06.08.2018 Montag  Ohne Worte

War es Naivität? Oder einfach Ignoranz? Oder eine Mischung aus beidem? Auf jeden Fall war es brandgefährlich und führte erneut zu einem Eingreifen der Retter vom Sodenmattsee. Bereits gegen 15:30 Uhr fiel den Rettungsschwimmern eine Gruppe auf, die den Eindruck erweckte, nicht sicher schwimmen zu können, sich aber dennoch außerhalb des Nichtschwimmerbereiches aufhielt.
Die Gruppe wurde darauf angesprochen und die Wasserretter fanden ihren Eindruck bestätigt. Den Jungen und Mädchen wurde der dringende Rat gegeben, doch eher im Nichtschwimmerbereich oder zumindest in einiger Entfernung zur Abbruchkante des Sees zu spielen. Die Botschaft schien aber nicht angekommen zu sein: Da die Gruppe nun ohnehin unter Beobachtung der DLRG stand, bemerkten die Retter kurz darauf, dass das Mädchen in den tiefen Bereich des Sees geriet und unterging! Glücklicherweise waren sofort Badegäste zur Stelle, die das Mädchen packten und an den Strand brachten. Die etwa 13-Jährige gab an, kein Wasser geschluckt zu haben; die Vitalwerte waren unauffällig, so dass die Wasserretter in Absprache mit den Verwandten darauf verzichteten, den Rettungsdienst zu informieren. Nachdem die Gruppe den Ernst der Lage nun erkannte, wurde dem Team um Stationsleiterin Silke Bischoff ein großes Ehrenwort gegeben, fortan auf die Ratschläge der DLRG zu hören und sich intensiv mit den Baderegeln zu beschäftigen. Besser spät als nie…

Kategorie(n)
Wasserrettungsdienst, Sodenmattsee, 2018

Von: Oliver Paust

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