Einsatzberichte

2007

 18. März 20076. Frühlingsfest in Mahndorf
 30. März 2007
31. März 2007
Wetten, dass..? - DLRG sichert Drahtseilakt im Europahafen
 15. April 2007Es geht wieder rund
 28. April 2007
29. April 2007
DLRG sichert Weserglocken - Regatta
 9. Juni 2007Hilfeleistungen am Bultensee
 9. Juni 2007Nun bin ich Baywatsch!
 10. Juni 2007Heisses Wochenende für die Retter am Stadtwaldsee
 10. Juni 2007DLRG - Tag im Cinemaxx
 21.7.2007Sicherung der achten Badeinselregatta
 21.7.2007Uni-Nacht Open Air
 6. Oktober 2007Einsatzübung vor der Weserschleuse

2008

 9. Februar 200812. Anbaden der Polyathleten
 12. April 2008Tag des Sports
 3. Mai 2008Besuch der SPD-Fraktion des Beirats Horn-Lehe
 31.Mai 2008Vermisstenmeldung tierischer Art
 6. Juni 2008 -
8. Juni 2008
Jugendfeuerwehr
 27. Juni 2008 -
5. Juli 2008
Der fliegende Holländer
 28. Juni 20081. DLRG Schüler- und Familientriathlon am Bultensee
 27. August 2008 Fahräder unter der Deichschartbrücke

2009

 10. Januar 2009 40 Jahre aktiv in der DLRG
 17. Januar 2009 DLRG Bremen-Stadt zieht Bilanz der vergangenen Kaltwetter-Phase
 14. Februar 2009 Winterliches Anbaden am Stadtwaldsee
 28. Februar - 1. März 2009 DLRG Messestand bei BoatFIT
 20. - 22. März 2009 KatS-Helfer Ausbildung
 22. März 2009Frühlingsfest in Mahndorf
 1. Mai 2009 Einsatz am Mahndorfer See
 16. Mai 2009 Sitzkissen für die Lehrstationen
 17. Mai 2009 Badewannenregatta auf dem Mahndorfer See
 20. Mai - 23. Mai Kirchentag in Bremen
 20. Juni 2009 2. DLRG- Schüler- und Familientriathlon am Bultensee
 29. Juni - 04. Juli 2009Ferienprogramm des Kreissportbund Bremen-Stadt
 7. August 2009 Einsatz am Werdersee
 20. August 2009 HIlfeleistung am Bultensee
 5. September 2009 6. Drachenboot - Cup
 27. September 2009 Vergleichswettkampf
 19. November 2009 345 Jahre Mitgliedschaft in der DLRG

6. Frühlingsfest in Mahndorf

Am Sonntag, den 18. März 2007 fand zum sechsten Mal das Frühlingsfest der Werbegemeinschaft Mahndorf statt. Auf dem Gelände der Gärtnerei Kolonko versammelten sich insgesamt über 50 Austeller. Geschäftsleute präsentierten ihr Gewerbe, Vereine stellten ihr Hobby vor.
Als fester Bestandteil in der Vereinslandschaft, nahm auch die Deutsche Lebens- Rettungs- Gesellschaft (DLRG) an diesem schon fast traditonellen Event teil. Unter Leitung von Uwe Kaup nahmen die Rettungsschwimmer der Rettungswache "Mahndorfer See" die Einladung zur Teilnahme gerne an.
Trotz des Anfangs regnerischen Wetters kamen mit ca. 10.000, gut 2500 Besucher mehr als in den Vorjahren zu dieser Veranstaltung. Die Lebensretter erklärten den Besuchern in gewohnter Manier die Aufgaben der DLRG. Des weiteren wurden Fragen zu Schwimmkursen und Schwimmabzeichen beanwortet.
Foto: Alu-Boot mit Zugfahrzeug Besonderes Anliegen der Rettungsschwimmer war jedoch die Vorstellung des neuen Rettungsbootes, dass in der kommenden Badesaison ständig am Mahndorfer See stationiert sein wird.
Dieses Boot gehört zu einer Flotte von vier weiteren baugleichen Typs, die eigentlich für den Einsatz im Katastrophenschutz konzipiert sind. Jedoch auch für den Einsatz auf der Weser oder an Badeseen bestens geeignet sind.


Wetten, dass..?

DLRG sichert Drahtseilakt im Europahafen

Bild: Unimog am DrahtseilDen Freitag, 30. März und Samstag, den 31. März 2007 verbrachten zehn Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens- Rettungs- Gesellschaft (DLRG) nachmittags bis in die Abendstunden im Bremer Europahafen. Die Aufgabe der zwei Tauchtrupps aus der Tauchereinsatzgruppe (TEG) Bremen-Stadt und der Besatzung des Motorrettungsbootes (MRB) "Triton" war es die Außenwette der diesmal aus Freiburg ausgestrahlten TV-Sendung "wetten, dass..?" wasserseitig abzusichern.
Das Team Heidenreich aus Coburg und der Motor Sport Club (MSC) Truck Trial Cloppenburg wetteten, dass sie es innerhalb von sechs Minuten schaffen mit einen Unimog über den Europahafen zu fahren. Zu überbrücken war eine 106 Meter lange Fahrtstrecke. Diese bestand aus gespannten Drahtseilen, die sich in ungefähr zehn Meter Höhe über der Wasseroberfläche quer über den Europahafen erstreckten.
Bild: Unimog auf dem Drahtseil Am Freitag fanden vier Probeläufe statt. Während sich der geländetaugliche LKW über der Wasseroberfläche befand, war ein Tauchtrupp voll ausgerüstet und einsatzklar an Bord des MRB "Triton". Des Weiteren wurde auch dem Fahrer des Unimogs eine Pressluftflasche mit Atemluft mitgegeben. Bei einem dieser Läufe hätten die Taucher beinahe eingreifen müssen. Bedingt durch den starken Seitenwind schaukelte das Fahrzeug so sehr, dass es mit den Reifen von den Drahtseilen abrutschte. Es wurde jedoch von dem Sicherungsgurt des Schwimmkrans "Athlet 2" vor dem Sturz ins Wasser bewahrt.
Bild: MRB Triton in der ÜberseestadtEin Tauchtrupp wurde wieder einsatzbereit ausgerüstet auf dem MRB "Triton" platziert. Der zweite Trupp befand sich, in Tauchanzügen bekleidet, an Land um eventuell ins 7C kalte Wasser fallende Zuschauer schnell retten zu können.
Abschließend ist noch anzumerken, dass die Wette gelang. Die Taucher an beiden Tagen nicht eingreifen brauchten. Und das Team Heidenreich durch 75 Prozent der Fernsehzuschauer zum Wettkönig gekürt wurde. Um 23:30 Uhr machten sich die Rettungsschwimmer nach insgesamt 190 Wach- und Bereitschaftsstunden auf den Heimweg ins wohlverdiente Restwochenende.


Es geht wieder rund

Am Sonntag, den 15. April 2007 fand um 11:00 Uhr die feierliche Eröffnung für den wiederaktivierten Wanderweg rund um den Mahndorfer See statt.
Das "Musikkorps Mahndorf", "Circus Bambini", die Freiwillige Feuerwehr Mahndorf sowie die Besatzung der Rettungswache der Deutschen Lebens- Rettungs- Gesellschaft (DLRG) am Mahndorfer See rundeten mit ihren Aktivitäten das Rahmenprogramm ab.
Die Rettungsschwimmer führten zum Beispiel die Demonstration einer Personenrettung mit dem neuen Motorboot vor. Hierfür wurde das Stationsmitglied Timo in einen Überlebensanzug gesteckt und durfte sich, nachdem er von einem Autoschlauch ins 13 C kalte Wasser gefallen war, von der Bootsbesatzung retten lassen.
Bild: Rettungswache am Mahndorfer See Nachdem der Leiter des Bürgerhauses Mahndorf und Mitglied der Werbegemeinschaft Mahndorf Thomas Prieser die Eröffnungsrede beendet hatte, würdigten auch der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber sowie Frau Karoline Linnert von den Grünen mit Grußworten das Engagement der ansässigen Bürgerinitiative.
Um 12:00 Uhr schnitt der Umweltsenator Herr Ronald-Mike Neumeyer Das symbolische Band zur Einweihung des Rundweges durch. Mit Beiratsmitgliedern machten sich gut 25 Personen auf den rund fünf Kilometer langen Weg um den See. Weil der Weg auch über niedersächsisches Gebiet führt und noch recht unwegsam war, wurde an der Landesgrenze abgekürzt und die teilnehmenden Personen von der DLRG mit dem Motorboot zum Versehrten Sportverein übergesetzt.
Wieder am Imbiss angekommen, wurden Erfrischungen und Bratwurst serviert, mit kauendem Mund wurden dann einige Lösungen für Probleme besprochen ,die Probleme der DLRG am See konnte der Stationsleiter Uwe Kaup den Anwesenden verdeutlichen. In weiteren Gesprächen wurde auch die Professionalität und die Einsatzbereitschaft der DLRG gewürdigt.


DLRG sichert Weserglocken - Regatta

Am 28. und 29.04. fand auf der Mittelweser die Weserglocken-Regatta statt. Veranstaltet wurde die Regatta von der Wettfahrtgemeinschaft Mittelweser, Ausrichter war der Wassersportverein Hemelingen (WVH).
Am ganzen Wochenende wurde die Regatta von der DLRG mit einem Motorrettungsboot gesichert. Hierbei hatte die DLRG sowohl die Aufgabe, die Veranstaltung und deren Teilnehmer zu sichern, als auch die sichere Durchfahrt von Binnenschiffen durch das Regattafeld zu gewährleisten. Die Begleitung der Binnenschiffe durch die DLRG und die Polizei soll das knappe Vorbeifahren vor den Binnenschiffen verhindern.
Am Samstag kenterte kurz vor einem Binnenschiff eine 420er-Jolle. Die Besatzung schaffte es aber noch, ihr Boot rechtzeitig und selbstständig wieder aufzurichten. Das herbeigerufene Motorrettungsboot musste nicht eingreifen.
Am Sonntag wäre es fast zu einem ernsteren Zwischenfall gekommen. Einem Binnenschiff war nicht bekannt, dass oberhalb der Schleuse Hemelingen die Regatta stattfand. Auf sein Recht behauptend fuhr er einen Kurs, der direkt auf das Startboot zielte, welches vor ihm vor Anker lag. Das Startboot war deshalb nicht in der Lage, auf das Achtungssignal des Binnenschiffers zu reagieren und ihm den Weg frei zu machen. Der Binnenschiffer hielt jedoch weiterhin seinen Kurs. Das Motorrettungsboot der DLRG fuhr schnellstmöglich in Richtung Startboot und bereitete eine Übernahme der Besatzung vor. Zeitgleich setzte sich das Polizeiboot Bremen 15 vor das Binnenschiff, blockierte ihm dadurch den Weg und klärte den Kapitän in einer ernsten Ansprache über die Regatta auf. Der Binnenschiffer änderte seinen Kurs gerade noch rechtzeitig, so dass er knapp über die Ankerleine des Startbootes hinweg fuhr und eine Kollision vermieden werden konnte.
Der Rest des Renntages verlief weitgehend ruhig.
Insgesamt war es bei bestem Wetter eine für die Zuschauer und Teilnehmer schöne und erfolgreiche Regatta.


Hilfeleistungen am Bultensee

Am Sonnabend, den 9. Juni 2007 haben die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in den späten Nachmittaggsstunden einen 16-jährigen Jugendlichen am Bultensee vermutlich vor dem Ertrinken bewahrt.
Bevor eine Gewitterzelle den Bultensee in Bremen-Tenever erreichte, haben die DLRG-Mitarbeiter die anwesenden Badegäste vor der herannahenden Front gewarnt und zum Verlassen des Wassers aufgefordert. Der Jugendliche befand sich auf dem Weg von der Badeplattform zurück zum Strand als ihn offensichtlich die Kräfte verließen.
Die Besatzung des Motorrettungsbootes(MRB) "Sirius" erkannte dieses, nahm den Jugendlichen an Bord und brachte ihn zur DLRG-Station.

Am Sonntag wurden die Rettungsschwimmer um 17:00 Uhr erneut auf den Plan gerufen.
Beim Spielen auf der Badeinsel im Bultensee ist ein 17-jähriger Badegast auf der Insel ausgerutscht und mit der Rückenpartie die Kante entlang ins Wasser gefallen.
Dieser Unfall wurde von der Besatzung des Wachraumes der Rettungsstation sowie der Besatzung des Motorrettungsbootes "Sirius" beobachet, und konnten so sekundenschnell eingreifen.
Die Bootsbesatzung fuhr an die Badeinsel heran, nahm den Patienten an Bord und transportierte ihn schonend zur Rettungsstation. Zur weiteren Behandlung wurde dort ein Rettungswagen angefordert.
Somit konnten die Rettungsschwimmer auf ein ereignisreiches erstes Bade - Wochenende am Bultensee zurücksehen.


Nun bin ich Baywatsch!

Bild: die neuen Rettungsschwimmer

Am Sonnabend, dem 9. Juni 2007 trafen sich in den Abendstunden Abordnungen der Rettungswachen Stadtwaldsee, Waller Feldmarksee und Werdersee an der Lehrstation am Werdersee. Grund war die feierliche Übergabe von vier Absolventen der Lehrstationsausbildung.
Mit Felix Arend, Marcus Merkt, Jeffrey Stefanski und Phillip Sturm wurden vier neue Rettungsschwimmer von der Lehrstation verabschiedet. Nach zwei- bzw. dreijähriger Ausbildungszeit wurde es für sie Zeit die Lehrstation zu Verlassen um die gelernten Inhalte der Rettungsschwimmerausbildung nun an einer Rettungswache anzuwenden.
Die Mitglieder der "großen Wachen" freuen sich auf jeden Fall über die Verstärkung und haben ihre neuen Rettungsschwimmer, im Rahmen eines kleinen Grillabends, von der Lehrstation abgeholt.


Heisses Wochenende für die Retter am Stadtwaldsee

Das erste warme Wochenende des Jahres 2007 wurde durch die Wasserretter am Bremer Stadtwaldsee routiniert abgearbeitet. Vom 8. - 10.Juni 2007 wurden von 16 Rettungsschwimmern knapp 140 Wachstunden geleistet, in fünf Fällen Erste Hilfe geleistet und mehrfach Wassersportlern geholfen.
Am Samstag konnte ein erschöpfter Schwimmer durch das Motorrettungsboot "Primus" an Bord genommen und so vor Schlimmerem bewahrt werden. Zeitgleich wurde durch einen Einsatztaucher der Station im Schwimmerbereich nach einem verlorenen Ehering gesucht. Leider ohne Erfolg. Umso tragischer, da die Ehefrau ihren nun verlorenen Ring erst einen Tag getragen hatte.
Am Sonntag wurde die Wachbesatzung beim Abschliessen des Gebäudes von einer Mutter angesprochen, die ihre Tochter und deren Freundin vermisste.
Schnell liefen die Massnahmen an. Das Boot wurde wieder zu Wasser gebracht, der Ausguck besetzt und Fussstreifen auf den Weg geschickt. Nach kurzer Zeit konnten die beiden Vermissten in der Mitte des Sees wohlbehalten aufgefunden werden, sie waren nur etwas weiter hinausgeschwommen und waren so vom Ufer nicht mehr zu erkennen.


DLRG-Tag im CinemaxX

Am Sonntag, den 10. Juni 2007 veranstaltete die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V (DLRG) in Zusammenarbeit mit der CinemaxX - Gruppe einen bundesweiten Aktionstag für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis elf in den CinemaxX - Kinos.
Auch die DLRG in Bremen nahm neben den Gliederungen aus Berlin, Bielefeld, Braunschweig, Dresden, Essen, Freiburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Kiel, Krefeld, Magdeburg, München, Regensburg, Sindelfingen, Stuttgart, Wolfsburg und Würzburg an diesem "Kinospaß für Wasserratten" des CinemaxX Kids-Clubs teil.
Bild: Rettungsschwimmer im Kino Die fünf hierfür abgestellten Rettungsschwimmer des DLRG Bezirks Bremen-Stadt freuten sich einerseits, dass sie auf die klimatisierten Räume des Lichtspielhauses zurückgreifen konnten. Andererseits wären sie gerne an ihrem Badesee für den Wasserrettungsdienst verfügbar geblieben. Denn der Sommer 2007 scheint nun jetzt richtig zu beginnen. So war es auch nicht verwunderlich das nur wenige Kinder den Weg ins Kino gefunden haben. Es blieb also genug Zeit den Pappkameraden "Jack Sparrow" und "Harry Potter" erstmal Einsatzkleidung zu verpassen.
Das Programm welches sich die Lebensretter ausgedacht hatten, konnte sich allemal sehen lassen. Neben der Buttonmaschine stand Zielwerfen mit dem Rettungsball und Foto -"shooting" im Rettungskajak auf dem Plan. Auch ein Wiederbelebungsphantom hatten die Wasserretter zum Ausprobieren mitgebracht.


DLRG auch bei der achten Badeinselregatta dabei

In den Nachmittagsstunden des 21. Juli 2007 gehörte die Weser in der Stadtstrecke Bremen ganz den roten, runden Schwimmkörpern. Grund war die achte Ausgabe der Badeinselregatta einer Bremer Brauerei.
Die Bremer DLRG war, mit Unterstützung von Kameraden aus Bremerhaven, mit acht Motorbooten und einer Tauchergruppe zur Sicherung des Spektakels angefordert. Ernsthaft eingreifen brauchten die Helfer jedoch nicht. So blieb noch Zeit, um einige Fahraufträge für den Veranstalter und Pressevertreter zu übernehmen.
Erst später, bei der Party am Weserstrand vor "Cafe Sand", mussten die Bootsbesatzungen gut zwei Dutzend Leute daran hindern schwimmend die Weser zu überqueren.
Die Tideströmung, der rege Schiffsverkehr und die drei einsetzten Fähren waren erhebliche Gefahren, die die Schwimmer unterschätzt hatten.
Um 00:30 Uhr, nach dem abschließenden Feuerwerk, konnten die Lebensretter den Einsatz, eigentlich ohne besondere Vorkommnisse, beenden.


Uni Nacht Open - Air

Bild von Virtual Nights

In der Nacht vom 21. auf den 22. Juli fand erneut eine Veranstaltung aus der Reihe der Uni-Nächte Open Air statt.
In der Vergangenheit mehrfach verschoben, hatte der Wettergott an diesem Wochenende scheinbar ein Einsehen. Neben dem Veranstalter war auch die DLRG-Rettungsstation am Stadtwaldsee gefordert, waren doch viele ihrer Mitarbeiter anlässlich der Haake Beck Badeinsel-Regatta auf der Weser im Einsatz.
Dennoch gelang es der Einsatzleitung mit Unterstützung einiger Kameraden benachbarter Rettungsstationen, eine adäquate Mannschaft zur Bewältigung dieser Lage auf die Beine zu stellen.
In der Zeit von 23 bis fünf Uhr sorgten so rund ein Dutzend Rettungsschwimmer für ein Gelingen der Tanznacht, die auf mehreren Bühnen für jeden Musikgeschmack ein Angebot bereit stellte. Außerdem konnte an diversen Ständen und Buden gegessen und getrunken werden.
Die mehreren tausend Besucher kamen so bis in den frühen Morgen auf ihre Kosten - bis der Wettergott doch noch unbarmherzig zuschlug und einen veritablen Schauer auf die überwiegend jungen Amüsierwilligen niedergehen ließ. Schließlich hieß es für die Rettungsschwimmer um fünf Uhr erneut: Keine besonderen Vorkommnisse.


Einsatzübung vor der Weserschleuse

Am Samstag, den 6.Oktober 2007 sicherte die DLRG eine Einsatzübung der Feuerwehr Bremen im Bereich vor der Weserschleuse am Weserwehr mit zwei Motorrettungsbooten. Angenommen war ein Brand auf einem Binnenschiff mit einer vermissten Person an Bord des Schiffes.
Im Anschluss an die Personenretttung und Brandbekämpfung stellte sich für die Feuerwehr die Aufgabe, das nun vom Sinken bedrohte Schiff zu Lenzen und ins Wasser ausgetretene Gefahrstoffe einzudämmen. Zu diesem Zweck kamen Ölschlängel, ein Ölbekämpfungsschiff und ein Ölskimmer des technischen Hilfswerks zum Einsatz.
Bild: MRB Triton und Alphaplan Die Aufgabe der beiden Motorrettungsboote bestand in der Absicherung der Einsatzkräfte der Feuerwehr und die Mithilfe bei der Verlegung der Ölschlängel. Während der Brandbekämpfung kam es noch zu einem simulierten Sturz einer Person ins Wasser, die umgehend vom Motorrettungsboot "Triton" gerettet werden und an die Feuerwehr übergeben werden konnte.
Besondere Schwierigkeit bei dieser Übung machte das doch recht enge Platzangebot - der Einsatz der verschiedenen Fahrzeuge von Feuerwehr, THW und DLRG war jeweils nur nach Rangieren der Fahrzeuge möglich. Da die Übung im Eingangsbereich der Weserschleuse stattfand, welche den normalen Betrieb weiterlaufen liess kam es auch immer wieder zu durchfahrenden Binnenschiffen und Sportbooten, die die besondere Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte erforderten.
Sehr gut bewährte sich das neue Motorrettungsboot "ALPHAPLAN", das seine Eignung für Arbeiten auf dem Wasser unter Beweis stellte. Die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, THW, Wasser- und Schiffahrtsamt sowie Wasserbehörde verlief gewohnt gut und der Einsatz konnte nach einem kleinen Imbiss für alle Seiten zufriedenstellend beendet werden.


Anbaden am Stadtwaldsee

Die Tradition der letzen Jahre, die Badesaison bereits im Februar zu eröffnen, wurde auch in diesem Jahr am Bremer Stadtwaldsee fortgesetzt. Fast 20 Triathleten um den Organisator Knut Hansen waren dabei und nahmen ein ausgiebiges Bad im gerade einmal vier Grad warmen Stadtwaldsee. Wie auch in den vorangegangenen Jahren war auch die Besatzung der Rettungsstation Stadtwaldsee dabei, um die Veranstaltung abzusichern. Fünf Rettungsschwimmer mit entsprechender Schutzkleidung sorgten für die Sicherheit der Teilnehmer. Auch in diesem Jahr konnte vermeldet werden: "Keine besonderen Vorkommnisse", wenn man von einem undichten Eisrettungsanzug einmal absieht. So konnte die Veranstaltung wie gewohnt bei einer Tasse Tee und Kuchen ausklingen.


Tag des Sports - DLRG Bremen vor Ort

Bereits zum fünften Mal präsentierte der Landessportbund Bremen am 12.04.08 den "Tag des Sports" im Einkaufszentrum "Weserpark" in Bremen. Unter dem Motto: "Fit bleiben, Sport treiben!" stellten sich mehr als zwanzig Sportvereine dem interessierten Publikum vor - unter ihnen auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).
So kam an diesem Tag auf die mehr als 20 ehrenamtlichen Rettungsschwimmer nahezu aller Rettungsstationen in Bremen die Aufgabe zu, die Wasserrettungsorganisation einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Unter anderem geschah dies durch die Ausstellung des neu entwickelten Katastrophenschutz- und Rettungsboots-Typs.

Bild: Julian mit Kind im Boot Die "Bremer Nachrichten", benannt nach dem Sponsor des Fahrzeugs, erregte dann auch großes Interesse und führte zu vielen Nachfragen hinsichtlich der Konstruktion, der Ausrüstung bis hin zum Einsatzgebiet.
Weiterhin präsentierte die DLRG Bremen auf dieser Veranstaltung eine kleine Auswahl der im Wasserrettungsdienst eingesetzten Rettungsgeräte. Unter anderem auch den sog. Eisrettungsanzug mit dem sich abwechselnd einige Rettungsschwimmer unter die Besucher mischten.
Ein besonderes Augenmerk lag außerdem - dem Aktionsmotto folgend - auf der Vorstellung des Ausbildungsganges "Sportassistent Schwimmen" sowie auf der Wiederbelebung des Rettungssports im Bezirk Bremen-Stadt.
Nicht zu unterschätzen war zudem der zwanglose kameradschaftliche Austausch mit den Repräsentanten anderer Vereine.

Letztlich konnten die Vertreter der DLRG erneut ihre Kompetenz auch außerhalb des nassen Elements verdeutlichen, allerdings ungeplant: Der Angestellte eines Restaurants im Weserpark brach nach der Einnahme eines Medikaments zusammen und wurde durch die herbei gerufenen Rettungsschwimmer erstversorgt und stabilisiert. Der Mann konnte kurz darauf dem alarmierten Rettungsdienst übergeben werden, der ihn in ein Krankenhaus einlieferte.

Insgesamt war es gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Wir danken dem Centermanagement und dem LSB für die Einladung, und kommen gerne im nächsten Jahr wieder.


Besuch der SPD-Fraktion des Beirats Horn-Lehe

Am ersten Mai-Wochenende nutzte die SPD-Fraktion im Stadtteilbeirat Horn-Lehe die Gelegenheit, sich einmal über die Arbeit der DLRG-Wasserretter im Allgemeinen und die der vom Stadtwaldsee im Speziellen zu informieren. Nach einer ausführlichen und informativen Führung durch das Gebäude der Station berichteten die Wasserretter von der Arbeit am beliebtesten Badesee Bremens. Bei Kaffee und Kuchen wurden nicht zuletzt auch die Probleme der DLRG erörtert. So kam auch der ständige Nachwuchsmangel, genau wie die häufigen Vandalismusschäden zur Sprache. Die Mitglieder der SPD-Fraktion zeigten sich vom ehrenamtlichen Engagement beeindruckt und sagten zu, im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Arbeit der DLRG in Zukunft unterstützen zu wollen.


Vermisstenmeldung tierischer Art

Am Samstag, den 31.Mai 2008, bekamen die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer am Bultensee eine Vermisstenmeldung kurioser Art: Während eines Streifengangs zweier Rettungsschwimmer am Badestrand wurden diese von Kindern und Jugendlichen auf einen Hund aufmerksam gemacht, der sich nach Aussage der Badegäste schon seit geraumer Zeit am und im Wasser aufhält.
Des Weiteren zeigt sich der Hund bei Berührung aggressiv und bissig; ein vermeintlicher Besitzer wurde weder im Zusammenhang mit dem Hund gesehen, noch hat sich dieser erkennbar gemacht.
Von der Rettungsstation wurde über eine Lautsprecherdurchsage nach dem "Herrchen" des Hundes, der auf den Namen "Luca" hörte, wie die Hundemarke den Rettungsschwimmern verriet, gesucht.
Zeitgleich traf eine Streifenwagenbesatzung der Polizei am See ein, die im Rahmen ihrer routinemäßigen Streifenfahrt durch den Stadtteil Osterholz auch immer wieder am See "eine Runde dreht". Diese wurden von den Rettungsschwimmern auf die Situation aufmerksam gemacht, die dann mittels der auf der Hundemarke eingeprägten Nummer über Funk nach dem Herrchen "fahnden" konnten. Hier handelte es sich jedoch um ein "Frauchen", welche durch die Polizei informiert wurde, dass der Hund sich am Bultensee aufhält.
Kurze Zeit später nahm die junge Frau dann auch ihren Hund von der Streifenwagenbesatzung in Empfang. Sie hatte am nahegelegenen Hodenberger Deich gesessen und gelesen, als Luca sich von ihr entfernte und sich ein kühlendes Bad im Bultensee gönnte.


Jugendfeuerwehr

Vom 6. - 8. Juni veranstaltete die Jugendfeuerwehr Lehesterdeich anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens ein Zeltlager auf dem alten Campingplatz am Hochschulring. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war ein "Spiel ohne Grenzen" am Samstag auf der Liegewiese des Stadtwaldsees. Etwa 500 Teilnehmer mussten an verschiedenen Stationen feuerwehr-spezifische und andere Aufgaben lösen. Der Bitte der Feuerwehr an die DLRG doch eine der Stationen zu übernehmen, kamen die Kameraden vom Stadtwaldsee gerne nach. Nachdem verschiedene Ideen angedacht und wieder verworfen wurden, setzten die Rettungsschwimmer ihr Ruderrettungsboot ein, mit dem die Jugendfeuerwehrleute einen Slalomkurs bewältigen mussten. Das ungewohnte Element und die Handhabung des Ruderbootes stellte einige der Gruppen doch vor eine überraschend große Herausforderung. Eine weitere Herausforderung an die Teilnehmer war die Beantwortung verschiedener DLRG-spezifischer Fragen, die den jungen Feuerwehrleuten doch recht schwer fiel. Trotz mehrfacher Unterbrechungen durch durchziehende Gewitter konnte die DLRG so ihren Teil zum guten Gelingen der Veranstaltung beitragen.


Der fliegende Holländer

Bild:Der fliegende Holländer

Die DLRG Bremen darf von sich behaupten, in der Vergangenheit bereits viele "Events" am und im Wasser des kleinsten Bundeslandes gesichert zu haben - auch als diese noch Sportveranstaltung oder Konzert hießen.
Etwas bislang Unbekanntes kam aber auf die Rettungsschwimmer zu, als das Theater Bremen anfragte, ob denn ein Einsatz zur Sicherung der romantischen Oper "Der Fliegende Holländer" von Richard Wagner machbar sei. Spielort war die Weser im Bereich der "Waterfront", vielen sicher besser bekannt als der ehemalige "Space Park". Der Auftrag hierbei war, die Sicherheit der auf einer Wasserbühne sowie auf einigen Schiffen agierenden Schauspieler, Statisten und Techniker zu gewährleisten.
So galt es zum Beispiel, zehn Darsteller, die zu Beginn der Aufführung von der Spundwand kletterten und vom Werfthafen zum Bühnenponton zu schwimmen hatten, im Auge zu behalten. Grundsätzlich, so stellte sich heraus, ist nicht jeder talentierte Schauspieler auch gleichzeitig ein begnadeter Schwimmer. Tätig werden mussten die Rettungsschwimmer jedoch nicht.
In einer weiteren Szene des Dreiakters drehten ein knappes Dutzend Statisten am Rande der Bühne ihre Runden in kippeligen Ruderbooten. Hier hätte die Besatzung des DLRG-Bootes "Seeadler" am Abend der Vorpremiere nun beinahe eingreifen müssen: Nachdem einer der "Kapitäne" beim Ablegen schlicht den zweiten Riemen vergaß, geriet er daraufhin offensichtlich so aus der Fassung, dass er die herannahende Gaffelketsch "Orion" - ebenfalls Programmbestandteil - übersah. Nach leichtem Anprall an den Bug der "Orion", konnte sich der verdatterte "Seemann" jedoch selber befreien; auch die beteiligten Fahrzeuge nahmen kaum Schaden.
Alles in allem waren die an den sechs Tagen eingesetzten Helfer der DLRG jedoch sehr angetan von der Produktion des Theaters auf dem Wasser, so dass bereits jetzt Interessensbekundungen vorliegen für die Sicherung der im Jahr 2009 geplanten Aufführung von "Aida" an selber Stelle.


1. DLRG Schüler- und Familientriathlon am Bultensee

Am Sonnabend dem 28. Juni 2008 veranstaltete der DLRG Landesverband Bremen eine in der Bremer DLRG neuartige Veranstaltung - den ersten DLRG Schüler- und Familientriathlon.
Als Ausrichter wurde der überregional bekannte Turn- und Sportverein Osterholz - Tenever (TSV OT Bremen) mit ins Boot geholt. Das Organisationsteam von DLRG und OT hatten dementsprechend auch über ein halbes Jahr diese Veranstaltung geplant, zu der letztlich rund 100 Teilnehmer kamen.
Durch die lange Zusammenarbeit im Rahmen des Run & Bike's, der jedes Jahr am zweitem Novemberwochenende am Bultensee durch den TSV OT Bremen veranstaltet wird, wurden die Rettungsschwimmer der ortsansässigen Rettungsstation am Bultensee auch in dieser Veranstaltungsreihe gefordert.
Da schon in der Vorbereitungszeit auch die Badesaison und somit gutes Wetter mit Badebetrieb und aktivem Wasserrettungsdienst mit eingerechnet werden musste, wurde hierfür logistisch vor allem an Personal nicht gespart.
Mit der Unterstützung durch die Lehrrettungsstation Werdersee, Rettungsschwimmer der Rettungsstation Sportparksee (Bezirk Bremen-Nord) und der Taucheinsatzgruppe "Pelikan Stadt" sowie den eigenen Stationskameraden standen am Bultensee etliche Rettungsschwimmer bereit - die sich aufgrund der Wetterlage jedoch vollkommen auf den Triathlon konzentrieren konnten. Zur Absicherung der Schwimmstrecke wurden die Motorrettungsboote "Bremer Nachrichten" und "Alphaplan", das Ruderrettungsboot "Rabe" sowie zwei Kajaks eingesetzt. Für einen Ernstfall standen die Taucher der bereits erwähnten Taucheinsatzgruppe bereit.
Bild: Schwimmausstieg Gestartet wurde mit der Schwimmstrecke, die je nach Altersklasse zwischen 100 Metern und 750 Metern lag. Anschließend wurde das Radfahren, mit Distanzen zwischen 2,5 km und 20 km, gewertet. Zum Schluss sollte noch die Laufstrecke mit Distanzen zwischen 400 Metern und 5000 Metern von den Teilnehmern bewältigt werden.
Beim Familien- und Staffeltriathlon lagen die Distanzen mit 400 Metern (Schwimmen), 10km (Radfahren) und 2500 m (Laufen) ähnlich.
In dieser Startgemeinschafts-Staffel hatte auch die DLRG Bezirk Bremen-Stadt e.V. ihre eigene Staffel im Rennen. Mit den Kameraden Kerstin Frese (Schwimmen), Sabrina Evers (Radfahren) und Heiko Adler (Laufen) konnte in ihrer Staffel der erste Platz erreicht werden.
Nur ein einziges Mal wurden die Rettungsschwimmer bei einem Schwimmer, dem die Kräfte versagten, gefordert - ansonsten ist dem Wachtagebuch zu entnehmen: Keine besonderen Vorkommnisse.
Nach dem Triathlon stärkten sich alle Beteiligten der Organisation auf der "Helferparty" bei Grillgut und Getränken, ehe der Abend dann auch recht schnell einen Ausklang fand. Fazit: eine gelungene Abwechslung zu den sonst bekannten Veranstaltungen am Bultensee - und man darf sicherlich gespannt aufs nächste Jahr warten.


Fahräder unter der Deichschartbrücke

Bild: Schrotthaufen

Die Taucheinsatzgruppe des DLRG-Bezirks Bremen-Stadt hat es sich im Laufe der Jahre zur guten Gewohnheit gemacht, praktisch alle Bremer Badeseen regelmäßig zu betauchen. Dies hat sich als gutes Training bewährt, macht es die Einsatzkräfte doch mit den jeweiligen lokalen Gegebenheiten vertraut.
Am gestrigen Mittwoch, 27.08.08, trafen sich vier Lebensretter, die zudem von zwei weiteren Rettungstauchern aus dem Bezirk Bremen-Nord unterstützt wurden, am Werdersee.
In einer kurzen Einsatzbesprechung gegen 16 Uhr wurde dann der Bereich unter der Fußgängerbrücke am Deichschart als Trainingsgebiet bestimmt. Nach Erreichen der Einsatzstelle wurde diese in Sektoren unterteilt, die durch jeweils einen DLRG-Taucher abgesucht wurden. Trotz der durchschnittlichen Wassertiefe von nur rund drei Metern kein leichtes Unterfangen, denn die Sicht im aus der Weser gespeisten Wasser betrug maximal einen halben Meter.
Gegen Ende des gut vierstündigen Einsatzes konnte sich das Ergebnis dennoch sehen lassen: 16 Fahrräder, ein Einkaufswagen, eine Mülltonne sowie diverser anderer Schrott wurde durch die Taucher zutage gefördert. Die Fahrräder wurden vor Ort an die Polizei übergeben die sich auch um die Entsorgung des übrigens Fundes kümmerte.


40 Jahre aktiv in der DLRG

Bild: H. Henke gratuliert Ulrike Mau

Auf 40 aktive Jahre und ehrenamtliche Tätigkeit konnte am 10.Januar 2009 Ulrike Mau zurückblicken.
Heiner Henke als Vertreter des Bezirksvorstandes Bremen-Stadt überbrachte der völlig überraschten Jubilarin einen Blumenstrauß und Glückwünsche am ersten Ausbildungsabend nach den Ferien im OTeBad.
Die Überraschung war geglückt.
Der offizielle Teil mit Übergabe der Urkunde und Ehrennadel erfolgt dann im Laufe des Jahres.
Ulrike begann ihre aktive Tätigkeit zunächst an der Rettungsstation in Mahndorf und später ging es dann zum Bultensee und ins Hallenbad Tenever. Als Ehefrau, Mutter und Oma einer aktiven DLRG Familie, hat Ulrike viele Aktive geprägt und aufwachsen sehen.
Neben ihrem Beruf und den zeitaufwendigen Hobbies wie Klöppeln und Reisen mit dem Wohnwagen in den "hohen Norden" kommt Ulrike immer wieder pünktlich ins Hallenbad an die Kasse.
Ihre herzliche und freundliche Art wird sowohl von den Schwimmkinder und Eltern als auch von den Ausbildern gleichermaßen geschätzt.


DLRG Bremen-Stadt zieht Bilanz der vergangenen Kaltwetter-Phase

Während der nun rund zwei Wochen andauernden Periode mit ausgesprochen strengem Frost, haben die ehrenamtlichen Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Bereich der Stadt Bremen bereits rund 600 Stunden Eisrettungsdienst geleistet.
Schwerpunkte dieser Tätigkeit waren einmal mehr die sieben größeren Badeseen (Achterdieksee, Bultensee, Mahndorfer See, Sodenmattsee, Stadtwaldsee, Werdersee sowie der Waller Feldmarkssee).
Keines dieser vereisten Gewässer ist bislang durch das Umweltressort zum Betreten freigegeben. Der aktuelle Stand ist weiterhin über das behördliche Info-Telefon unter der Nummer 361-55 00 abzufragen.
Glücklicherweise brauchten die DLRG-Mitarbeiter bislang nicht konkret einzugreifen; der Eisrettungsdienst beschränkte sich auf die Warnung und Information unzähliger Mitmenschen. Teilweise in Zusammenarbeit mit der Polizei konnten einige Besucher durch Lautsprecherdurchsagen und persönliche Ansprachen vor möglicherweise Schlimmeren bewahrt werden.
Die vorherrschenden Verhältnisse und die überwiegende Vernunft der Besucher wurden durch die DLRG dann auch für vielfältige Aufgaben genutzt:
Bild: Eisimpressionen Unisee
So fand am ersten Montag des neuen Jahres auf dem Bultensee eine Eisrettungsübung der DLRG in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Achim (Landkreis Verden) statt. Den 33 Feuerwehrleuten wurde in einer ersten theoretischen Unterweisung die von der DLRG im Bez. Bremen-Stadt eingesetzten Eisrettungsanzüge vorgeführt. Die anschließende praktische Übung konnte, erstmals für die Achimer Feuerwehreinsatzkräfte, mit in Eis "eingebrochenen" Personen geübt werden. Vier Rettungsschwimmer der Rettungswache am Bultensee stellten sich mit den wasserdichten Eisrettungsanzügen bekleidet, als Opfer zur Verfügung.
Am vergangenen Samstag, 10. Januar, trafen die Wasserrettungskräfte der Feuerwehr Bremen mit den Rettungsschwimmern der DLRG-Station am Stadtwaldsee (Unisee) zusammen. Während die Feuerwehr einen Eistauchgang unternahm und dabei sowohl ihren Eisretter als auch das Unterwasser-Sprechgeschirr erprobte, übten die DLRG-Kräfte das Retten eingebrochener Personen in "Handarbeit": Ausgerüstet mit Leinenmaterial, Eisrettungsanzug Leitern usw. wurden Kameraden aus unterschiedlichsten simulierten Situationen gerettet.
Diese, in unmittelbarer Nähe zueinander stattfindenden, Aktionen erregten erhebliches Publikumsinteresse, so dass hier mittels erklärender Gespräche und der Verteilung von entsprechenden Faltblättern eine große Öffentlichkeitswirkung erzeugt werden konnte. Unter anderem ließ sich auch die amtierende Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Frau Rosenkötter, durch die Rettungsschwimmer über deren Arbeit und das richtige Verhalten bei Eisunfällen informieren.
Im Anschluss ergab sich bei heißem Kaffee ein reger Erfahrungsaustausch über die Eisrettung zwischen den Mitgliedern der Organisationen.

Die DLRG warnt angesichts des einsetzenden Tauwetters vor dem Betreten der noch vorhandenen Eisflächen auf den Bremer Badesseen. Das Eis verliert sehr schnell an Tragfähigkeit. Es wird spröde und bricht ohne vorher warnende Knister- oder Knackgeräusche sofort.
Die sog. "Eisregeln" und weitere Hinweise zur Sicherheit am und im Wasser finden Sie im Internet unter www.DLRG.de -> Rund um die Sicherheit -> Eisregeln.


Winterliches Anbaden am Stadtwaldsee

Bild: Papierrettungsboot

13 - 2,9 - 19 - 5 - 1. Dies sind nicht die Lottozahlen der Ziehung vom 14. Februar, sondern die Zutaten für eine fast schon traditionell zu nennende, gut organisierte und auf alle Fälle bemerkenswert kultige Veranstaltung.
Zum mittlerweile 13. Mal trafen sich 19 unerschrockene Teilnehmer auf Einladung des Organisators Knut Hansen am FKK-Strand des Stadtwaldsees (Unisee), um dort ihr all(früh)jährliches Anbaden zu zelebrieren. Anfänglich wurde geklärt, dass der See "geiht", so dass trotz einer dünnen Eisschicht auf weiten Teilen des Sees ein gefahrloser Einstieg möglich war.
Bei Temperaturen von knapp drei Grad liefen die kältefesten Schwimmerinnen und Schwimmer, teilweise bunt kostümiert, gemeinsam ins wahrlich kühle Nass und drehten dort ein paar Runden. Zur Sicherheit waren auch fünf Mitglieder der örtlichen DLRG-Station angerückt, die mit entsprechender Ausrüstung die Aktion begleiteten. Allerdings hieß es auch bei der 13. Auflage des Anbadens aus DLRG-Sicht: Keine besonderen Vorkommnisse.
Dass dieses Event sehr wohl ein besonderes Vorkommnis ist, bewies die Vielzahl der anwesenden Medienvertreter.
Zum Abschluss der Veranstaltung verlieh Organisator Hansen den Teilnehmern und Helfern noch jeweils ein kleines Präsent zur Erinnerung. Für die Wasserretter stellte er sowohl sein kreatives wie auch handwerkliches Talent unter Beweis - sie erhielten ein entsprechend beschriftetes Papierschiffchen, Pardon: -rettungsboot, das wiederum einen repräsentativen Platz in der Rettungsstation findet.
(Infos und Bilder: www.myspace.com/anbaden sowie im Picasa Webalbum)


DLRG-Messestand bei BoatFIT

Bild: Messestand DLRG

Ziemlich überraschend kam am Freitag, den 13. Februar dann doch noch die Mitteilung das auf der Bremer Bootsmesse "BOATFIT" noch ein Plätzchen für die DLRG frei war.
Die Boatfit (www.boatfit.de) ist eine 2006 aus der Taufe gehobene überregionale Fachmesse zum Erwerb und Refit klassischer sowie auch traditioneller Boote und Yachten. Dementsprechend glichen beide Messehallen einem bunten maritimen Marktplatz. Vertreten waren Werften, Bootsbauer, Seiler, Segelmacher, Schmiede, Bootsausrüster, Bootsservice, Bootsmakler, Marinemaler, viele (Holz-) Werkzeugmacher, maritime Verlage und Vereine aller Couleur.
Schon 2007 und 2008 hatten wir mit einer Teilnahme geliebäugelt. Aber irgendwie hat es nie gepasst. Dieses Jahr sollte es also sein. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit stellte der Technische Betrieb der DLRG Bremen-Stadt gemeinsam mit dem Landesverband Bremen einen ansehnlichen Messstand zusammen. Blickfang war eines der 2007 getauften Aluminium Katastrophenschutzboote, die "AlphaPlan".
Viele interessante Gespräche wurden während des Wochenendes geführt. Über das Schwimmkursangebot, Wasserrettungsdienst, Jugendarbeit und nicht zu vergessen die Bootsführerausbildung reichte die Palette der Fragen. Auch das Projekt "Schwimmen lernen" des Landesverbandes kam auf der Messe nicht zu kurz. Es wurden zahlreiche Interviews mit den Besuchern geführt. Diese werden voraussichtlich ab Pfingsten jeden Mittwoch im Weserreport veröffentlicht.
Bild: Messestand DLRG Dass die DLRG eine Rettungsorganisation ist wusste ein Besucher sofort, als er sah, wie eine Person am anderen Ende der Halle mit einem Kreislaufproblem zusammenbrach. Statt dem Messesanitätsdienst zu alarmieren, schickte er jemand zum DLRG-Stand. Sofort machten sich die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer mit der Sanitätsausrüstung des Bootes auf den Weg. Diese brauchten aber nicht wirklich tätig werden, da ein zufällig anwesender Arzt schon die Erstversorgung übernommen hatte, und es der Person schon wesentlich besser ging.

Nachdem 10.443 Messebesucher durch die Hallen geschlendert sind, und damit auch manche (mehrfach?) unseren Stand gesehen hatten, war dieser am Sonntagabend schnell abgebaut. So ging dann ein anstrengendes aber mit vielen neuen Eindrücken behaftetes Messewochenende zu Ende. Ein großes Dankeschön an alle, die diesen DLRG - Stand ermöglicht und ihre Freizeit in den Messehallen verbracht haben.

KatS-Helfer Ausbildung

Bild: Boot 'AlphaPlan' beim Slippen

Vom 20. - 22.3. fand in Bremen die erste Katastrophenschutz Helferausbildung statt. 16 Teilnehmer aus den Bezirken Bremen-Stadt und Bremen-Nord konnten das erforderliche Handwerkzeug für den Einsatz im Katastrophenschutz erwerben. Zusätzlich zu den bereits aus der Fachausbildung Wasserrettungsdienst bekannten Inhalten wurden Grundlagen des Katastrophenschutzes vermittelt.
Der Freitag und Samstag war von Theorie geprägt, die rechtlichen Grundlagen, Kartenkunde, taktische Zeichen, Deichverteidigung und noch einiges mehr stand auf dem Programm.
Der Samstagabend und der Sonntag gehörte der Praxis. Es wurden verschiedene besondere Einsatzsituationen geübt, wie sie im Katastrophenschutzeinsatz, aber auch bei sonstigen Einsätzen auftreten können. Thematisiert wurde das Absichern und Ausleuchten von Einsatzstellen sowie das Arbeiten bei Dunkelheit. Am Sonntag galt es Boote an unzugänglichen stellen zu Wasser zu bringen, hier bewährte sich eines der neuen Aluboote des Bezirks Bremen-Stadt.
Bei der sehr windigen Location wurde dann weiterhin das Absichern von Personen, der Umgang mit Wathosen und der Personentransport beübt. Beim Durchwaten des Maschinenfleets konnten die Teilnehmer dann auch noch real tätig werden. Aus dem Fleet wurden zwei Tresore, ein Zigarettenautomat und mehrere Motorroller geborgen und der Polizei übergeben.
Am Ende konnten alle Teilnehmer zwar durchgefroren, dafür aber um einige Erfahrungen reicher, die Urkunden für die Teilnahme an der KatS-Helfer Ausbildung in Empfang nehmen.


Frühlingsfest in Mahndorf

BILD: DLRG-Stand beim Frühlingsfest

ein Boot, ein Pavillon und ein bischen was für die Kids, garniert mit einem Duzend Rettungsschwimmer. Fertig ist das Frühlingsfest der Werbegemeinschaft Mahndorf.
Auch im Süd - Osten Bremens gibt es so etwas was man schon fast Tradition nennen könnte. Zum achten Mal lud das Bürgerhaus Mahndorf und die Mahndorfer Werbegemeinschaft zum Frühlingsfest auf dem Gelände der Gärtnerei Kolonko am Mahndorfer Deich ein. Zum achten Mal waren auch die ehrenamtlichen Retter der benachbarten Rettungswache Mahndorfer See mit dabei.
So traf sich dann am Sonntag, den 22. März 2009 fast die gesamte Wachmannschaft bei der Gärtnerei Kolonko um dabei zu helfen dass es ein gelungenes Fest wird. Leider war das Wetter nicht unbedingt auf der Seite des Veranstalters.


Einsatz am Mahndorfer See

Am Freitag, den 01.Mai 2009 bekamen gegen 13:00 Uhr die Rettungsschwimmer der Rettungswache Mahndorfer See eine Notfallmeldung von einem Kind (11 Jahre) der Lehrstation Mahndorf.
Das Kind hielt sich bei dem am See befindlichem Kiosk auf. Durch den gerade zurückliegenden Erste-Hilfe-Kurs konnte es sehr genau die Symptome eines Schlaganfalls beschreiben.
Sofort begab sich ein Rettungsschwimmer zum Kiosk und fand dort einen ca. 60 Jahre alten Mann, der deutliche Zeichen eines Schlaganfalls zeigte. Der Rettungsschwimmer begann mit der Ersten Hilfe und leitete die Rettungskette ein. Die Person wurde dann mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen.


Sitzkissen für die Lehrstationen

Bild: Kinder, Kindersitz und Sponosr

Nicht, dass durch die Überschrift nun der Eindruck entsteht, dass unsere Kinder an den Lehrstationen auf dem Fußboden sitzen müssten. Nein, hier berichten wir nur darüber dass Kinder, auch in fremden Autos, mit geeignetem Kindersitzen unterwegs sein müssen.
Um den Kindern der Lehrstationen das Ein- und Ausbauen der Sitze aus dem elterlichen PKW zu ersparen, waren wir schon lange auf der Suche nach einer geeigneten und bezahlbaren Lösung.
Auf irgendwelchen Wegen hat auch der Real-Markt in Habenhausen davon erfahren. Beim DLRG-Marktplatzfest am 2.Mai brachte der Stellvertreter des Marktleiters, Herr Schlüsselburg, acht dieser Sitzerhöhungen als Spende vorbei. Vielen Dank!




Badewannenregatta auf dem Mahndorfer See

Bild: Eröffnung Badestrand

Die erste Badewannenregatta am Sonntag, den 17. Mai 2009 auf dem Mahndorfer See war ein voller Erfolg. Gleichzeitig wurde an diesem Tag der neu gestaltete Mahndorfer See und damit die Badesaison durch Bürgermeisterin Karoline Linnert eröffnet. Mit Live-Musik, Kinderprogramm sowie originell und kreativ gestalteten Wannen wurde der neuangelegte Strand des Mahndorfer Sees gefeiert.
Zum Programm von 11 bis 17 Uhr gehörten fünf Live-Bands auf zwei Bühnen, Vorführungen der DLRG, sowie für die kleinen Gäste eine Hüpfburg, Torwandschießen und Bastel-Aktionen.
Um 14 Uhr fiel der Startschuss zur Regatta durch "Kapitan Ahab".Bild: "Badewannenkorso" Insgesamt sind 14 Teams auf dem Mahndorfer See geschippert. Auch wenn das Wetter eher schlecht war und das Wasser mit einer Temperatur von 14 Grad nicht gerade zum Schwimmen einlud, hatten die Badewannen-Kapitäne viel Spaß und wurden schließlich bei der Siegerehrung für ihre Kreativität und ihr Durchhaltevermögen belohnt. Trotz des Regens bewunderten rund 3000 Zuschauer begeistert die selbstgebauten Wasserfahrzeuge und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Denn das Bürgerhaus Mahndorf hat sich für eine Neuauflage der Bremer Badewanneregatta entschieden und veranstaltet, etwas später mit größerer Chance auf gutes Wetter, am 20. Juni 2010 die zweite Regatta. Anmelden kann man sich schon jetzt im Bürgerhaus Mahndorf oder im Internet auf http://www.bremer-badewannenregatta.de.


Kirchentag in Bremen

Der Kirchentag 2009 in Bremen stand unter dem Motto "Mensch, wo bist Du?" Das fragten sich auch die zur Absicherung eingesetzten Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Die bis 250.000 Besucher des Kirchentages sorgten zwar in der Innenstadt für teils chaotische Zustände, die Wasserrettung war jedoch nur selten gefordert. Mehrere Veranstaltungen fanden in Wassernähe statt, der Europahafen und die Weser im Innstadtbereich wurden daher durch die DLRG überwacht.
Bild: 3 Einsatzboote Die DLRG in Bremen-Stadt und Bremen-Nord unterstützte den Sanitätsdienst der Johanniter Unfallhilfe (JUH) mit vier Motorrettungsbooten (MRB), die von Mittwoch bis Samstag jeweils von 8:00 Uhr bis 24:00 Uhr im Einsatz waren.
Geführt wurden die Boote der DLRG, sowie ein Boot der JUH durch eine von der DLRG eingerichtete Einsatzabschnittsleitung für den Bereich Wasserrettung. Zusätzlich war während des gesamten Kirchentages die Einsatztauchergruppe des DLRG Bezirks Bremen-Stadt in Bereitschaft.
Es waren jeden Tag etwa 30 ehrenamtlich tätige Helfer der DLRG für den Kirchentag im Einsatz.
Neben kleineren Erste-Hilfe-Leistungen am Rande der Veranstaltungen musste zweimal der Rettungsdienst zur weiteren Versorgung hinzugezogen werden.
Während eines Gewitters am Donnerstag wurde durch die Besatzung des MRB "Auxilia" ein Faltboot aus dem Europahafen zurück zum Gästeanleger begleitet. Als unterwegs dann noch der Treibstoff des Faltbootes verbraucht war, wurde das Boot samt der zwei Personen übernommen und zum Anleger gebracht.
Bild: die Osterdeichwiesen Am Freitag wurden auf Nachfrage 26 Personen vom Anleger Europahafen auf das Segelschiff "Großherzogin Elisabeth" übergesetzt, da der Wasserstand im Europahafen ein an Bord gehen über eine Gangway nicht zuließ.
Am Sonnabend war endlich Badewetter, was einige Teilnehmer an der Tiefer auch dazu bewegte, in der Weser schwimmen zu gehen. Dies wurde von der Besatzung "Pelli-Kahn" gesehen und gesichert. Schlussendlich konnten die Schwimmer von der Gefährlichkeit ihres Schwimmrevieres überzeugt werden, so dass diese das Wasser verließen.
Insgesamt leisteten, mit Vor - und Nachbereitung, die 56 DLRG-Einsatzkräfte während des Kirchentages 838 Stunden. Die Motorboote verbrauchten 385 Liter Kraftstoff.


2. DLRG- Schüler- und Familientriathlon am Bultensee

Wieder einmal war der Bultensee Schauplatz für eine nicht alltägliche Aufgabe für die DLRG-Rettungsschwimmer. Was im letzten Jahr mit der Neuauflage einer völlig neuen Veranstaltungsreihe - zumindest für die DLRG - begann, wurde in diesem Jahr erfolgreich fortgesetzt: der DLRG- Schüler- und Familientriathlon.
Bild: Schwimmer mit Ruderboot Wie auch im letzten Jahr wurde der Triathlon von der DLRG des Landesverbandes Bremen veranstaltet. Ausrichter war die Triathlon-Abteilung des Turn- und Sportvereins Osterholz-Tenever, kurz 'OT Bremen' genannt. In diesem Jahr fand man mit der Firma Varta zusätzlich noch einen großen Sponsor, so dass der Triathlon im Rahmen der "Varta TriEnergy Tour 2009" zusätzlich Teilnehmer aus weiter entfernten Bundesländern begrüßen durfte.
Der Bezirk Bremen-Stadt der DLRG war in diesem Rahmen für die Absicherung der Schwimmstrecke im Bultensee beauftragt und führte dies mit einer entsprechenden Anzahl an Rettungsschwimmern, dem Ruderrettungsboot "Rabe", dem Motorrettungsboot "Bremer Nachrichten" sowie zwei Kajaks durch. Da auch in diesem Jahr im Vorfeld bei den Vorbereitungen und Planungen damit gerechnet werden musste, den für einen Badesee üblichen Wasserrettungsdienst zu versehen, kamen auch Rettungsschwimmer der benachbarten Rettungsstation am Mahndorfer See zur personellen Unterstützung dazu. Aufgrund des Wetters blieb es - wie bereits im Vorjahr - bei der Triathlonabsicherung.
Auch die DLRG hatte wieder, wie im Vorjahr, ihr eigenes Team an den Start geschickt. Die bewährte Staffelkombination "DLRG-Ausbildung", bestehend aus der Schwimmerin Kerstin Frese, der Radfahrerin Sabrina Evers und dem Läufer Heiko Adler, nahm die Herausforderung an, um auch ihren aus dem Vorjahr erlangten ersten Platz zu verteidigen. Am Ende blieb es bei einem nicht weniger erfolgreichen und durchaus stolzen dritten Platz.
Bild: Schwimmer mit Motorboot Lediglich im ersten Lauf mussten die ehrenamtlich tätigen Rettungsschwimmer zweimal eingreifen, da einige Teilnehmer durchaus von der Wassertemperatur von 19C überrascht wurden und bei zwei jungen Teilnehmern die Kräfte nicht lange ausreichten. So griffen die Besatzungen der beiden Rettungsboote hier ein und brachten beide Teilnehmer wieder sicher an Land.
Der weitere Ablauf verlief - sehr zur Zufriedenheit aller Teilnehmer, der Veranstalter und natürlich auch der Einsatzleitung und der Rettungsschwimmer - ohne besondere Vorkommnisse. Die anschließende Helferparty, bei der die Helfer noch das ein oder andere gegrillte verspeisen konnten, rundete den Tag ab, sodass am Abend wieder die gewöhnliche Ruhe über den Bultensee eintrat und der Tag sein - teils sogar sonniges und trockenes - Ende fand.

Die Ergebnisse des Triathlons können übrigens auf der Homepage des DLRG-Triathlons, (http://www.dlrg-triathlon-bremen.de), abgerufen werden.


Einsatz am Werdersee

Weit nach Beendigung des Wachdienstes sind am 7. August 2009 gegen 23.00 Uhr am gegenüberliegenden Ufer, mehrere Rettungsfahrzeuge der Feuerwehr am Deich aufgefahren. Eine Nachfrage bei der Rettungsleitstelle (RLst) ergab, dass eine Person im Wasser vermutet wurde.
Da man bei der Feuerwehr nicht damit gerechnet hatte, dass sich noch Rettungsschwimmer an der Wache aufhielten, sind diese auch nicht eher informiert worden. Nun, da der Kontakt hergestellt war, bat man die DLRG um technische Unterstützung. Daraufhin wurde das Motorrettungsboot "Deichschart" ins Wasser gebracht und unterstützte die Feuerwehr bei der Suche. Im Verlauf des Einsatzes wurde noch ein Beamter mit einer Wärmebildkamera an Bord genommen und damit die Suche fortgesetzt.
Nach ca. einer halben Stunde wurde der Einsatz abgebrochen, da die gesuchte Person zuhause angetroffen werden konnte.


Hilfeleistung am Bultensee

Am Donnerstag, dem 20. August 2009, einem der wohl heißesten Tage des Jahres 2009, kam der Sommer noch Mal in vollen Zügen aus sich heraus. Ein Grund mehr, vielen Schülern im Lande Bremen nach vielen Jahren erstmals wieder Hitzefrei zu geben - und ein Grund mehr für die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer, an diesem Tage die Rettungsstationen an den Badeseen zu besetzen und für "Freie Zeit in Sicherheit" zu sorgen.
So auch am Bultensee, wo es am frühen Abend zu einem kleinen Unfall und anschließender Hilfeleistung der Rettungsschwimmer kam.
Durch Winken, Zurufe und Pfiffe einiger Kinder und Jugendlichen wurden die Rettungsschwimmer auf die Einsatzstelle "Badeinsel" aufmerksam gemacht. Aufgrund der Entfernung zwischen der Badeinsel und der Rettungsstation konnte die Situation nicht eindeutig eingeschätzt werden - jedoch ließ sich vermuten, dass es dort einen Unfall gegeben haben musste. Ein Rettungsschwimmer begab sich unverzüglich mit einem Kajak zur Badeinsel um zu erkunden. Dort stellte sich heraus, dass der Junge beim Spielen gestürzt war und sich Verletzungen zugezogen hatte.
Der Junge war nach dem Unfall nicht mehr in der Lage, selbst durch Schwimmen wieder zurück zum Ufer zu gelangen; der Rettungsschwimmer setzte den Jungen in das Kajak und brachte diesen, das Kajak vor sich her schiebend, schwimmend zurück zur DLRG-Station.Hier wurde der Junge anschließend weiter versorgt. Die Verletzungen stellten sich zum Glück nicht als schwerwiegend dar, so dass ein Transport ins Krankenhaus nicht notwendig erschien. Mit einigen oberflächlichen Schürfwunden und einem großen Schrecken konnte der Junge anschließend in die Obhut seiner Großmutter übergeben werden.


Ferienprogramm des Kreissportbund Bremen-Stadt

Bild: Telnehmer nach bestandener Prüfung

Jedes Jahr in den Sommerferien veranstaltet der Kreissportbund Bremen-Stadt für Kinder und Jugendliche ein umfangreiches Programmangebot.
In der ersten Ferienwoche, vom 29. Juni bis 04. Juli hat der Bezirk Bremen-Stadt eine kostenlose Ausbildung zum Rettungsschwimmer angeboten.
Drei Ausbilder und fünf jüngere Helfer betreuten die 17 Teilnehmer. Diese haben je nach Alter das Juniorretter- oder die Rettungsschwimmabzeichen in Bronze oder Silber erlangt.
Von Montag bis Donnerstag wurde im Westbad in Bremen, geschwommen, getaucht, gerettet sowie der sichere Umgang mit einigen Rettungsgeräten geübt und geprüft. Am Freitag und Samstag folgte dann der Theorie Block und die Prüfung in dem DLRG Schulungszentrum in Bremen an der Weser. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine gemeinsame Bootsfahrt.
Die abschließende schriftliche und praktische Prüfung sowie die Herz-Lungen-Wiederbelebung haben alle Teilnehmer bestanden.
Alle Teilnehmer erhielten Ihre Urkunden sowie das neue T-Shirt mit dem LOGO "Lust auf was neues = Bleib Fit Rette mit"
Dank besonders an die Ausbilder, die mit ihrem Engagement während ihres Jahresurlaubs für den Erfolg der Veranstaltung gesorgt haben.

Bild: abschließende Bootsfahrt

6. Drachenboot - Cup

Der Bremer Sport Club hatte am 5. September 2009 zum 6. Drachenboot-Cup eingeladen. 36 Teams kämpften zunächst auf einer 250-Meter-Rennstrecke nahe Café Sand gegeneinander. Am Nachmittag ging es mit einer 2000-Meter-Verfolgungsjagd, zwischen Wilhelm-Kaisen-Brücke und Sielwall, weiter. Die DLRG war mit neun Rettungsschwimmern auf drei Motorrettungsbooten zur Absicherung dieser Veranstaltung im Einsatz.
Um 14.33 Uhr kam es zur Kenterung eines Drachenbootes. Die Besatzungen der DLRG- Boote haben sofort eingegriffen und konnten dabei eine junge Frau (20 Jahre) vor dem Ertrinken retten. Diese junge Frau war als Trommlerin auf dem Drachenboot und wurde bei der Kenterung unter das Boot gezogen. Zwei Besatzungsmitglieder des Drachenbootes haben die Frau unter dem Boot hervor geholt und den Rettungsschwimmern übergeben. Die DLRG-Besatzungen hatten die Situation richtig eingeschätzt und sich sofort in die Nähe der Kenterung begeben. Die Frau und die beiden unterstützenden Besatzungsmitglieder wurden an Bord genommen und zum Anleger gebracht. Die junge Frau wurde an dem Sanitätsdienst übergeben und anschließend zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Die restliche Drachenboot-Besatzung hat das knapp unter der Wasseroberfläche treibende Drachenboot schwimmerisch ca. 30m bis zum nächsten Anleger zurück gebracht. Hierbei sicherte ein Motorboot der DLRG.
Die restliche Veranstaltung verlief bis auf zwei kleinere Unterstützungsdienste für den Veranstalter ohne besondere Vorkommnisse.


Vergleichswettkampf

Bild: Das Siegerteam

Sechs DLRG-Mannschaften aus Bremen und Bremerhaven traten am Sonntag, den 27. September 2009 auf dem Werdersee gegeneinander an. Ihr Ziel: Der Wanderpokal für die beste Gruppe im Rettungsbootfahren.
Das Team vom Technischen Betrieb um Heiner Henke hatte sich sehr praxisnahe Übungen ausgedacht und vorbereitet.
Je ein Bootsführer und drei Bootsgasten mussten sechs Disziplinen absolvieren: Knotenkunde, Verletzten-Trageübung, Sandsackstaffel, Rettungsübung, Rettungsballwurf und Fragen aus dem amtlichen Fragenkatalog der Bootsführerscheinprüfung.
Gefahren wurde ausschließlich mit den neuen Katastrophenschutzbooten des Bezirks Bremen-Stadt.
Gewertet wurden die Zeit, abzüglich der Fehlerpunkte, in der die einzelnen Prüfungen erfüllt wurden. Im Vordergrund stand aber vor allem die Zusammenarbeit als Team.
Knapp geschlagen wurde das Team Bremerhaven. In der Endabrechnung belegte das Team "Bultensee 1" mit ein paar Punkten Vorsprung den ersten Platz und konnte den Wanderpokal mit an die Wache nehmen.


345 Jahre Mitgliedschaft in der DLRG

Bild: v.l. Andrea Adler, Ulrike Mau, Ulrich Hackmack

von links: Andrea Adler, Ulrike Mau, Ulrich Hackmack

Im November wurden acht Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden am 19. November die DLRG-Mitglieder Brigitte Wickmann, Liselotte Lankenau und Manfred Kruse für mindestens 40-jährige ununterbrochner Mitgliedschaft mit dem Mitgliedsehrenabzeichen in Silber ausgezeichnet.
Das Mitgliedsehrenabzeichen in Gold bekamen Edmund Hoppe und der Mitbegründer der DLRG Ortsgruppe Lilienthal und aktive Juniorretterausbilder, Hans-Jürgen Donat, für 50 Jahre, sowie Erhard Bekusch für 60 Jahre ununterbrochener Mitgliedschaft.
Bereits am 11.11. wurden die weiterhin noch aktiven Mitglieder Ulrike Mau und Andrea Adler in die Presse Bar Cuisine eingeladen, wo ihnen durch den Bezirksleiter Ulrich Hackmack die Ehrenurkunde für 40- bzw. 25- jährige Mitgliedschaft überreicht wurde.

Bild: v.l. Manfred Kruse, Liselotte Lankenau, Brigitte Wickmann, Edmund Hoppe, Hans-Jürgen Donat, Insa Wolfrum, Erhard Bekusch, Ulrich Hackmack

von links: Manfred Kruse, Liselotte Lankenau, Brigitte Wickmann, Edmund Hoppe, Hans-Jürgen Donat, Insa Wolfrum, Erhard Bekusch, Ulrich Hackmack