Einsatzberichte

2004

 Donnerstag 20. Mai 2004DLRG Boot eilt kollabiertem Skipper zur Hilfe
 Freitag, 11. Juni 2004DLRG sichert "Roland Geburtstag" an der Schlachte
 Mittwoch, 30. Juni 2004Schülertriathlon am Werdersee
 Samstag, 31. Juli 2004Erfolgreiche Rettung aus dem Achterdieksee
 Samstag 07. August 2004Gefährliches Spiel am Mahndorfer See
 Samstag 07. August 2004Rettungseinsätze am Stadttwaldsee
 Samstag 14. August 2004DLRG wacht über rund 10.000 "Party-People"

2005

 Donnerstag, 5. Mai 2005First-Responder Einsatz am Stadtwaldsee
 Freitag, 27. Mai 2005 bis
Sonntag, 29. Mai 2005
KatS - Großübung "Mai-Power" in Wilhelmshaven
 Sonnabend, 28. Mai 2005Erfolgreiche Rettung aus dem Mahndorfer See
 Sonntag, 29. Mai 2005Fahradsturz am Stadtwaldsee
 Sonnabend, 4. Juni 2005Deutsche Lebens-Gesellschaft sucht ihre Rettung am Unisee
 Sonnabend, 19. Juni 2005Gut gelaunte Menschen in ziemlich kalter Nacht
 Freitag, 24. Juni 2005Taucheinsatz im Hallenbad Huchting
 Sonnabend, 25. Juni 2005DLRG Bremen-Stadt gratuliert der DGzRS
 Sonntag, 26. Juni 2005Frau mit Verbrennungen am Mahndorfer See
 Sonnabend, 9. Juli 2005Stadtteilfest am Sodenmattsee
 Sonnabend, 23. Ju1i 20056. Haake Beck Badeinselregatta
 Sonntag, 11. September 20051. Bremer Jedermann-Triathlon
 Sonnabend, 24. September 2005DLRG übte für den Katastrophenfall

2006

 Mittwoch, 1. Februar 2006Der Dicke von Bremen 4 versinkt im Eis
 Sonnabend, 11. Februar 2006Knut is back - Zehnmal Anbaden im Stadtwaldsee
 Sonnabend, 19. März 2006Höhenflug für die Retter vom Mahndorfer See
 Donnerstag, 4. Mai 2006Reifenbrand an Lehrstation Mahndorfer See
 Dienstag, 23. Mai 2006Einbruch in die Rettungsstation am Achterdieksee
 Mittwoch, 7. Juni 2006Brandstiftung am Mahndorfer See
 Montag, 26. Juni 2006Beißen die?
 Sonntag, 9. Juli 200Mann mit gebrochenem Bein am Anleger
 Dienstag, 11. Juli 2006Schülertriathlon am Werdersee
 Donnerstag, 13. Juli 2006Schlägerei am Werdersee
 Freitag, 14. Juli 2006Frau klagt über Unwohlsein am Bultensee
 Samstag, 15. Juli 2006Nächtlicher Einsatz am Werdersee
 Sonntag, 16. Juli 2006Rettung eines 4-jährigen Kindes im Stadtwaldsee
 Mittwoch, 19. Juli 2006Erfolgreiche Rettung am Bultensee
 Mittwoch, 19. Juli 2006Suche nach vermißtem Kind am Bultensee
 Mittwoch, 19. Juli 2006Ungewöhnliche Suche am Mahndorfer See
 Sonnabend, 22. Juli 2006Heartbreaker's Ball 2006
 Sonntag, 23. Juli 2006Suche nach 30-Jährigem mit Schlauchboot auf dem Unisee
 Dienstag, 25. Juli 2006Alkoholisierten Schwimmer am Mahndorfer See vor dem Ertrinken gerettet
 Sonnabend, 29. Juli 2006DLRG sichert auch die siebte Badeinselregatta
 Samstag, 5. August 2006Gekentertes Segelboot
 Samstag, 2. September 2006Neuen Bootstyp für den Katastrophenschutz vorgestellt
 Samstag, 16. September 2006Suchaktion am Mahndorfersee
 Samstag, 16. September 2006 -
Sonntag, 17. September 2006
(K)ein Bad bewegt uns mehr!
 Samstag, 11. Novmember 2006 -
Sonntag, 12. Novmember 2006
Rad- und Laufsport-Mekka am Bultensee


Motorboot gerät auf der Weser außer Kontrolle

Zu einem ersten Einsatz in der gerade begonnenen Wassersportsaison wurde am Himmelfahrtstag das DLRG-Motorrettungsboot "Triton" gerufen.
Während der Streifenfahrt im Bereich der Ortschaft Bollen (LK Verden) wurden die Retter gegen 12.20 Uhr durch Sportbootfahrer darüber informiert, dass gegenüber des Campingplatzes ein Motorsegler auf das Ufer gelaufen sei.
Das Rettungsboot begab sich unverzüglich zur beschriebenen Einsatzstelle auf der Mittelweser und fand das nur unter Motor fahrende Segelboot in der beschriebenen Lage vor. Der Skipper, das einzige Besatzungsmitglied, befand sich noch an Bord und war nicht ansprechbar.
Sofort nach Eintreffen wurde durch die drei Rettungsschwimmer des "Triton" das auf das Steinufer aufgelaufene Boot gesichert und der Rettungsdienst / Notarzt nachgefordert. Anschließend wurde der Skipper an Bord des Rettungsbootes genommen und zum befestigten Anleger des Campingplatzes gebracht. Hier wurde der Mann durch die Rettungsschwimmer erstversorgt und anschließend an den Rettungsdienst übergeben.
Zur Unfallursache konnte vorläufig ermittelt werden, dass der 41-Jährige offenbar während seiner Fahrt Weser aufwärts einen so genannten Zuckerschock erlitten hatte, infolge dessen das Bewusstsein verlor und mit seinem Boot auf das Ufer lief.
Der Mann wurde nach der weiter gehenden Versorgung durch den Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.

DLRG sichert "Roland Geburtstag" an der Schlachte

Im Rahmen des 600. Roland Geburtstages und der Bremer Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2010 organisierte das Bremer Theater am 11.Juni 2004 ein kulturelles Programm rundum die Hanse-Kogge "Roland von Bremen", an der Schlachte in Bremen. Da mit einer erhöhten Besucherzahl vom Land sowie vom Wasser gerechnet wurde, bat die Projektleitung die Deutsche Lebens - Rettungs - Gesellschaft (DLRG) die Veranstaltung von der Wasserseite aus zu sichern. Die Lebensretter sagten ihre Hilfe zu und so wurde am Freitagabend das Motorrettungsboot "Triton" von der Mittelweser auf die Unterweser verlegt.
Aufgrund des kühlen Wetters waren weniger Sportbootfahrer auf der Weser zu finden, so dass die Veranstaltung für die Rettungsschwimmer ohne Zwischenfälle verlief. Gegen 01.30 Uhr wurde das Motorrettungsboot "Triton" wieder am Anleger festgemacht und die Besatzung konnte mit neuen kulturellen Eindrücken die Heimreise antreten.

Schülertriathlon am Werdersee

Zu einer Fortsetzung der guten Zusammenarbeit zwischen Schule und DLRG kam es am 30. Juni: Nach der Premiere im vergangenen Jahr wurde am Werdersee erneut ein so genannter Schüler-Triathlon durchgeführt. Organisiert durch den engagierten Fachbereich Sport des Schulzentrums Obervieland (SZO) fanden sich ab neun Uhr knapp 320 Schülerinnen und Schüler ein, um - mehr oder weniger freiwillig - ihre Sportlichkeit unter Beweis zu stellen.
Die DLRG Bremen-Stadt wiederum war mit zehn RettungsschwimmerInnen und zwei Motorrettungsbooten an der dortigen Rettungsstation angetreten, um die Veranstaltung auch auf dem Wasser sicher ablaufen zu lassen.
Gegliedert nach Jahrgängen gingen die Gruppen in Fünfminutenabständen in das nur etwa 16° C "warme" Wasser des Werdersees um schwimmend eine Distanz von rund 250 Metern zurück zu legen, danach Fahrrad zu fahren und schlussendlich noch eine beachtliche Strecke zu laufen.
Seitdem Bremen sich der Bekämpfung des PISA-Notstandes verschrieben hat, konnten die Wasserretter gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung in der Disziplin "Schwimmen" feststellen: Waren in 2003 noch zahlreiche Hilfeleistungen wegen Krämpfen, Ermüdungen und Kreislaufbeschwerden erforderlich, so war an diesem Tag nur die Rettung einer Schülerin zu verzeichnen, der im Wasser schwarz vor Augen wurde. Die junge Frau konnte nach einer ersten Versorgung wieder in die Obhut der Lehrer übergeben werden. Außerdem wurden drei kleinere Erste Hilfe-Fälle aufgrund von Schnitt- und Schürfwunden aktenkundig.
Nach Ende der Laufes der 18 Einzelstarter gegen zwölf Uhr war dieser Einsatz auch für die DLRG beendet; sie stärkte sich nach dem Aufklaren von Station und Material erst mal mit einer von der Schule gesponserten Bratwurst.
Da stimmt es nicht verwunderlich, wenn eine Fortsetzung der Partnerschaft Schule - DLRG für das nächste Jahr bereits verabredet wurde.

Erfolgreiche Rettung aus dem Achterdieksee

Auf eine erfolgreiche Rettung können die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen verweisen:
Am Samstag, den 31.07.2004, gegen 21:50 Uhr schwamm eine Gruppe von vier Männern im Achterdieksee vom Strand zur Badeinsel. Einem 42 - jährigen Mann versagten kurz vor erreichen der Badeinsel die Kräfte und drohte zu ertrinken.
Die Rettungsschwimmer der dortigen DLRG-Station bemerkten den Unfall und begaben sich mit einem Rettungsboot zur Einsatzstelle. Der stark alkoholisierte Mann konnte von seinen Freunden noch rechtzeitig zur Badeinsel gebracht werden, wo die eingesetzten Rettungsschwimmer die Erstversor-gung vornahmen und den Patienten mit Hilfe des Rettungsbootes zum Anleger der Rettungsstation verbrachten.
Da der Patient kurzzeitig bewusstlos war wurde ein Transport ins Krankenhaus beschlossen. Dieser Transport wurde vom Patienten aber abgelehnt, so dass dieser sich auf eigene Verantwortung nach Hause begab.

Gefährliches Spiel am Mahndorfer See

Gegen 18:20 Uhr bemerkten die Rettungsschwimmer der DLRG Station am Mahndorfer See ein 15 jähriges Mädchen, dass zu ertrinken drohte. Ein vor Ort befindliches Motorrettungsboot wurde zur Einsatzstelle entsendet.
Dort eingetroffen wurde das Mädchen von der Bootsbesatzung aus dem Wasser geholt und zurück zur DLRG Station gebracht, wo die Erstversorgung durch die Rettungsschwimmer durchgeführt wurde. Die Patientin wurde nach der Erstversorgung an den alarmierten Rettungswagen zum Transport in die Kinderklinik übergeben.
Zum Unfallhergang ist noch mitzuteilen, dass sich das Mädchen mit fünf Freundinnen im Wasser vor der DLRG Rettungsstation befand und ertrinken "spielte". Als die Mädchen durch die Rettungsschwimmer darauf hingewiesen wurden dieses zu unterlassen, begaben sich die Mädchen ins tiefere Wasser und setzten dort ihr so genanntes "Spiel" fort. Doch aus diesem Spiel wurde für das 15jährige Mädchen leider ernst.

Rettungseinsätze am Stadttwaldsee

Am 07.08.2004 wurde um 17:35 Uhr durch die Besatzung des DLRG - Motorrettungsbootes "PRIMUS" im Stadtwaldsee beobachtet, dass ein 25-jähriger Mann in Wassernot war. Sein Kopf war nur noch unter Wasser, nur die Hände konnten noch panisch umherschlagen.
Mit dem Boot wurde Kurs auf den Unglücksort genommen. Es gelang der Besatzung, die Person gerade noch an den Händen zu ergreifen und in das Boot zu ziehen. Die Erstversorgung fand dann an der DLRG-Rettungsstation statt. Nach Stabilisierung des Zustandes wurde der Verunglückte an den Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Untersuchung und Beobachtung in eine Klinik gebracht.

Schon um 16:20 Uhr kam es zu einer vorbeugenden Hilfeleistung. Badegäste gaben dem DLRG-Boot den Hinweis, dass sich ein junges Mädchen fast hilflos an eine Boje klammert. Die 10-jährige hatte ihre Kräfte überschätzt und war zu weit herausgeschwommen und kam nun alleine nicht mehr weiter.
Sie wurde an Bord genommen und ans sichere Ufer gebracht.

DLRG wacht über rund 10.000 "Party-People"

Mit einem Aufgebot von fast zwanzig Rettungsschwimmern, zwei Rettungsbooten und zwei Kraftfahrzeugen hat die DLRG Rettungsstation am Stadtwaldsee die "Beach-Party" des Veranstalters GiP-Corporation am 14.08.04 am Stadtwaldsee (Unisee) gesichert.
Nachdem zahlreiche Versuche, den Vorläufer "Uni Nacht" an gleicher Stelle durchzuführen, am bisher schlechten Wetter gescheitert waren, waren nun sowohl Veranstalter als auch Lebensretter heilfroh, dass der Wettergott diesmal mitspielte.
Bei Lufttemperaturen von bis zu 24° C und Wassertemperaturen in fast gleicher Höhe versammelten sich ab 20 Uhr rund 8.000 - 10.000 feier- und amüsierwillige Menschen am Nichtschwimmerstrand des Badesees.
Hier wurde zur Musik von drei Bühnen abgetanzt oder einfach nur an einer der vielen Buden abgechillt'.
Die Retter wiederum sorgten mit ihrem Einsatz dafür, dass enthemmte und überhitzte Partymacher, die sich zur Abkühlung ins vermeintlich kühle Nass begaben, dieses auch sicher wieder verlassen konnten.
Als es gegen 05:15 Uhr am frühen Sonntagmorgen hieß: Einsatzende!, konnten die Bremer Ehrenamtler auf rund einhundert geleistete Wachstunden und etliche Liter getrunkenen Kaffees und anderer Erfrischungsgetränke zurück blicken.
Was trotz des fast zehnstündigen Einsatzes bei allen Beteiligten haften blieb, war das gute Gefühl, wieder einmal zum Gelingen einer erfolgreichen Veranstaltung beigetragen zu haben.

First-Responder Einsatz am Stadtwaldsee

Im Rahmen der Kooperation mit der Feuerwehr Bremen werden die DLRG-Rettungswachen durch die Feuerwehrleitstelle per Telefon alarmiert, wenn sich im Bereich der bremischen Badeseen ein Unfall ereignet hat.
Auf diese Weise ist es möglich, den Betroffenen schnellstmöglich Hilfe zukommen zu lassen und die anrückenden Kräfte des Rettungsdienstes in ihrer Arbeit durch DLRG-Helfer zu unterstützen. Zudem erhält die Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle nach häufig unklaren Notrufen eine qualifizierte Rückmeldung durch die DLRG über Örtlichkeit, Art und Umfang des Einsatzes.
Bereits am Himmelfahrtstag dieses Jahres konnte das Konzept am Bremer Stadtwaldsee erneut seine Nützlichkeit unter Beweis stellen. Im Rahmen einer traditionellen Vatertagstour war ein Vater gestrauchelt und hatte sich mit seiner Hand unglücklich in einem Holzkohlegrill abgestützt. Dabei zog er sich Verbrennungen 1. und 2. Grades an der gesamten Handinnenfläche zu.
Durch die Feuerwehrleitstelle wurde ein Rettungswagen zum Unfallort entsandt und die DLRG um Unterstützung gebeten. Die DLRG-Helfer konnten den Verletzen schnell finden und so die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch wirksame Erste Hilfe-Maßnahmen überbrücken.

Großübung "Mai-Power" in Wilhelmshaven

Vom 27. bis 29. Mai wurde in Wilhelmshaven die Brandschutzübung "Mai-Power" durchgeführt. An dieser Großübung nahmen 99 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen teil, zu diesen Einsatzkräften zählten auch zehn Rettungsschwimmer des DLRG Landesverbandes Bremen. Die Berufsfeuerwehr Bremen bat die DLRG um die Aufstellung von zwei Trupps für diese Übung.

Aufstellung

So wurden vom Landesverband Bremen ein Bootstrupp des Bezirkes Bremen-Stadt und ein Tauchtrupp des Bezirkes Bremen-Nord gemeldet. Die Aufgaben der Rettungsschwimmer waren zum einen die Teilnahme beim Übungsabschnitt "Schiffsbrand" und die wasserseitige Absicherung der Löscharbeiten.
Am Freitag wurden die Trupps zur Feuerwache 5 verlegt, wo der Marschverband für die 99 Einsatzkräfte und deren 24 Kraftfahrzeuge aufgestellt wurde. Nach einer Begrüßung durch den Leiter der Feuerwehr Bremen und den Übungsleiter wurde eine kurze Einweisung auf die Marschroute gegeben. In Kolonnenfahrt ging es dann von Bremen zum Marinestützpunkt Wilhelmshaven, wo die Unterbringung der Einsatzkräfte vorgesehen war. Dort eingetroffen, wurden die Bremer von Ihren Wilhelmshavener Kameraden begrüßt und erhielten eine Einweisung in die Übungsgebiete. Anschließend bestand die Möglichkeit die Fregatte "Hamburg" und den Einsatztruppenversorger "Berlin" zu besichtigen. An Bord der "Berlin sollte am Samstag die Brandbekämpfung stattfinden. Nachdem die Besichtigung abgeschlossen war, traf man sich noch in der Kantine des Stützpunktes zum Abendessen.

Berlin

Am Samstag begann die eigentliche Übung. Für die Feuerwehr standen mehrere Abschnitte auf Werksgeländen in Wilhelmshaven auf dem Programm. Da diese Abschnitte nicht in Wassernähe stattfanden, erhielten die Rettungsschwimmer die Gelegenheit den Vormittag mit den Marinetauchern und den Einsatztauchern der Feuerwehr Wilhelmshaven zu verbringen. Die Marinetaucher zeigten den DLRG-Kameraden ihre Ausrüstung und zeigten einige Unterwasserarbeiten, die dann auch von den Einsatztauchern der DLRG durchgeführt werden konnten. Neben dieser Einweisung tauschten die Kameraden noch Erkenntnisse, Eindrücke und Erfahrungen im Bereich Tauchen miteinander aus.
Nach der Mittagspause sollte die Hauptübung beginnen. Da die Rettungsschwimmer für die Absicherung der Übung vom Wasser aus zuständig waren, wurden die Rettungsboote schon vor dem Mittagessen getrailert und in Ihr Einsatzgebiet verbracht. Nach einer kurzen Mittagspause wurden dann die Boote besetzt und das Einsatzgebiet um die "Berlin" überwacht. Zur Übung gehörte auch eine Einlage, in der zwei Personen in Form von Übungspuppen über Bord der "Berlin" ins Hafenbecken stürzen. Diese Personen wurden durch die Besatzung des Motorrettungsbootes "Auxilia" gerettet und am Anleger den weiteren Einsatzkräften der DLRG übergeben. Nach erfolgter Erstversorgung durch die DLRG wurden die Personen zum Verletztensammelplatz der Feuerwehr transportiert. Nach dem erfolgreichen Einsatz nahm die Besatzung Ihre eigentliche Aufgabe wieder auf.

Bergung

Durch die hohen Temperaturen (an die 40 Grad) bei den Löscharbeiten am Schiff, kam es unter den Feuerwehrleuten vermehrt zu Kreislaufproblemen. Da beide Rettungswagen der Bremer und Wilhelmshavener Feuerwehr bereits im Einsatz waren und mit weiteren realen Verletzten zu rechnen war, wurde die Übung vorzeitig durch die Einsatzleitung abgebrochen. Da zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, wie viele Verletzte noch zu erwarten sind, wurden von der Einsatzleitung Zwei Sanitäter der DLRG zur Verletztenversorgung angefordert. Die Lage normalisierte sich aber recht schnell, so dass die Rettungsschwimmer keine Verletzten mehr versorgen mussten.
Den Abschluss an diesem Abend bildete ein Grillfest mit allen Beteiligten der Übung. Auch die bei der Übung verletzten Einsatzkräfte hatten sich erholt und konnten am Grillen teilnehmen. Die Übungsleitung dankte allen eingesetzten Kräften für ihre Einsatzbereitschaft und wertete die Übung als vollen Erfolg.
Am Sonntag verlegten die Bremer Einsatzkräfte wieder in Kolonnenfahrt zurück nach Bremen. Gegen Mittag erreichte der Marschverband die Stadtgrenze und die Teileinheiten konnten zu Ihren Wachen zurückkehren. Im Technischen Betrieb eingetroffen, wurden die eingesetzten Fahrzeuge und Boote gesäubert und wieder einsatzbereit gemeldet.
Personal und Gerät haben die Übung unversehrt überstanden und die Rettungsschwimmer freuen sich schon auf die nächste Übung mit der Feuerwehr Bremen.

Erfolgreiche Rettung aus dem Mahndorfer See

Die Baderegeln gelten auch in diesem Jahr

Kaum ist der Sommer 2005 für ein kurzes Intermezzo aufgetaucht, zeigt sich das die bisherigen Aufklärungskampagnen der Deutschen Lebens- Rettungs- Gesellschaft (DLRG) anscheinend wirkungslos verpufft sind. So konnten die Rettungsschwimmer vom Mahndorfer See am Sonnabend, 28. Mai 2005, bei sommerlichen Temperaturen von 32°C, ein ca. 6 Jahre altes Mädchen vor dem sicheren Ertrinkungstod retten.
Baderegel_2 Das Mädchen schwamm alleine ohne elterliche Aufsicht nur mit einer Luftmatratze und Schwimmflügeln an den Armen außerhalb der Nichtschwimmerabgrenzung in der Nähe der heutigen Jugend- und Lehrstation im Westeil des Mahndorfer Sees. Wegen der starken Windverhältnisse wurde es immer weiter vom flachen und sicheren Nichtschwimmerbereich ins tiefere Wasser abgetrieben. Als das Kind plötzlich von der Luftmatratze rutschte war das Unglück da.
Die Betreuer der Lehrstation die ihre Aufmerksamkeit zu dem Zeitpunkt einen leichterem Erste Hilfe Fall gewidmet hatten, sind erst jetzt durch das Schreien des Kindes aufmerksam geworden und haben sofort eine Rettungsaktion eingeleitet. Das Kind konnte daraufhin sicher an Land gebracht und später einer Bekannten des Mädchens übergeben werden, die die Abwesendheit des Kindes noch gar nicht bemerkt hatte.
Dem kundigen Leser sind die Fehler des Kindes sicher aufgefallen, den anderen wollen wir diese noch einmal aufzeigen:

Alle 14 Baderegeln finden sie hier auf den Internetseiten unter der Rubrik Sicherheit. Zum Teil auch in der fremdsprachlichen Übersetzung auf den Seiten des Bundesverbandes.
Bitte beachten sie diese Regeln und erzählen ihren Kindern davon. Sie tragen damit dazu bei, mit dass die Rettungsschwimmer der DLRG einen äußerst langweiligen Sommer 2005 an den Badeseen verbringen müssen.

Fahradsturz am Stadwaldsee

Durch die Feuerwehrleitstelle wurde die DLRG-Wachbesatzung am Sonnntag, 29. Mai 2005 über einen gestürzten Fahrradfahrer informiert, der auf dem Wetterungsweg verunglückt war. Nach Eintreffen am Einsatzort ergab sich folgendes Bild: Ein Fahrradfahrer hatte einen zweiten während der Fahrt mit dem Lenker berührt und daraufhin das Gleichgewicht verloren. Durch den Sturz platzte eine ca. eine Woche alte Operationswunde an seiner Hand wieder auf. Weiterhin zog er sich geringfügige Schürfwunden zu. Auch hier konnte die qualifizierte Erstversorgung schnell erfolgen und außerdem der Verbleib des Fahrrades durch die Rettungsschwimmer organisiert werden, so dass der kurze Zeit später eintreffende Rettungswagen sofort den Transport ins Krankenhaus übernehmen konnte.

Deutsche Lebens-Gesellschaft sucht ihre Rettung am Unisee

Rettungswache

Einem besonders seltsamen Fall des vermutlichen Diebstahls sehen sich derzeit die Mitarbeiter der DLRG-Rettungsstation am Stadtwaldsee (Unisee) gegenüber. Als sie an diesem Samstag (04.Juni 2005) zu ihrem Wachgebäude kamen, fiel ihnen unvermittelt auf, dass von der Kennzeichnung des Gebäudes mit der Wortmarke &qout;DLRG&qout; das für das Wort Rettung stehende &qout;R&qout; fehlt. Das Besondere an diesem Fall ist, dass die vom Format recht unhandlichen Buchstaben in rund drei Metern Höhe mit der Fassade verschraubt sind, so dass es besonderer Mühen bedarf, dort einen Buchstaben zu &qout;stehlen.&qout; Die in den letzten Wochen in Sachen Verschmutzung und Beschädigung des Gebäudes und Geländes ohnehin nicht gerade verwöhnten Rettungsschwimmer vom Stadtwaldsee müssen sich nun aufwändig um den Ersatz des Buchstabens bemühen. Wer möglicherweise entsprechende Wahrnehmungen an der Rettungsstation gemacht hat und so zur Wiederbeschaffung des &qout;R&qout; beitragen kann, möge sich bitte mit uns in Verbindung setzen.

Gestohlener Mofaroller aus dem Waller Feldmarksee geborgen

WalleRoller

Die am Sonnabend, 11. Juni 2005 um 13:00 Uhr an der Rettungswache Waller Feldmarksee eintreffende Wachbesatzung bemerkte einen Mofaroller im Wasser vor ihrer Station. Das Fahrzeug befand sich ca. drei Meter vom Anleger der Station entfernt in ungefähr zwei Meter Tiefe auf dem Grund des Sees.
Nachdem die zuständige Polizeiwache informiert wurde, bekam die am Sodenmattsee in Bereitschaft stehende Tauchereinsatzgruppe (TEG) "Pelikan-Stadt" den Auftrag die Bergung des Mofas durchzuführen.
Die aus vier Mitgliedern bestehende TEG traf rund. 30 Minuten später am Einsatzort ein. Nachdem die Lage erkundet war, stand das Fahrzeug nach weiteren 15 Minuten neben der Station auf dem Trockenen.
Daraufhin wurde die Polizei unter Angabe des Kennzeichens von dem "Fundstück" unterrichtet. Die daraufhin an der Rettungswache eintreffenden Polizisten haben die Schäden am in der Nacht zum Sonnabend im Stadtteil Gröpelingen entwendeten Fahrzeug aufgenommen und den Halter des Krades benachrichtigt. Dieser, so wurde den Rettungsschwimmern durch die Polizei mitgeteilt, würde sein Mofa an der DLRG-Station abholen. Und tatsächlich: Nach nur zwei Stunden konnte der Roller dem betroffenen Eigentümer übergeben werden.

Gut gelaunte Menschen in ziemlich kalter Nacht

Das ist das Fazit, dass die Mitarbeiter der DLRG-Rettungsstation Stadtwaldsee (Unisee) am frühen Sonntagmorgen des 19. Juni ziehen konnten.
Doch der Reihe nach: In der langen Reihe der Uni-Nächte und Beach-Partys trat die Event-Agentur GiP auch in diesem Frühjahr an die DLRG Bremen-Stadt heran und bat darum, die Veranstaltungen vom Wasser aus zu sichern.
MRB Primus Nach nur einmaliger witterungsbedingter Verschiebung war es dann am 18. Juni soweit: Ein knappes Dutzend Rettungsschwimmer fand sich unter Führung von Florian Behrmann an der Rettungsstation am Stadtwaldsee ein, um mit dem Einsatz der Motorrettungsboote "Primus" und "Nivea 3" sowie durch Strandstreifen die Veranstaltung zu begleiten. Nach anfänglich schleppendem Beginn füllte sich der abgesperrte Bereich des Nichtschwimmerstrandes dann jedoch zusehends, so dass zum Schluss rund 7.500 überwiegend gut gelaunte Partygäste gezählt werden konnten. Die empfindlich kühle Lufttemperatur von zirka 12 Grad hielt viele aufgeheizte Gemüter jedoch davon ab, sich ins kühlende Nass zu begeben. Nur hin und wieder mussten die meist alkoholisierten Nutzer der bereit gestellten Badeinseln unter fachkundige Beobachtung der DLRG gestellt werden. In mehreren Fällen kenterten die Inseln auch; ein konkretes Eingreifen der Einsatzkräfte war jedoch nicht nötig.
Eingreifen hingegen musste eine Strandstreife, als sie im Bereich des Wetterungsweges auf einen erheblich alkoholisierten Patienten mit Blutzuckerproblematik stieß. Nach einer ersten Stabilisierung des jungen Mannes wurde über das auf dem Veranstaltungsgelände anwesende Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Entsendung eines Rettungswagens veranlasst, der den Patienten übernahm und in ein Krankenhaus einlieferte. Als gegen sechs Uhr die letzten Partygäste den Rückzug antraten und die Reinigungsdienste das Kommando übernahmen, konnte Florian Behrmann dem TL Wasserrettungsdienst ein weiteres Mal: "Keine besonderen Vorkommnisse!" melden.

DLRG Bremen-Stadt gratuliert der DGzRS

In diesem Jahr feiert die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die ihren Sitz in Bremen hat, das 140ste Jahr ihres Bestehens. Anlässlich dieses bemerkenswerten Jubiläums wurde am Samstag, 25. Juni, ein großer Bootskorso auf der Weser veranstaltet, an dem sich auch die DLRG beteiligte.
So viele Schiffe auf einmal sieht man an der Weser entlang der Flaniermeile Schlachte sonst wirklich nicht alle Tage! DGzRS, Wasserschutzpolizei sowie City-Marketing riefen und alle kamen: Zoll, Wasser- und Schifffahrtsamt, Feuerwehr, Polizei - sie alle nahmen an einem rund 1,5 Kilometer langen Korso von der Schleuse bis zur Stephanibrücke teil. Verstärkt wurden die "Profis" durch viele Sportboote und Yachten aus den Wassersportvereinen, durch die Kogge "Roland von Bremen" und den Dampfer "Friedrich" sowie durch die Motorrettungsboote "Seeadler" und "Triton" der DLRG Bremen-Stadt.
Bemerkenswert war darüber hinaus, dass auch zwei Kajakfahrer streckenweise im ansonsten gut motorisierten Konvoi mitfuhren und zur Freude der Anwesenden vor der Schlachte "Eskimo-Rollen" vorführten.
Begleitet wurde die Veranstaltung von Land aus durch den Shantychor Bremen und von der Bremen Eins-Bühne durch den Moderator Roland Kloos.
Pünktlich zum ersten Aufzug des Korsos verschlechterte sich das Wetter derart, dass nur noch wirklich Hartgesottene auf den Arkaden der Schlachte und auf der Teerhof-Brücke Platz nahmen, um sich das beeindruckende Schauspiel anzusehen.
Unter anderem konnte beobachtet werden, wie die DGzRS nach einem Mann-über-Bord-Manöver zwei Rettungsmänner wieder sicher an Bord nahm. Interessant auch, wie das Tochterboot in voller Fahrt wieder an Bord des Rettungskreuzers gelangt.
Der Korso wurde durch die Sprecher der maßgeblich beteiligten Organisationen von Land kommentiert, so dass die Zuschauer nicht nur einen Genuss fürs Auge, sonder auch noch interessante Fakten erfuhren. Die DLRG Bremen sagt: Herzlichen Glückwunsch DGzRS!

Frau mit Verbrennungen am Mahndorfer See

Heute, am 26.06.05, versorgten die Rettungsschwimmer der DLRG-Station am Mahndorfer See einen weiblichen Badegast mit schweren Verbrennungen bzw. Verbrühungen im Bereich der Beine.
Die 46-jährige Frau saß direkt neben einem Grill, auf dem sich ein Kessel mit kochendem Wasser befand. Dieser Grill wurde von einem Ball getroffen, wobei der Grill und der Wasserkessel umgestoßen wurden und die Frau mit heißem Wasser im Bereich der Beine übergossen wurde.
Die Rettungsschwimmer wurden auf diesen Unfall aufmerksam und versorgten die verletzte Frau bis zum Eintreffen des alarmierten Notarztes und Rettungsdienstes. Die Frau wurde nach der weiter gehenden Behandlung durch den Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.

Huchtinger Stadtteilfest am Sodenmattsee

Schön, dass Sie neugierig reinschauen, obwohl hier ja eigentlich noch gar kein richtiger Text steht, sondern nur der sogenannte Blindtext. Der aber soll Ihnen diesmal mehr Spass machen als das "Eiriseididum" oder das "Kisuaheli omryx nomryx" oder dieses "Lorem ipsum dolor si amet" oder "In general, bodytypes are measured in the typographical point size". Bild: Jugendpavillon Dieser Blindtext will Ihnen nämlich dreierlei sagen: Erstens will er den Texter entschuldigen - tut uns leid, aber es war einfach unmöglich, das Ding gestern nacht noch exakt auf Länge runterzuschreiben. Das Briefing, Sie wissen schon. Schwieriges Thema. Und die Freundin ist krank, und der Freund wollte unbedingt in diesen neuen Film. Also sorry. Ja, und zweitens haben wir Sie bis hierhin zum Lesen gebracht und wollen damit belegen, dass nicht alle Marktforscher und Kaffeesatzleser recht haben, die sagen, dass unser armer Freund Otto Normalverbraucher und seine hässliche Schwester Lieschen Müller maximal Null Komma gar kein Interesse haben für Texte. Drittens sollten wir für ein paar Zeilen abschweifen und uns dem Gegenstand unserer Bemühungen zuwenden. Was heisst überhaupt Blindtext? Macht er blind, und wenn ja, wen? Die Grafiker und Typografen, die solange blind in die Tasten hauen, bis ein Timo die Zeilen mit Sinn füllt? Ich denke, das Wörtchen will uns ja auch nur warnend darauf hinweisen, dass viel zu oft nach dem Motto "Augen zu und durch" verfahren wird bei der verantwortungsvollen Aufgabe, Grauwert zu verteilen. Bild: Rettung Ja sapperlot, sagen Sie jetzt vielleicht (wenn der Layouter den Text bis hierhin aus formalen Gründen noch nicht abgeschnitten hat), man soll doch in einem Layout nur sehen können, wie das Schriftbild überhaupt aussieht: Welche Schrift haben wir denn, in welcher Grösse, wie sind die Buchstabenabstände und so weiter (Form follows function?). Trotzdem: Vielleicht ist ja die aktuelle, zeitgeistige und allgemeine Missachtung interessanter, unterhaltsamer und ausschweifender Betrachtungen genau darin zu suchen, dass sie präsentiert wird erst mal in Form von Blindtext, also Blödsinnstext. (Siehe oben.) Und wie sollen Sie, der geneigte Leser dieser Seite, denn ahnen, wie spannend das später sein könnte. Stellen Sie sich mal vor, hier würde nix stehen. Nichts über unsere aktuellen Aktivitäten, nichts über unsere Aufgaben, nichts über unser Engagement. Wäre doch schade, oder? Für den Fall, dass Sie jetzt der Meinung sind, wir hätten uns diesen Text sparen können weil es über diese Sache ja gar nicht so viel zu sagen gibt. Dann entgegnen wir, das wir uns wir an diese alte Werberegel halten: Wenn Sie wirklich nichts zu sagen haben, dann sagen Sie das wenigstens lustig. So, genug jetzt: Die durchschnittliche klassische Käfer-Anzeige hatte 632 Anschläge, und wir sind schon weit drüber. Warten Sie mal ab, wie schön der Text ist, der später hier gezeigt wird. Viel Spass beim Lesen!


6. Haake-Beck Badeinselregatta

Wie auch in den vorangegangenen Jahren wurde der Bezirk Bremen-Stadt der DLRG für die Sicherung und zur Unterstützung der Haake Beck Badeinsel-Regatta angefordert. In diesem Jahr wurden zur Erfüllung des Auftrages acht Motorrettungsboote, eine Tauchergruppe mit Taucheinsatzfahrzeug und eine mobile Einsatzleitung eingesetzt.
Primus Am Vormittag des Veranstaltungstages erfolgte die Bereitstellung der benötigten Wasser- und Kraftfahrzeuge auf dem Gelände des Bezirks am Hohentorshafen.
Im Anschluss wurde durch die Einsatzleitung eine Einsatzbesprechung durchgeführt, in de-ren Verlauf noch einmal Ablauf, Örtlichkeiten sowie Einzelaufträge und der Einsatzbereich angesprochen wurden. Pünktlich um 13 Uhr nahm dann die Einsatzleitung ihren Dienst auf und das erste Motorret-tungsboot zur Unterstützung der Veranstaltungsleitung wurde in das Einsatzgebiet zwischen Martini-Anleger und Café Sand entsandt.
Ab 14 Uhr folgten dann die restlichen Boote und Fahrzeuge.
Die Einsatzleitung bezog Stellung im Bereich der Martini-Anleger, die Tauchergruppe im Be-reich der Tiefer und die Motorrettungsboote auf der Weser im Startbereich.
Ein Motorrettungsboot wurde zum Transport von Presse- und Medienvertretern zur Verfü-gung gestellt, ein weiteres zum Transport des bekannten Hörfunk-Moderators Jens-Uwe Krause (Bremen 4). Bis auf wenige spontan angeforderte Unterstützungsgesuche verlief die Veranstaltung bis kurz vor den Start der Badeinsel-Regatta nach Plan. Wenige Minuten vor dem Start erfolgte dann jedoch die Meldung: "Person von der Wilhelm-Kaisen-Brücke gesprungen!"
Sirius Sofort übernahm das in der Nähe liegende Motorrettungsboot "Sirius" diesen Einsatz. Nur wenige Augenblicke später erfolgte die Rückmeldung der Rettungsschwimmer, dass die - offensichtlich angetrunkene - Person aus dem Wasser gerettet worden sei. Der Mann wurde durch das Rettungsboot an Land gebracht. Der Bremen 4-Moderator, der sich zufällig an Bord eines Schleppers in der Nähe des Einsatzortes befand, kommentierte die schulmäßig ablaufende Aktion.
Nachdem der schweizer Pop-Sänger Patrick Nuo das Rennen punktgenau gestartet hatte, begleiteten die MRB das Teilnehmerfeld, mussten aber mit Ausnahme des Austausches ei-niger "schlapper" Badeinseln nicht weiter eingreifen. Die Tauchergruppe "Pelikan-Stadt" konnte währenddessen vermelden, nach einem Ver-kehrsunfall mit Personenschaden zwischen zwei Radfahrern am Osterdeich bis zur Überga-be an den angeforderten Rettungsdienst kompetent Erste Hilfe geleistet zu haben.
Gegen 18.30 Uhr wurden sechs der DLRG-Boote aus dem Einsatz entlassen. Allerdings stand vor dem ersehnten Feierabend für die Besatzungen noch das Slippen und Reinigen der Boote am Hohentorshafen - Tätigkeiten, bei denen die Mitarbeiter des Technischen Be-triebes, wie schon so häufig, mit Rat und vor allem mit Tat zur Seite standen.
Nivea Die im Einsatzgebiet verbliebenen zwei MRB "Seeadler" und "Auxilia" übernahmen bei der anschließenden ausgelassenen Party am Strand des Stadtwerder beim Café Sand die Si-cherung vom Wasser aus.
Bis zum Einsatzende gegen 24 Uhr hieß es im anschließenden Bericht: Keine besonderen Vorkommnisse.
Während der Nachbereitung bedankte sich der Einsatzleiter, TL Stefan Mau, nochmals bei allen eingesetzten Kräften und Helfern. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Einsatzes verliefen, so Mau, ohne nennenswerte Probleme. Insbesondere das schnelle und besonnene Eingreifen der Bootsbesatzung im Fall des von der Brücke gesprungenen Man-nes wurde nochmals lobend erwähnt. Diese Aktion wurde von vielen der mehreren Tausend Schaulustigen verfolgt und festigt so im Ergebnis den Ruf der Bremer DLRG als kompetenter Wasserretter am Fluss und an den Binnenseen.


You'll never move alone!

Am Sonntag, 11. September, fand der "1. Bremer Jedermann-Triathlon" am Bremer Stadt-waldsee (Unisee) statt. Ausgerichtet und organisiert unter dem oben genannten Motto von der Consultingfirma PTS-Group (www.ptsgroup.de) handelte es sich um eine Veranstaltung, deren Erlös an das Zent-rum für trauernde Kinder e.V. in Bremen (www.trauernde-kinder.de) ging.
Neben vielen anderen Sponsoren und Partnern stellte sich selbstverständlich auch die DLRG, Bezirk Bremen-Stadt, in den Dienst der guten Sache und übernahm die Wassersicherung die-ser Veranstaltung. Mit der Durchführung wurde einmal mehr die örtliche Rettungsstation am Stadtwaldsee beauftragt.
PTS-Challenge_1 So trafen sich die Einsatzkräfte am Veranstaltungstage um neun Uhr zu einem gemeinsamen Frühstück, das mit der Einsatzbesprechung einher ging. Gut gestärkt konnte so der erste Wettbewerb mit Start um 10:15 Uhr bewältigt werden:
Rund 50 Kinder im Alter zwischen acht und elf Jahren wollten versuchen, die 100 Meter lan-ge Schwimmstrecke im angenehm warmen Wasser des Unisees zu bewältigen. Anschließend ging es für 2,5 Kilometer auf das Fahrrad; abgeschlossen wurde der Kinder-Triathlon mit ei-nem 400 Meter Lauf.
Bereits im Vorfeld wurde durch die DLRG eine entsprechende Wendeboje ausgebracht.
Die sehr motivierten Kinder überstanden dann auch die schwimmerische Anforderung - mit einer Ausnahme - mit Bravour. Ein Kind musste, nachdem es offenbar Wasser geschluckt hatte, mit Husten und Atemproblemen durch die Rettungsschwimmer ans Ufer verbracht und den dort wartenden Verantwortlichen übergeben werden.
PTS-Challenge_2 Nach Erweiterung der Schwimmdistanz auf 300 Meter starteten um 11:15 Uhr die Schüler im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren. Auch hier gab es keine nennenswerten Auffälligkeiten. Allerdings wurde augenfällig, dass die Startzone eine größere Wassertiefe benötigt, da viele der Jugendlichen die ersten dreißig Meter der Schwimmstrecke schlicht im Wasser laufend zurücklegten.
Das eigentliche Highlight der Veranstaltung startete schließlich um 13:30 Uhr mit dem Wett-kampf der Jugend und Erwachsenen. Hier liefen nach dem Startschuss von Bremens Bil-dungssenator Willi Lemke - selbst begeisterter Langstreckler - schätzungsweise einhundert Personen, unter ihnen viele geübte Triathleten und trainierte Freizeitsportler in den Stadtwald-see. Die Einsatzkräfte konnten hier bemerken, dass es den Einzelnen nicht unbedingt "nur" um die Ehre oder den Spaß ging - auch um Sekundenvorsprünge wurde hier gefightet.
PTS-Challenge_3 Hier musste eine Teilnehmerin durch die Rettungsschwimmer gerettet werden, die nach rund zwei Dritteln der Gesamtstrecke (500m) Atemprobleme bekam. Die Frau wurde durch die Besatzung des MRB "Primus" an Bord genommen und dem am Ufer eintreffenden Rettungs-personal des Deutschen Roten Kreuzes übergeben.
Die DLRG, die diese Veranstaltung mit dreizehn Rettungsschwimmern sicherte, verzichtete bei diesem Event bewusst auf den Einsatz mehrerer gut motorisierter Rettungsboote. Viel-mehr wurden zur flankierenden Begleitung u.a. auch Rettungskajaks eingesetzt, die sich auf-grund ihrer Wendigkeit und der guten Flachwassereigenschaften einmal mehr bewährt haben.
Die eingesetzten Lebensretter jedenfalls sind stolz, ihren Beitrag zum Gelingen dieser Bene-fizveranstaltung geleistet haben zu dürfen und stehen auch zukünftig gerne mit ihrem Know-how und ihrem Einsatz für den guten Zweck zur Verfügung!


DLRG übte für den Katastrophenfall

Am Sonnabend, 24. September 2005 führte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Landesverband Bremen, eine Katastrophenschutzübung mit 37 Helfern im Bereich Hemelingen durch.
Angenommenes Szenario war, dass der stadtbremische Rettungsdienst durch eine Großschadenslage (Flugzeugabsturz) vollständig ausgelastet war, so dass der Senator für Inneres als zuständige Behörde den Katastrophenfall feststellte.
Nach dem Sammeln der Helfer auf dem Gelände der DLRG am Hohentorshafen in Woltmershausen galt es, im Bereich der Marina Oberweser' durch Taucher einer Erkundung einer Schadenstelle (Ausspülung) durchführen zu lassen. Nach Eintreffen auf dem Gelände wurde der Auftrag um einen Suchauftrag erweitert: Auf der Suche nach dem Flugdatenschreiber war demnach ein Boot mit fünf Personen Besatzung in einem Bereich zwischen Fuldahafen und Dreyer Brücke verschollen. Dieses Boot galt es nun zu finden und die Besatzung gegebenenfalls zu versorgen.
KatS-Boot Während zwei Bootstrupps ihre Rettungsboote zu Wasser brachten und anschließend sofort mit der Suche begannen, begaben sich zwei Tauchtrupps vom Sporthafen aus in den so genannten Atlas-See, um nach drei Fässern unbekannten Inhalts zu suchen, die infolge einer Ausspülung im Weserwasser versunken waren.
Das in Not geratene Sportboot konnte durch die Rettungsschwimmer nach kurzer Zeit im Bereich der Halbinsel "Blauer Werder" geortet werden. Die fünfköpfige Besatzung, allesamt mit teilweise schweren Verletzungen, wurden vor Ort im Rahmen der Ersten Hilfe versorgt und transportfähig gemacht. Hiernach erfolgte der etappenweise Transport auf dem Wasserwege zurück in den Sportboothafen. Hier wurden sie den wartenden Rettungskräften übergeben, die sie der Verletztensammelstelle zuführten. Hier wurden die realistisch geschminkten Notfalldarsteller bis zum Ende betreut.
Die Tauchtrupps wiederum konnten - unter Vollschutz - die versunkenen Fässer in rund sieben Metern Tiefe lokalisieren. Aufgrund der aufgebrachten Gefahrguthinweise konnte der vermeintlich brisante Inhalt unter Mithilfe der Feuerwehr als Wasser gefährdender Gefahrstoff identifiziert werden. Da ein direkter Kontakt mit den Fässern bzw. deren Inhalt somit ausschied, entschied sich die Einsatzleitung für die Bergung der der Behälter per Hebesäcken mit Fernbefüllung. So konnten die Fässer letztlich sicher an Land gebracht werden.
KatS-Taucher Nach dem Ende der Übung konnte die Übungsleitung dann feststellen, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter der DLRG in Bremen nicht nur für das Befüllen und Verbauen von Sandsäcken im Katastrophenfall gerüstet ist, sondern auch kompetent Personen- und Sachensuche und Bergungsarbeiten anlässlich von Großschadenslagen auszuführen in der Lage ist.
Das Zusammenwirken von Boots- und Tauchtrupps mit der Unterstützung von Land wurde so ebenfalls erfolgreich geübt wie auch die Kommunikation einzelner Einheiten untereinander und mit einer externen Einsatzführung. Letztlich wurden die zahlreichen Helfer in der Versorgung und Betreuung von mehreren, teils schwer Verletzten geschult.

Der Dicke von Bremen 4 versinkt im Eis

Die erste Veranstaltung im neuen Jahr bewältigte die DLRG-Rettungsstation am Stadtwaldsee am 01. Februar: Das lokale Radioprogramm Bremen 4 hatte an diesem Tag eine "Anbadeveranstaltung" geplant.
Bild: Zuschauer am Badestrand So kamen nach sehr kurzfristiger Vorplanung sechs Kameraden des Bezirks Bremen-Stadt an der dortigen Rettungswache zusammen, um dem Spektakel erforderlichenfalls helfend beistehen zu können.
Gegen 16 Uhr trafen sich dann rund zehn Unerschrockene um den Moderator Marcus Rudolph ("Der Dicke") aus der Bremen 4- Morgenshow, die in die eiskalten Fluten springen wollten, um so die kommende Badesaison zu begrüßen am Ufer des Nichtschwimmerbereiches. Begleitet wurden sie von einer großen Menge warm eingepackter Schaulustiger.
Das erste, im wahrsten Sinne des Wortes dicke Problem konnte mithilfe der Feuerwehr Bremen gelöst werden: Die Organisatoren hatten schlichtweg übersehen, dass das Gewässer durch den tagelangen strengen Frost komplett zugefroren war. Die Feuerwehr, zufällig im Rahmen eines Ausbildungsvorhabens anwesend, konnte schnell und unbürokratisch Hilfe leisten, in dem sie eine rund einen Quadratmeter große Öffnung in das rund sechs Zentimeter dicke Eis sägte. Szenenapplaus begleitete diese rutschige Arbeit des im Tauchdress agierenden Feuerwehrmannes.
Bild: Gruppe der DLRG-Helfer Nacheinander begaben sich nun die spärlich bis gar nicht bekleideten Teilnehmer zur Öffnung und nahmen bei einer Wasser"tiefe" von 30 Zentimetern ein mehr oder weniger erfrischendes Bad.
Bedingt durch die Anwesenheit von Helfern der Johanniter Unfallhilfe sowie eines Schwimmmeisters der Bremer Bäder konnte nahezu eine Einzelbetreuung der frierenden Teilnehmer gewährleistet werden.
Durch diese äußeren Umstände kamen so die angeleint in Eisrettungsanzügen bereit stehenden DLRG-Helfer glücklicherweise nicht zum Einsatz.
So endete der erste Einsatz des Jahres 2006 mit dem Fazit: "Keine Vorkommnisse" - einem Urteil, das die Retter hoffentlich auch durch die kommende Saison begleiten wird.

Knut is back - Zehnmal Anbaden im Stadtwaldsee

Logo der 10ten VeranstaltungDas so genannte Anbaden scheint sich einer zunehmenden Beliebtheit zu erfreuen. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um eine Veranstaltung handelt, die bereits mit einer gewissen Tradition aufwarten kann. Ein Anbaden dieser Kategorie fand am 11. Februar erneut am Stadtwaldsee in Bremen statt. Pünktlich um 14 Uhr trafen sich fünfzehn Wagemutige um Organisator und Polyathleten Knut Hansen am FKK-Strand des Gewässers, um das mittlerweile 10. Anbaden dieser Art am Unisee zu zelebrieren. Nach Feststellung der aktuellen Temperaturen (Luft: 2,2 °C, Wasser: 1,7°C!) und mentalem Aufwärmen ging es dann vor den Augen vieler Schaulustiger und einzelnen Pressevertretern ab in die wahrhaft eisigen Fluten.
Bild der badenen Polyathleten Wie in den neun Jahren zuvor, "kniff" auch in diesem Jahr keiner der Teilnehmer; einige drehten sogar noch einige Minuten lang unverdrossen ihre Runden im kalten Nass.Nach dem Ende des im Wortsinn coolen sportlichen Teils der Veranstaltung wurden von Organisator Hansen ansprechende Urkunden mit speziell entwickeltem Logo an die Teilnehmer verteilt.Danach konnten sich alle an Selbstgebackenem und - wesentlich wichtiger - an heißen Getränken laben.
Was das alles mit der DLRG zu tun hat? Ganz einfach: Mit lediglich einer Unterbrechung begleitete die Besatzung der DLRG-Station am Stadtwaldsee bislang alle Anbadetermine der vergangenen Jahre. So waren auch dieses Jahr wieder Rettungsschwimmer mit Eisrettungsanzug, Leinen, Erste Hilfe-Material und vielen, vielen wärmenden Decken zur Stelle, als die flippige Gesellschaft beim Countdown bei Null ankam.
Ein regelmäßiger Termin der überaus sympathischen Art, nicht zuletzt dank des Organisators, der Stationsleiter Günter Frese beim Jubiläums-Termin mit einem selbstgefertigten Präsent überraschte, das seinen repräsentativen Platz im Inneren der Rettungsstation finden wird.


Höhenflug für die Retter vom Mahndorfer See

Bild: Infostand der DLRG

Das fünfte Frühlingsfest der Werbegemeinschaft Mahndorf fand am Sonnabend, 19. März 2006 bei wenig frühlingshaften Temperaturen in den Hallen der Gärtnerei Kolonko am Mahndorfer Deich statt. Eingeladen wurden neben diversen Vereinen, Verbänden und Gewerbetreibenden auch die DLRG um sich mit einem Informationsstand zu präsentieren.
Neben Modenschauen, Rasenmäherrennen und Megahublift hatten die Veranstalter in diesem Jahr auch eine Tombola mit in das Unterhaltungsprogramm aufgenommen. Die unter der Leitung von Uwe Kaup stehende Wachmannschaft vom Mahndorfer See ist seit langem integrativer Bestandteil des Stadtteils Mahndorf. So wundert es auch nicht dass sie selbstverständlich zusagten, den Veranstalter beim Losverkauf der Tombola zu unterstützen. Der Erlös der Tombola wird für Kinder eingesetzt werden, die in den Sommerferien nicht wegfahren.
Die sieben Rettungsschwimmer der Hauptwache sowie fünf Kinder der Lehrstation Mahndorf konnten am DLRG-Stand den interessierten Besuchern die DLRG-Arbeit näher erläutern und Fragen zur Schwimmausbildung und der Lehrstation beantworten.
Foto: Mahndorfer See vom Megalift Natürlich konnten und durften die Angebote der anderen "Aussteller" von den DLRG-Helfern ausprobiert bzw. genutzt werden. So haben sich die DLRG'ler auch selber Tombolalose gekauft. So hat Florian Urbas den ersten Preis, eine Fahrt mit einem Heißluftballon, sowie die anderen Kameraden jede Menge Kleinpreise vom Regenschirm über Pizzagutscheinen und DVD's bis hin zu einer Kaffeemaschine gewonnen. Des Weiteren wurde auch eine Mitfahrt im 50-Meter Hublift von den Rettungsschwimmern wahrgenommen. Gab es doch so die Möglichkeit, sich seinen sommerlichen "Arbeitsplatz", den Mahndorfer See, mal aus luftiger Höhe zu betrachten. Und damit ist nun auch der Bezug zur Überschrift hergestellt. Manchmal lohnt es sich Texte bis zum Ende zu lesen.
Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung und die Crew vom Mahndorfer See nimmt die Einladung zum Herbstfest am 17. September natürlich gerne an.


Reifenbrand an Lehrstation Mahndorfer See

Am Abend des 04.Mai 2006 informierte der Kioskbetreiber am Mahndorfer See die Ausbilder der Lehrstation Mahndorf darüber, dass ein Feuer an dortigen DLRG-Lehrrettungsstation ausgebrochen sei. Die Feuerwehr war bereits verständigt.
Die daraufhin zur Wache eilenden Rettungsschwimmer konnten dann feststellen, dass aus bisher ungeklärten Gründen ein Treckerreifen dort brannte.
Dieser wurde von den Stationsmitgliedern als Sandkiste für die Kleinsten und als Sitzgelegenheit für die Größeren neben der Lehrstation eingegraben.
Schon bei der Anfahrt befürchteten die Betreuer Schlimmes, weil durch die starke Rauchentwicklung des brennenden Reifens die Liegewiese, der Kioskbetrieb und der angrenzende Campingplatz eingenebelt wurde. Durch die Feuerwehr wurde der Brand dann schnell gelöscht. Ein Schaden an der Lehrstation entstand jedoch nicht, so dass der Betrieb dort weitergehen kann. Nur der beliebte Reifen kann nun nicht mehr als Sandkiste oder Sitzplatz genutzt werden, da er völlig zerstört wurde.


Einbruch in die Rettungsstation am Achterdieksee

Zum Beginn der diesjährigen Badesaison müssen die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen auf ein Motorrettungsboot verzichten.
Am Dienstag den 23.Mai 2006, bemerkten die Rettungsschwimmer der Rettungsstation am Achterdieksee einen Einbruch in das Stationsgebäude. Der Einbruch muss in der Zeit von Sonntag 19:30 Uhr bis Dienstag, 08:00 Uhr stattgefunden haben. Es wurde bei dem von dem dort stationierten Rettungsboot der kodierte Bootsmotor der Marke &qout;Mariner&qout; sowie der Kraftstofftank gestohlen.
Das betreffende Motorrettungsboot wird im Wasserrettungsdienst und im Katastrophenschutz eingesetzt. Durch den Diebstahl des Motors und des Kraftstofftankes ist das Rettungsboot nicht einsatzbereit und erschwert somit die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer.


Brandstiftung am Mahndorfer See

Vandalismus in Form von Graffitis gehören an den DLRG-Rettungsstationen an den Bremer Badeseen schon fast zum gewohnten Bild. Doch in der Nacht vom 06. auf den 07. Juni erlangte der Vandalismus gegen Einrichtungen der DLRG eine neue Dimension.
Unbekannte Täter hatten an der Tür zum Bootsschuppen in Brand gesteckt. Das Feuer brannte ein ca. 1,50 m x 60 cm großes Loch in die hölzerne Bootschuppentür. Nur durch Glück ist das Feuer von selbst ausgegangen, so dass keine weiteren Gebäudeteile bzw. Rettungsgeräte in Mitleidenschaft gezogen wurden. Durch diesen glücklichen Umstand kann der Wasserrettungsdienst am Mahndorfer See auch weiterhin im gewohnten Maße durchgeführt werden.


Beißen die?

Ein DLRG-Rettungsschwimmer ist immer auch eine wandelnde Auskunftssäule. Wie tief, wie warm, wie groß ist der See? Alles beliebte Fragen, die professionell und immer gerne beantwortet werden können. Besonders beliebt auch die Frage: &qout;Gibt es hier Fische?&qout; Gefolgt von der Nachfrage, &qout;Beißen die denn?&qout; Seit Jahr und Tag werden auch diese Fragen beantwortet, erstere mit &qout;Ja, reichlich!&qout; die zweite meist mit &qout;Nein, jedenfalls keine Menschen&qout;.
Bis zu diesem denkwürdigen Tag im Juni 2006. Da ergab es sich, dass an einem Montagabend gegen 20:00 Uhr noch zwei Rettungsschwimmer an der Station am Stadtwaldsee gerade die letzten Aufräumarbeiten vornahmen als die Türklingel schellte. Der Grund war schnell ausgemacht, mehrere Jugendliche standen vor der Wache und einer hatte offensichtlich eine blutende Verletzung am Fuß. Der erfahrene Rettungsschwimmer denkt hier an das Übliche: Schnittwunde durch Glasscherbe. Eigentlich nichts Besonderes.
Die Schilderung, &qout;im Wasser habe etwas nach dem Fuß geschnappt&qout; klang erstmal wenig glaubwürdig, wurde dann jedoch beim Begutachten der Wunde(n) schnell untermauert. Der Badegast hatte an Ober- und Unterseite der Zehen stichförmige Verletzungen, die noch dazu in einer Reihe angeordnet waren. Da weder Krokodile im See gesichtet wurden, noch zu vermuten war, dass einer seiner Freunde an den Zehen gekaut hat, blieb als einzig möglicher Verursacher für die Verletzung ein im See beheimateter Raubfisch.
Kopfschütteln und Gelächter begleiteten die Versorgung der Wunde, die ansonsten gewohnt routiniert und problemlos vonstatten ging. Nach dem Hinweis auf Überprüfung des Impfstatus und der Empfehlung am nächsten Tag den Hausarzt aufzusuchen, ließ der Badegast zwei perplexe Rettungsschwimmer zurück, die sich über die nicht vorhandene Digitalkamera ärgerten und sich vornehmen werden, in Zukunft die Frage nach den beißenden Fischen etwas anders zu beantworten.


Schülertriathlon am Werdersee

Am Dienstag, 11.Juli 2006 fand am Werdersee ein Schülertriathlon, einer nahe gelegen Schule statt. Die Rettungsschwimmer der dortigen Rettungswache waren für die wasserseitige Absicherung der Veranstaltung angefordert worden.
Im Verlauf der Veranstaltung kam es zu einem Fahradunfall. Direkt vor der DLRG- Rettungswache kollidierte eine Teilnehmerin mit einem entgegenkommenden Fahrradfahrer. Die Rettungsschwimmer begaben sich zum Unfallort und übernahmen die Versorgung der Patienten. Der Fahrradfahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt und benötigte keine Versorgung durch die Rettungsschwimmer. Die Schülerin jedoch zog sich einige Prellungen im Bereich des Gesichtes zu und blutete aus der Nase. Da die Schülerin einen verwirrten Eindruck auf die Retter machte und offensichtlich unter Schock stand, wurde ein Rettungswagen angefordert.
Nach Übergabe der Patienten an den Rettungsdienst wurde die Patientin zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren.
Der restliche Triathlon verlief für die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer ohne weitere Vorkommnisse.


Mann mit gebrochenem Bein am Anleger

Am Sonntag, den 9. Juli 2006 gegen 18:00 Uhr erhielten die Mitarbeiter der DLRG-Rettungstation am Werdersee die Mitteilung über einen Unfall an einem Anleger.
Zwei Rettungsschwimmer begaben sich daraufhin zur angegeben Unfallstelle. Dort fanden sie einen Mann vor, der beim Versuch vom Anleger zu springen, ausgerutscht und gestürzt war. Die weiteren Äußerungen über den Unfallhergang und die Verletzungen ließen darauf schließen dass der Mann sich offensichtlich das Bein gebrochen hatte.
Sofort wurde, von der über Funk verständigten DLRG-Wache, ein Rettungswagen bei der Leitstelle angefordert. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Patient von den DLRG-Helfern ordnungsgemäß versorgt. Anschließend wurde der Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


Schlägerei am Werdersee

Am Donnerstag, 13.07.2006 erschien um 19:15 Uhr eine Frau an der DLRG-Station am Werdersee und meldete den anwesenden Rettungsschwimmern eine Schlägerei im Bereich der Liegewiese. Als die DLRG-Mitarbeiter eine genauere Ortsangabe für die Meldung an die Polizei haben wollten, verließ die Frau ohne weitere Informationen die Station.
Etwa 10 Minuten später erschien ein Badegast an der Station und berichtete über eine verletzte Person im Bereich der Liegewiese. Zwei Rettungsschwimmer begaben sich mit dem Notfallkoffer zur Einsatzstelle. Vor Ort fanden sie eine Person vor, die am ganzen Körper zitternd, auf dem Boden lag. Zwei Passanten leisteten bereits den Patienten die Erste Hlilfe. Da die Person ein eingetrübtes Bewusstsein und eine unregelmäßige Atmung aufwies, wurde ein Rettungswagen angefordert. Der Patient wurde anschließend in Schocklage gebracht und um ihm die Atmung zu erleichtern wurde durch die Retter Sauerstoff verabreicht. Da bei dem durchgeführten Bodycheck Würgemale am Hals entdeckt wurden, forderten die Rettungsschwimmer ebenfalls einen Streifenwagen der Polizei an. Wie sich während des Einsatzes herausstellte, war der Patient das Opfer der um 19:15 Uhr gemeldeten Schlägerei.
Der Patient wurde anschließend an die alarmierten Rettungsdienstmitarbeiter übergeben und durch diese zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. Die angeforderten Polizisten nahmen vor Ort die Angaben der Zeugen auf.


Frau klagt über Unwohlsein am Bultensee

Das die Rettungsschwimmer der DLRG in Bremen nicht "nur im Wasser" schnell und effizient Hilfe leisten können, haben die Kinder einer Hortgruppe miterleben dürfen. Am Ende des Besuchs- und Informationsnachmittags eines nahegelegenden Kinderhorts kam am Freitag, 14.Juli 2006 gegen 18:20 Uhr ein Badegast zur Rettungsstation am Bultensee.
Der Mann berichtete den anwesenden Rettungsschwimmern, das seine Begleiterin apathisch in der Nähe der Sanitäranlagen liegen würde. Er vermutete weiterhin, das es sich wohl um eine allergische Reaktion handeln würde.
Sofort machten sich zwei Retungssschwimmer mit einem Notfallkoffer auf den Weg zur betreffenden Person. Zeitgleich begaben sich zwei weitere Rettungsschwimmer mit dem Motorrettungsboot "Sirius" auf den Weg.
Nach gezielter Befragung der Patienten wurde klar, das sie erst kürzlich eine Operation überstanden habe und jetzt nach dem Essen von Gemüse allgemeine Beschwerden und Übelkeit verspüren würde.
Die verständigte Leitstelle des Rettungsdienstes Bremen entsandte aufgrund der Notfallmeldung, einen Rettungswagen mit Notarzt zur Patientin. Dieser wies die Frau zur weiteren Versorgung in eine Klinik ein.


Nächtlicher Einsatz am Werdersee

Am Samstag den 15. Juli 2006 gegen 0:15 Uhr wurden die Rettungsschwimmer der DLRG Station am Werdersee von Passanten auf eine stark alkoholisierte Person im Bereich des Badestrandes aufmerksam gemacht.
Zwei Helfer der DLRG begaben sich sofort zum Badestrand und trafen dort auf eine Gruppe Jugendlicher. Ein Mitglied dieser Gruppe war stark alkoholisiert und kaum ansprechbar. Die junge Frau wurde zur ungestörten Behandlung an die Rettungswache gebracht. Da sich der Zustand der Patientin nicht besserte, wurde durch die DLRG Helfer ein Rettungswagen (RTW) von der Leitstelle Bremen angefordert. Nach Eintreffen der RTW Besatzung am Werdersee gestaltete sich die Übergabe der Patientin an den Rettungsdienst schwierig. Die Jugendliche Patientin verweigerte den Transport in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Da alle Argumentationen der Rettungsschwimmer und des stadtbremischen Rettungsdienstes erfolglos blieben, wurde ein Streifenwagen der Polizei Bremen angefordert. Auch die eintreffenden Beamten konnten die Patientin nicht überzeugen sich in ein Krankenhaus zu begeben. Schließlich wurde die Jugendliche an die Polizei übergeben.
Um 01:30 Uhr konnten die Rettungsschwimmer Ihre Nachtwache ungestört fortsetzen.


Rettung eines 4-jährigen Kindes im Stadtwaldsee

Vermutlich sein Leben verdankt ein vier Jahre alter Junge zwei Rettungsschwimmern der DLRG-Rettungswache am Stadtwaldsee.
Der Nichtschwimmer befand sich am Sonntag, 16. Juli 2006 gegen 14:30 Uhr mit einem aufblasbaren Wasserspielzeug sowie Schwimmflügeln im ufernahen Bereich des FKK-Strandes am Bremer Stadtwaldsee (Unisee). Durch den vorherrschenden ablandigen Wind wurde der Junge jedoch rund dreißig Meter auf den See hinausgetrieben.
Auf dieses Geschehen wurde die Besatzung des DLRG-Rettungsbootes "Primus" in einer Entfernung von rund sechzig Metern aufmerksam und nahm Kurs auf den Jungen. Kurz vor Erreichen des Kindes fiel dieses jedoch von seinem Spielzeug und versank kurzzeitig im Wasser.
Durch sofortigen schwimmerischen Einsatz eines Rettungsschwimmers konnte der 4-Jährige jedoch an der Wasseroberfläche gehalten und an Bord des Rettungsbootes genommen werden. Der beliebte Badesee ist an dieser Stelle rund 15 Meter tief.
Der Junge - dessen Hilferufe beim Abtreiben nach Angaben von Badegästen offenbar nicht beachtet wurden - wurde im Anschluss der Rettung seinem Vater übergeben. Dieser hielt sich am FKK-Strand auf, hatte von der Gefahr, in der sich sein Sohn befand, jedoch nichts mitbekommen. Die mit dem Aufpassen beauftragte Schwester hielt sich nicht am Ereignisort auf.
Die DLRG weist in diesem Zusammenhang einmal auf die Beachtung der so genannten "Baderegeln" hin:


Weiterhin sollten sich aufsichtspflichtige Personen verdeutlichen, dass sie insbesondere Nichtschwimmer ständig unter Beobachtung haben müssen. Außerdem ist eine räumliche Nähe zum Nichtschwimmer entscheidend für das sofortige Eingreifen im Bedarfsfall!


Erfolgreiche Rettung am Bultensee

Auf eine erfolgreiche Rettung können die Rettungsschwimmer der DLRG am Bremer Bultensee verweisen:
Am Mittwoch, den 19.07.2006 um ca. 16:35 Uhr wurde, im Bultensee ein 8-jähriges Mädchen durch Rettungsschwimmer der DLRG vor dem Ertrinken gerettet.
Zum Unfallhergang ist folgendes zu sagen: Das Mädchen wollte die im See befindliche Badeinsel anschwimmen, die ca. 70 Meter vom Ufer entfernt ist. Etwa 40 Meter vom Ufer entfernt gingen der kleinen Schwimmerin die Kräfte aus und Sie drohte zu ertrinken. Ein Rettungsschwimmer der Rettungsstation Bultensee befand sich zu diesem Zeitpunkt mit einem Kajak auf dem See und wurde auf den Unfall aufmerksam. Der Rettungsschwimmer begab sich unverzüglich zur Einsatzstelle und rettete das Mädchen. Anschließend wurde die 8-jährige mit dem Kajak zurück zum Strand gebracht.
Das Mädchen hat das Jugendschwimmabzeichen in Bronze. Sie hat, nach eigener Aussage, aber Ihre eigene Kraft überschätzt und hätte den Weg zum Ufer auch nicht mehr geschafft.
Eine Übergabe an einen Rettungswagen war nicht notwendig, da das Mädchen zu keinem Zeitpunkt unter Wasser war. Sie begab sich anschließend nach Hause.


Suche nach vermißtem Kind am Bultensee

Nur zwei Stunden nach der Rettung einer 8-jährigen im Bultensee mussten die Rettungsschwimmer der dortigen Rettungsstationerneut tätig werden.
Um 18:30 Uhr kam völlig aufgelöst eine Frau zu den Rettern an die Rettungsstation und meldete ihren Enkel als vermißt. Zuletzt habe sie ihn am Wasser beim Schwimmerbereich in der Nähe des Nichtschwimmerzaunes gesehen.
Daraufhin wurde sofort die Suche mit dem Ruderrettungsboot "Rabe" eingeleitet. Vom Wachdienstleiter wurde ferner die Rettungsleitstelle der Feuerwehr über den Einsatz unterrichtet.
Bereits fünf Minuten später konnte der jährige Junge von seiner Oma am Strand aufgefunden werden. Er war zum Zeitpunkt der Meldung in der Nähe der örtlichen Bedürfnisanstalt am spielen gewesen. Somit konnten die Rettungsschwimmer auf einen Ereignis- und erfolgreichen Einsatztag zurückblicken.


Ungewöhnliche Suche am Mahndorfer See

Am Mittwoch, 19.Juli 2006 erschien um 19:45 Uhr ein Badegast an der Rettungswache am Mahndorfer See und bat die Rettungsschwimmer um Hilfe. Der Grund für sein Hilfeersuchen wurde schnell klar. Der Mann hatte beim Schwimmen seinen kompletten Zahnersatz verloren. Er hatte sie durch eigene Tauchversuche nicht wieder gefunden und kam dann auf die Idee bei den Lebensrettern nachzufragen.
Durch den Stationsleiter wurde daraufhin bei der Tauchergruppe "Pelikan-Stadt" nachgefragt, ob ein Einsatz der Taucher möglich sei. Der Taucheinsatzführer beorderte auf Grund dieser Meldung drei Einsatztaucher der Tauchergruppe zum Mahndorfer See.
Währenddessen hatte schon ein Rettungsschwimmer der Mahndorfer Rettungswache mit Schnorchelausrüstung die Suche nach der Zahnprothese begonnen. Der Schnorcheltaucher fand bereits nach wenigen Tauchversuchen die beiden Teile der Zahnprothese. Die nach kurzer Zeit eingetroffenen Einsatztaucher mussten nicht mehr eingesetzt werden.
Der Badegast bedankte sich überglücklich bei den Rettungsschwimmern, da ihm doch die Wiederbeschaffung viel Zeit und Geld gekostet hätte.


Heartbreaker's Ball 2006

In der Nacht vom Sonnabend, 22. Juli 2006 auf Sonntag fand der Heartbreaker's Ball Openair 2006 statt. Bedingt durch die weiterhin andauernde Baustelle im Bremer Stadionbad am Osterdeich, dem schon fast traditionellen Veranstaltungsort, musste der Veranstalter sich eine andere Location suchen. Gefunden wurde sie mit dem Freigelände vor dem Space-Park in Gröpelingen.
Weil dort ein nur ungefähr ein Meter hohes Geländer die Partyzone von der Weser trennt, wurde die DLRG mit der wasserseitigen Sicherung der Veranstaltung beauftragt.
Rettungsschwimmer vom Mahndorfer- und Waller Feldmarksee besetzten das in der Unterweser stationierte Rettungsboot "Seeadler" und begaben sich um 21:30 Uhr zur Einsatzstelle im ehemaligen Werfthafen der "AG Weser".
Dies bemerkten auch die anwesenden Partygäste Janin und Jessica, die sich erst laut rufend, später per "Brief" bei den Rettungsschwimmern für ihre Anwesenheit bedankten.
Um 4:00 Uhr am Sonntagmorgen fuhr das "MRB Seeadler", ohne auch nur ein einziges Mal tätig zu werden, in der Morgendämmerung zurück zum Anleger am Hohentorshafen.


Suche nach 30-Jährigem mit Schlauchboot auf dem Unisee

Kurzfristige Spannung während eines ansonsten ereignislosen Wachdiensttages kam in den späten Nachtmittagsstunden des 23. Juli 2006auf:
Zwei Personen suchten die DLRG-Station am Stadtwaldsee auf und teilten dem Wachdienstleiter mit, dass sie seit rund drei (!) Stunden ihren Freund vermissen würden.
Dieser sei mit einem blau-gelben Schlauchboot vom Nordufer des Sees aufgebrochen, um zum Textilbadestrand zu gelangen. Nun seien weder Mann noch Schlauchboot auffindbar.
Trotz beruhigender Begleitumstände - der Mann sei Schwimmer und nüchtern, das Boot trieb nicht auf dem See - lief daher die Rettungsmaschinerie an:
Während aus dem Wachraum die gesamten Strandstrecken mit dem Fernglas abgesucht wurden, begab sich das Motorrettungsboot "Primus" in die entlegensten Winkel des Gewässers, um nach dem Mann zu suchen. Gleichzeitig wurden zwei gegenläufige Suchtrupps zu Fuß entsandt, um zu aufzuklären, ob die Person womöglich abseits des Wassers in Seenähe eine kleine Pause macht.
Nach kurzer Zeit konnte die Suche dann auch mit einem guten Ergebnis eingestellt werden: Ein Anruf der DLRG bei dem angeblich Vermissten ergab, dass dieser sich bereits wohlbehalten zu Hause aufhielt und schlicht vergaß, seine Bekannten über diesen Umstand zu informieren.


Alkoholisierten Schwimmer am Mahndorfer See vor dem Ertrinken gerettet

Am Dienstag, 25.07.2006 gegen 19:00 Uhr wurde am Mahndorfer See ein alkoholisierter Schwimmer durch Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor dem Ertrinken gerettet.
Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer wurden gegen 19:00 h auf einen etwa 20 bis 25-jährigen Mann aufmerksam, der offenbar stark alkoholisiert den See durchqueren wollte. Der Mann war den Rettungsschwimmern schon vorher auf einer privaten Feier einer Sportlergruppe am See aufgefallen. Bei dieser Feier wurden offensichtlich auch größere Mengen Alkohol konsumiert. Da der Mann auf die Rettungsschwimmer nicht den Eindruck eines guten Schwimmers hinterließ, begab sich ein Rettungsschwimmer ins Wasser und schwamm dem Mann hinterher. Etwa 20 m vom Ufer entfernt, hatte der Schwimmer keine Kraft mehr und ging unter. Der im Wasser befindliche Rettungsschwimmer konnte den Mann jedoch sofort wieder an die Wasseroberfläche ziehen. Etwa zeitgleich wurde das am See befindliche Motorrettungsboot "Wortbruch" zur Einsatzstelle beordert. Dessen Besatzung nahm das Unfallopfer sowie den Retter an Bord und brachten beide zurück zur Rettungsstation.
Eine weitere Versorgung des Mannes an der Rettungsstation war für die Rettungsschwimmer nicht mehr möglich, da der Schwimmer gleich nach erreichen der Station das Gelände ohne ein Wort des Dankes in Richtung seiner feiernden Freunde verließ.


DLRG sichert auch die siebte Badeinselregatta

Bereits zum siebten Mal fand am Sonnabend, den 29. Juli 2006 die schon fast traditionelle Badeinselregatta einer Bremer Brauerei statt.
Um es vorweg zu nehmen: Die Regatta selbst verlief wie geplant und ohne Zwischenfälle. Die Rettungsschwimmer der DLRG Bremen hatten dennoch im Vorfeld des Wettschwimmens und bei der abschließenden Party am "Café Sand" ausreichend zu tun:
Neu ins Rahmenprogramm der Badeinselinselregatta aufgenommen wurde in diesem Jahr der "Badeinsellauf" über die Weser. Zur Absicherung dieses Veranstaltungspunktes wurden die Besatzungen der Motorrettungsbote (MRB) "Auxilia" und "Nivea 3" mit je einem Einsatztaucher aus der Tauchereinsatzgruppe (TEG) "Pelikan-Stadt" ergänzt.
Bild: MRB Wassermann Vorgewarnt durch die Einsätze anderer DLRG-Einheiten während der Fußball- Weltmeisterschaft sowie der Wasserschutzpolizei, hatten die eingesetzten Bootsbesatzungen ein besonderes Augenmerk auf potentielle "Brückenspringer".
Eine halbe Stunde vor dem Start der Hauptveranstaltung. begleitete das MRB "Seeigel" aus Bremerhaven einen Springer von der Wilhelm-Kaisen-Brücke zurück ans rettende Ufer. Kurz nach dem Startschuss, der von der Popgruppe "Revolverheld" abgegeben wurde, wurde einem Zuschauer, der sich auf einem Anleger an der Schlachte befand, schwindelig und fiel ins Wasser. Der Mann wurde sofort von anderen Passanten aus dem Wasser gezogen. Die Besatzung des MRB "Auxilia" beobachtete dies, übernahm unverzüglich die weitere Versorgung des Patienten und übergab ihn anschließend dem eintreffenden Rettungsdienst.
Wie bisher im jeden Jahr, begleiteten auch in diesem Jahr rund 10.000 Zuschauer das weseraufwärts verlaufende Rennen auf der rechten Weserseite, den Osterdeich entlang. Bedingt durch das sommerliche Wetter und der mit 26°C durchaus akzeptablen Wassertemperatur der Weser, konnten es einige dieser Zuschauer nicht abwarten, eine sichere Passage mit einer der beiden Fähren zum linken Ufer zu nehmen. Doch dazu später mehr.
Gegen 21:00 Uhr wurde das MRB "Seeadler" zum Anleger des "Segelclubs Niedersachsenwerder" beordert. Hier galt es, eine Patientin, die bereits vom Sanitätsdienst des DRK versorgt worden war, auf einer Trage liegend zum Anleger an der "Tiefer" zu bringen. Hier wartete bereits ein Rettungswagen, der wegen der katastrophalen Verkehrsbedingungen nicht zur Party - Location am Weserstrand gelangen konnte.
Im Laufe des Abends wurden von den beiden vor Ort verbliebenen Rettungsbooten "Auxilia" und "Seeadler" immer wieder Schwimmer, die die Binnenschifffahrtsstrasse überqueren wollten, an die Ufer zurückgewiesen.
Beinahe tödlich wäre dies für ein vermutlich angetrunkenes Pärchen ausgegangen. Bei fast vollständiger Dunkelheit waren sie schwimmend auf dem Weg zum Osterdeich. Die beiden wurden durch die Tidenströmung Bild: MRB Nivea 6 und MRB Herkulesgefährlich nahe der gerade ablegenden Fähre "Ostertor" getrieben. Die ca. 20 Meter entfernte Besatzung des MRB "Seeadler" konnte als erste Maßnahme die Schwimmer nur mit dem Handscheinwerfer anleuchten, um den Schiffsführer der Fähre auf die gefährliche Situation aufmerksam zu machen. Nachdem das MRB "Seeadler" bei den Schwimmern eingetroffen war, weigerten sich diese, das Wasser zu verlassen. Erst den bestimmenden Anweisungen der Wasserschutzpolizei leisteten die beiden gezwungenermaßen Folge. Sie wurden anschließend vom DLRG-Boot an das rechte Weserufer gebracht.
Zeitgleich warnte der Fährkapitän der "Ostertor" seinen Kollegen vom "Schiff No2" über Seefunk vor einem Schwimmer im Heckbereich der Fähre. Hier war es die Besatzung des MRB "Auxilia", die schnell und entschlossen einschritt, damit nichts Schlimmeres passierte. Und den Schwimmer aus dem Gefahrenbereich brachte.


Gekentertes Segelboot

Am Samstag, den 5.8.06, wurde die gegen 12:45 Uhr gerade an der Rettungsstation Stadtwaldsee eintreffende Wachbesatzung auf ein soeben gekentertes Segelboot aufmerksam. Dieses trieb nun kieloben, rund 200 Meter vom, der Station gegenüberliegenden, Ufer entfernt. Schnell wurde klar, dass die Besatzung Hilfe benötigen würde. Somit wurde das Motorrettungsboot "Primus" zu Wasser gelassen und mit zwei Rettungsschwimmern besetzt. Vor Ort stellte sich heraus, dass das Segelboot, besetzt durch einen 73-jährigen Mann sowie seinen Enkel, durch eine Windböe gekentert war. Bei dem Segelboot handelte es sich um eine etwa fünf Meter lange Jolle mit immerhin 12 m² Segelfläche verteilt auf Fock- und Großsegel. Nachdem der etwa 15 Jahre alte Enkel und später auch sein körperbehinderter Großvater an Bord des Rettungsbootes genommen wurde, wurde mit dem Aufrichten des Segelbootes begonnen. Dieses Manöver war jedoch erst nach dem Einsatz eines Schnorcheltauchers erfolgreich, der an der Mastspitze des komplett gekenterten Bootes eine Leine anschlagen musste. Bemerkenswert ist hier, dass die Rettungsschwimmer aktiv durch einen hilfsbereiten Surfer unterstützt wurden.
Nach dem erfolgreichen Aufrichten und der Bergung der Ausrüstung wurde das Segelboot ans Ufer geschleppt. Hier wurden beide Besatzungsmitglieder, die glücklicherweise Rettungswesten getragen hatten, noch kurz von der Wachbesatzung versorgt. Alle Beteiligten zeigten sich erleichtert über den glücklichen Ausgang dieses Vorfalls.


Neuen Bootstyp für den Katastrophenschutz vorgestellt

Seit Jahrzehnten wurde im Bezirk Bremen-Stadt ein eigenentwickelter Bootstyp für den Katastrophenschutz eingesetzt. Diese Boote bewiesen ihre Tauglichkeit aber auch im regulären Wasserrettungsdienst an den bremischen Badessen sowie auf der Weser.
Bild: KatS-Boot Wassermann Nach über 25 Jahren wuchs das Bedürfnis, sich von den Mahagoni-Sperrholz - Booten zu trennen. Das Material ist sehr wartungsaufwendig und die Fahreigenschaften und Handhabung entsprachen nicht mehr den Anforderungen der modernen Aufgabenstellung. Die Erfahrungen aus dem Einsatz beim Oder-Hochwasser,. dass sich die alten Boote im Einsatz nur schwer slippen bzw. nur mit hohem Personalaufwand im aufgeweichten Uferbereich zu Wasser bringen ließen, führten zu der Entscheidung, neue Boote anzuschaffen. Zusätzlich sollte das neue Gerät im Wasserrettungsdienst auf der Mittel-Oberweser sowie auf den Badeseen einsetzbar sein.
Die Bootsführer, welche jahrelang mit den Booten arbeiteten, und vor allem die Bremer Einsatzkräfte, die mit den Erfahrungen vom Oder-Hochwasser zurückkamen, wurden im Zuge einer Umfrage nach nötigen Verbesserungen befragt. Aus dem Ergebnis der Umfrage wurde ein Lastenheft für einen möglichen Bootstyp erstellt.
Mit diesen Vorgaben begaben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Boot, das unseren Vorstellungen entsprach und finanzierbar war. Der Markt bot kein den Anforderungen entsprechende Angebot. So entstand der Entschluss, eine Werft zu suchen, die imstande war, unsere Vorstellungen mit ihren Möglichkeiten in Einklang zu bringen und gemeinsam ein Boot zu bauen. Ausgerüstet mit einer Entwurfzeichnung und dem Lastenheft fuhr ein Projektteam zur Bootswerft Deters in Berne bei Bremen. Mit dieser Werft fanden wir einen Partner, der bereit war, unsere Vorstellungen umzusetzen.
In der ersten Phase der Verwirklichung des Projektes wurde ein Konstruktionsbüro beauftragt, den neuen Bootstyp zu konstruieren. Auf Basis des gemeinsam abgestimmten Bauplanes baute Deters den ersten Prototyp. Dieses Boot wurde nach der Fertigstellung im Bezirk Bremen-Stadt einer umfangreichen Erprobung unterzogen. Die Ausrüstung, das Slippen mit Trailer oder zu Wasser lassen per Hand, Verunfalltentransport, die Fahreigenschaften und vieles mehr gehörten zu den Tests, die in verschiednen Gewässern erprobt wurden. Aufwendige Testberichte führten zu einer ausführlichen Änderungsliste.
Die in dieser Erprobungszeit festgestellten Verbesserungen und Änderungswünsche wurden in Projektgesprächen mit der Werft abgestimmt und führten schließlich zu dem Auftrag, zwei Boote zu bauen.
Nach Fertigstellung der Bootskörper wurden vom Technischen Betrieb des Bezirks Bremen-Stadt die vereinbarten Eigenleistungen erbracht: Der benötigte Geräteträger wurde mit den Positionslampen und Schallsignalen ausgerüstet, die E-Anlage installiert und die Halterungen für die Ausrüstung eingebaut. Mit dem Abschluss dieser Arbeiten stehen nun dem Bezirk zwei Aluminiumboote mit Rumpf als vollverschweißter Aluminiumkonstruktion und wasserdichtem Doppelboden zur Verfügung.


Auf Wunsch kann das Boot auch als Katastrophenschutz- und Rettungsboot Typ RTB 1 (Ausführung nach DIN EN14961) geliefert werden.
Vor Indienststellung musste sich der Bootstyp vor einem Fachpublikum bewähren. Im September 2006 wurde das Boot mehreren Kameraden aus Nachbarlandesverbänden und -bezirken, einem Vertreter des Präsidiums, Vertretern der Berufsfeuerwehr Bremen und der Wasserschutzpolizei vorgestellt. Neben der Vorstellung des Anforderungsprofils und des Planungsverlaufswurde den Gästen auch durch die praktische Erprobung eine Eindruck über die Fähigkeiten des neuen Geräts geboten.
Bei der anschließenden Diskussion mit den Fachleuten fiel die Bewertung für das Boot sehr gut aus. An diesem Projekt haben die Bremer DLRG Kameraden Ulrich Aßmann, Heiner Henke, Uwe Wienke und Heiner Wolfrum gearbeitet.


Suchaktion am Mahndorfersee

Am Samstag, den 16.September 2006 gegen 15:30 Uhr wurde die Wachbesatzung von der Lehrstation am Mahndorfersee von Campern des angrenzenden Versehrten-Heims informiert das sie eine weibliche Schwimmerin vermissen.
Da zu diesem Zeitpunkt keine Schwimmer im Wasser zu sehen waren, wurde sofort die Feuerwehr und die Taucher des Einsatztrupps Bremen-Stadt über die Sachlage informiert.
Anschließend wurde auch die Wachbesatzung der Rettungswache Mahndorf in Kenntnis gesetzt.
Die Suche wurde vom Wasser aus mit dem Rettungsboot "Krebs" und von Land aus mit den Bekannten von der vermissten Person durchgeführt.
Nach dem die Suchaktion angelaufen war konnte nach kurzer Zeit "Einsatz Ende" vermeldet werden. Die Schwimmerin war einmal durch den ganzen See geschwommen und hatte sich dann, entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit, zu Fuß wieder auf den Rückweg begeben. Der Schwimmerin war es sehr unangenehm welch ein Aufstand um sie gemacht wurde vor allem weil sie ihrer Schwester gesagt hatte, das sie immer sehr lange schwimmen würde.


(K)ein Bad bewegt uns mehr!

Unter dem Motto "(k)ein Bad bewegt uns mehr" hat am 16. und 17. Sept. 2006 das 2. Osterholzer 24-Stundenwimmen im Hallenbad Tenever stattgefunden. Die DLRG hat gemeinsam mit dem TSV Osterholz-Tenever und dem Team vom Hallenbad Tenever dieses Breitensportevent im Stadtteil veranstaltet.
Bild: Das Orga-Team Beim 24-Stunden Schwimmen ist das Bad 24 Stunden lang ununterbrochen für jeden geöffnet und jeder Schwimmer, der mindestens 50 Meter zurücklegt, erhält eine Urkunde sowie die offizielle Arena-Medaille.
Das Motto hätte jedoch auch sein können "hol' dir den Rekord". Denn es wurde mit einer Strecke von 45.550 Metern durch Viola Matzat ein neuer Bremer Landesrekord aufgestellt. Außerdem übertrafen die meisten Teilnehmer ihre Leistung aus dem Jahr 2004.
Mit dem offiziellen "Startschuss" des Ortsamtsleiters Ulrich Schlüter begann die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jens Böhrnsen. Trotz bestem Spätsommerwetters und vielen Veranstaltungen im Rahmen der 825 Jahres Feier des Stadtteils Osterholz haben 237 Teilnehmer eine Gesamtstrecke von mehr als 1.150 Kilometer geschwommen.
Ein interessantes Rahmenprogramm für jung und alt mit Diskomusik, Hüpfburg, Infostand und vielem mehr, sowie die Möglichkeit einer günstigen und leckeren Verpflegung/Stärkung bei unseren "Catering-Damen" rundete die Veranstaltung ab.
Es gab Sonderpreise für die weiteste Strecke jeweils bei den Damen und Herren, sowie für die jüngsten und ältesten Teilnehmer. Mit Hildegard Hutschenreuter kam die "älteste" Schwimmerin zum zweiten Mal aus dem Kreis des DLRG - Ausbilderteams vom Teneverbad.
Ohne die vielen helfenden Hände von 130 freiwilligen Helfern, sowie Spendern und Sponsoren wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen. Unser Dank gilt allen Beteiligten.


Rad- und Laufsport-Mekka am Bultensee

Am Sonnabend und Sonntag, den 11. bzw. 12.11.2006 veranstaltete der Turn- und Sportverein Osterholz-Tenever e.V. (OT Bremen), schon fast traditionell in jedem Jahr am zweiten November-Wochenende, den 19. Bultensee-Crosslauf in Verbindung mit dem 10. Run & Bike, sowie zum zweiten Mal zum Bultensee-Walking. Die ehrenamtlich tätigen Rettungsschwimmer der DLRG Rettungswache Bultensee sorgten auch an diesem Wochenende für die Sicherheit der Sportler zu. Sie wurden durch Rettungsschwimmer der Rettungsstation Mahndorfer See sowie den beiden Lehrrettungsstationen personell unterstützt. Wie in den vergangenen Jahren auch sicherten die Rettungsschwimmer an fünf Posten entlang der Radstrecke um den See den reibungslosen Radverkehr. Ausgerüstet mit Erste-Hilfe-Material und Funkverbindung zur Einsatzleitung um im Ernstfall eingreifen zu können. In diesem Jahr war die Radstrecke teilweise sehr glatt und rutschig, sodass es hier in zwei Fällen auch zu Stürzen kam. Zwei Teilnehmer mussten nach Zieleinlauf an der Rettungsstation versorgt werden. In einem Fall wurde ein 15-jähriger Teilnehmer mit dem Verdacht auf Unterschenkelbruch durch den stadtbremischen Rettungsdienst in eine nahegelegene Klinik überführt. Der Sonntag beschränkte sich dann auf den reinen Crosslauf und das Walking, welches für die Teilnehmer durch den immer wieder einsetzenden Regen weniger erfreulich, jedoch mit keinen weiteren Vorkommnissen für die anwesenden Rettungsschwimmer umso mehr erfreulicher verlief. Somit blickt das Team vom Bultensee wieder auf eine ereignisreiche Saison zurück und freut sich auf das nächste Jahr.