2001

 15. April 2001Wasserschutzpolizei spendet für die DLRG
 17. Juni 2001DLRG-Schnuppertauchen beim Accor-Tag!
 30. Juni 2001Eröffnung der neuen Jugend- und Lehrrettungsstation am Mahndorfer See
 6. Juli 2001Schwimmer mit Krampfanfall im Stadtwaldsee
 7. Juli 2001Erfolgreiche Rettung von zwei Personen im Bultensee
 7. Juli 2001Uni Open Air am Stadtwaldsee
 8. Juli 2001Zweite Haake Beck Badeinsel-Regatta auf der Weser
 28. Juli 2001Einsatz am Waller See
 10. August 2001Zwei Einbruchversuche in DLRG-Station am Stadtwaldsee
 11. August 2001Neues Rettungsgerät "Jasons Cradle" auf dem Streifenboot Mittelweser in Dienst gestellt
 19. August 2001Motorboot trieb führerlos kopfüber in der Weser
 26. August 2001DLRG-Boot "Seeadler" rettet Schwimmer vor herannahendem Frachter
 1. September 2001DLRG bei "Bremer Schlüssel-Regatta" im Einsatz

2002

 9. Februar 2002DLRG sichert Anbaden am Stadtwaldsee
 3. März 2002Weserschwimmen fand im Werdersee statt
 18. Mai 2002 "Seeadler" findet vermissten Angler auf der Weser
 16. Juni 2002 "Pelikan-Stadt" beim Accor Tag 2002 in Uphusen
 22. Juni 2002 MRB "Triton" leistet Skater Erste Hilfe
 25. Juni 2002 Erneut Einbrüche in DLRG-Stationen
 14. Juli 2002 Dritte Badeinselregatta auf der Weser
 31. August 2002
1. September 2002
DLRG wieder beim Hafenfest am Lankenauer Höft mit dabei
 21. September 2002 Katastrophenschutzübung "Starke Hanseaten"

2003

 Samstag, 08. Februar 2003 Anbaden bei 2,5° Celsius
 Samstag, 08. Februar 2003 Erfolgreiche Eisrettung am Bremer Stadtwaldsee
 Sonntag, 09. März 2003 27. Weserschwimmen des Tauchclubs "Oktopus"
 Sonntag, 21. April 2003 Hilfe für gekenterten Kajakfahrer in der Lesum
 Sonntag, 03. Mai 2003 Bootsführerfortbildung am Werdersee
 Sonntag, 29. Mai 2003 Schwimmer aus der Weser gerettet
 Sonntag, 31. Mai 2003 Segelboot trieb kieloben auf der Weser
 Samstag, 07. Juni 2003Suche nach zwei Kindern am Stadtwaldsee
 Samstag, 07. Juni 2003Badeunfall am Stadtwaldsee
 Samstag, 09. Juni 2003MRB Seeadler birgt Leiche in der Weser
 Samstag, 16. Juni 20036000 feiern Uni Nacht am Stadtwaldsee
 Dienstag, 29. Juli 2003Erfolgreiche Rettung am Sodenmattsee
 Sonnabend, 02. August 2003Rettung einer weiblichen Person aus der Weser
 Sonnabend, 02. August 2003Schwer Verletzter nach Hundebiss versorgt
 Sonnabend, 02. August 2003Rettung eines Achtjährigen aus dem Bultensee
 Sonnabend, 02. August 2003Nicht ansprechbares Kind am Achterdieksee
 Sonnabend, 02. August 2003Frau drohte im Stadtwaldsee zu ertrinken
 Sonnabend, 02. August 2003Suche nach zwei vermissten Kindern am Werdersee
 Sonntag, 03. August 2003Verletzte Radfahrerin am Werdersee
 Montag, 04. August 200341-Jähriger treibt regungslos im Werdersee
 Mittwoch, 06. August 2003Erfolgreiche Rettung am Bultensee
 Samstag, 09. August 2003Aufwändige Suchaktionen im Mahndorfer See
 Sonntag, 10. August 2003DLRG rettet entkräfteten Schwimmer aus Unisee
 Montag, 11. August 2003Verletzte von DLRG aus dem Mahndorfer See gerettet
 Dienstag, 12. August 200Groß angelegte Suche am Stadtwaldsee
 Dienstag, 12. August 2003Vermisste sorgt für abendliche Aufregung am Achterdieksee
 Mittwoch, 13. August 2003Erneute Rettung eines Kindes am Bultensee
 Donnerstag 4. September 2003Schülertriathlon am Werdersee



Wasserschutzpolizei spendet für die DLRG

Über eine Spende in Höhe von 550.- Mark konnte sich kürzlich die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Bremen freuen.
Übergeben wurde der Betrag in Form eines symbolischen Schecks während einer kleiner Feierstunde von Mitarbeitern der Wasserschutzpolizeidirektion Bremen.
Auslöser dieser Spende war der eigentlich unerfreuliche Umstand, dass seit Jahren steigende Zahlen von Bootsdiebstählen sowie von Diebstählen von maritimen Zubehör zu verzeichnen waren. Daher begann im Jahre 1999 die Wasserschutzpolizei des Landes Brandenburg erstmals mit einer Aktion, in deren Verlauf Bootseigner die Möglichkeit hatten, ihre Boote, Außenbordmotoren und ihr nautisches Equipment von der Polizei durch eine unverwechselbare Individualnummer kennzeichnen zu lassen.
Nach beachtenswerten Erfolgen entschloss sich die Bremer Polizei, diesem Modell zu folgen. Im Rahmen der nun folgenden Aktion konnten mehr als 400 Außenbordmotoren sowie ungezählte hochwertige Ausrüstungsgegenstände durch die Beamten des Abschnittes "Sportschifffahrt" codiert werden.
Nach Angaben des Abschnittsleiters Tammo Bureck, der die Codieraktionen verantwortlich begleitete, wollten sich viele der Sportschiffer für diese polizeiliche Dienstleistung erkenntlich zeigen. Da die Polizei jedoch diese Gaben aus dienstrechtlichen Gründen nicht annehmen wollte, wurde die Idee geboren, die so anfallenden Mittel einem guten Zweck zukommen zu lassen.
Aufgrund des Umstandes, dass im Bereich des stadtbremischen Weserverlaufes die Wasserschutz und die Wasserretter seit Jahrzehnten gut zusammen arbeiten, besorgte man sich kurzerhand zwei "Spendenringe" der DLRG und positionierte diese bei den Codieraktionen. Diese Geste stieß in vielen Wassersportvereinen und anderen maritimen Einrichtungen auf gute Resonanz, so dass der oben genannte Betrag zusammenkam.
Der Leiter der WSP-Inspektion Bremen, Polizeirat Monsees, betonte dann auch in einer kurzen Ansprache den Stellenwert der DLRG in Bremen für eine sichere Freizeit am und auf dem Wasser.
Im Beisein der Beamten des Abschnittes Sportschifffahrt, des Ermittlungsdienstes und einigen Mitarbeitern der DLRG wurde während eines Kaffeetrinkens über gemeinsame Aktivitäten, Sicherheitsprobleme im Wassersport und einen Ausbau der gedeihlichen Zusammenarbeit zwischen Wasserschutzpolizei und DLRG diskutiert.
Ein angenehmer Nebeneffekt: Der neue Bezirksleiter der Lebensretter in Bremen, Dr. Ulrich Hackmack und sein scheidender Vorgänger im Amt, Ulrich Hickstein, konnte sich den Verantwortlichen der WSP vorstellen beziehungsweise sich verabschieden.

DLRG-Schnuppertauchen beim Accor-Tag!

Am Sonntag, 17.06.2001, fand im von der Accor-Gruppe betriebenen "Novotel" am Bremer Kreuz der Accor-Tag 2001 zugunsten an Mukoviszidose erkrankter Kinder statt.
Die bundesweite Schirmherrschaft dieser Veranstaltung hatte die Kanzlergattin, Frau Doris Schröder-Köpf übernommen, für Bremen zeichnete der Bremer Bürgermeister Dr. Scherf verantwortlich. Das niedersächsische Umland wurde durch Herrn Christoph Rippich als Stadtoberhaupt Achims repräsentiert.
Neben vielen Attraktionen - stellvertretend genannt seien hier: Harley Davidson Show, Ballonfahrten, Bogenschießen, Goldschürfen, Kugelstoßen, Kartfahren, Bullriding, Kinder schminken u.v.a.m. - und den Auftritten diverser regionaler Bands nahm auch die DLRG-Taucheinsatzgruppe "Pelikan-Stadt" an der Erreichung des gemeinnützigen Zieles teil.
Die Taucher veranstalteten im angenehm temperierten Hotel-Pool ein Schnuppertauchen für Kinder. Die Kinder konnten unter Aufsicht der geprüften Retter gegen eine Gebühr von einem Accor-Taler (entsprach 2.- DM) ein paar Runden mit einem Pressluft-Tauchgerät im Schwimmbecken drehen. Die Eltern hatten währenddessen die Möglichkeit, sich das DLRG-Taucheinsatzfahrzeug anzusehen und sich anschaulich über die Arbeit der ehrenamtlichen Retter aus Bremen informieren zu lassen.
Trotz des wechselhaften Wetters fanden dennoch rund 4.000 Personen den Weg ans Bremer Kreuz, so dass letztlich 27.000 Mark zu gleichen Teilen an die Mukoviszidose-Selbsthilfe sowie an den Behindertensportverband Bremen übergeben werden konnten.
Am Ende des Tages konnten die DLRG-Taucher denn auch fast fünfzig der sog. Accor-Taler an den Hotel-Manager, Herrn Mensing, übergeben werden.

Eröffnung der neuen Jugend- und Lehrrettungsstation am Mahndorfer See

Am Sonnabend, dem 30.Juni 2001, wurde die neue Jugend- und Lehrrettungsstation am Mahndorfer See offiziell eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Zu der Eröffnung gesellten sich auch die Jugendfeuerwehr Mahndorf sowie die Besatzungen der Taucheinsatzgruppen "Pelikan-Stadt" und "Pelikan-Nord" und zahlreiche Aktive von den anderen Rettungsstationen.
Neben Besichtigung der neuen Wache, Informationen an den Stellwänden sowie Werfen mit einem Rettungsball konnten auch Rundfahrten mit dem Motorrettungsboot "Nivea 3" auf dem Mahndorfer See gemacht werden.
Leider spielte Petrus nicht ganz so mit, wie es sich alle gewünscht hätten, denn mittags setzte der Regen mit einem begrüßendem Gewitter ein. Alle hofften, dass dies nur von kurzer Dauer wäre - Pustekuchen. Die offizielle Eröffnung musste im Zelt stattfinden. Der Bezirksleiter Dr. Ulrich Hackmack übergab dem Stationsleiter Ulrich Laffert die Station.
Wegen des Wetters blieb der erhoffte Besucheransturm aus. Aber die Aktiven ließen sich trotzdem nicht entmutigen und hatten einen lustigen Tag verbracht. Einige Mutige trauten sich auch im Regen, einige Runden mit der "Nivea 3" auf dem See zu fahren. In den späteren Nachmittagsstunden wurde auch eine Testfahrt mit einer Badeinsel von Haake-Beck durchgeführt, besetzt mit zwei Tauchern des TEZ "Pelikan-Nord". Aber nicht zu den Regatta-Bestimmungen - die "Nivea 3" zog sie vor der neuen Station vorbei. Natürlich konnte auch hier die kleine Dusche nicht fehlen.
Am Abend feierten dann die Aktiven bei Grillgut und Getränken die Einweihung. Hierzu zeigte sich Petrus nachgiebig und spendete noch einen trockenen Abend.
Bei dieser Gelegenheit möchte sich Ulrich bei allen Helfern bedanken, die zum Gelingen der Einweihung beigetragen haben. Die Redaktion des Lifeguard wünscht Ulrich Laffert und seiner Mannschaft viel Erfolg bei der Ausbildung unseres Nachwuchses der DLRG im Bezirk Bremen-Stadt e.V.

Schwimmer mit Krampfanfall im Stadtwaldsee

In den frühen Abendstunden des Freitags, 06.07.01, mussten die Rettungsschwimmer der Rettungsstation am Stadtwaldsee (Unisee) erneut eingreifen, um Schlimmeres zu verhüten.
Was war passiert? Ein 17-jähriger Jugendlicher ging bei sommerlichem Wetter und angenehmen Wassertemperaturen von über 21° C gegen 17:30 Uhr ausgiebig schwimmen. Aus ungeklärter Ursache bekam er jedoch inmitten des 28 Hektar großen Gewässers einen schmerzhaften Krampfanfall in der Schulter. Aus eigener Kraft konnte der junge Mann nun nicht mehr das rettende Ufer erreichen. Ihm gelang es noch, sich bis an eine Begrenzungsboje zu retten und harrte hier eine Zeitlang aus. Die Besatzung des DLRG-Motorrettungsbootes Primus wurde während einer Streifenfahrt auf den Schwimmer in seiner unglücklichen Lage aufmerksam, nahm diesen an Bord und konnte ihn sicher an Land bringen. Eine weitergehende medizinische Behandlung wurde durch den Jugendlichen abgelehnt.

Erfolgreiche Rettung von zwei Personen im Bultensee

Samstag, der 07.07., ein Wochenendtag, wie man ihn sich wünscht: Sonniges Wetter mit Lufttemperaturen um die 25° C. Der Bultensee in Bremen-Osterholz füllt sich um die Mittagszeit allmählich mit Badegästen, die den freien Tag und damit das mehr als 25° warme Wasser genießen wollen.
Die DLRG-Rettungsstation ist bereits besetzt und hat das Gewässer sicher im Blick. Plötzlich bemerkt die Wachbesatzung, wie zwei Mädchen zu ertrinken drohen. Fast zeitgleich erscheint auch ein Passant bei den Rettern und informiert diese ebenfalls über den Notfall. Nun läuft die so oft geübte Rettungskette ab: Zwei Rettungsschwimmer stürzen sich in den See und schwimmen die Mädchen an, die sich mittlerweile bereits mehr unter Wasser als an der Wasseroberfläche befinden. Die Retter erreichen fast zeitgleich ihr Ziel, ergreifen die Personen und bringen sie an den rund 20 Meter entfernten Strand. Hier werden die Personen sofort ersthelferisch durch DLRG-Angehörige versorgt und im Anschluss den Besatzungen der angeforderten Rettungswagen übergeben, die die Verunglückten ins Krankenhaus bringen.
Im Nachhinein konnte folgender Unfallhergang ermittelt werden: Die beiden Schwestern, acht und elf Jahre, befanden sich mit ihrem Vater am Bultensee. Sie begaben sich ins Wasser und gerieten unbeabsichtigt in den für Schwimmer vorgesehenen Bereich. Aufgrund der Tatsache, plötzlich keinen Boden mehr unter den Füßen zu haben, gerieten sie in Panik, schluckten Wasser und drohten zu ertrinken. Besonders tragisch: Der Vater der Mädchen konnte das dramatische Geschehen nur vom Strand aus verfolgen und nicht eingreifen - er selber ist ebenfalls Nichtschwimmer!

Uni Open Air am Stadtwaldsee

Nach mehreren witterungsbedingten Verschiebungen fand am 07. Juli die "Uni Open Air Nacht" am Stadtwaldsee (Unisee) statt. Und wie bereits bei Veranstaltungen dieser Art üblich, wurde die DLRG-Rettungsstation mit der Wahrnehmung des Wasserrettungsdienstes beauftragt. Nachdem der Zulauf anfangs eher als spärlich zu bezeichnen war, füllte sich das abgesperrte Areal rund um den Nichtschwimmerbereich zu späterer Stunde doch noch unaufhörlich. Da auch der Wettergott ganz offensichtlich ein Einsehen mit den Studierenden hatte, wurden die Absichten des Veranstalters auch erfüllt: Es herrschte beste Stimmung bei unterschiedlichster Musik von vier Bühnen und einem breit gefächerten kulinarischen Angebot.
Weit nach Mitternacht kamen dann auch die Rettungsschwimmer, die mit zwei Motorrettungsbooten präsent waren, zu ihrer Berechtigung: Mehrfach versuchten erheblich alkoholisierte Besucher, sich in den "Fluten" des Unisees abzukühlen, was - je nach Zustand - ein nicht ungefährliches Vergnügen darstellte. Die meisten der Besucher waren jedoch sehr kooperativ und verließen auf Anraten der DLRG nicht den Nichtschwimmerbreich. Die besonders "Mutigen" (Leichtsinnigen?) wurden durch ein Rettungsboot bei ihren nächtlichen Exkursionen begleitet, so dass immer die Möglichkeit des schnellen Eingreifens gegeben war.
Als gegen fünf Uhr morgens die letzten Besucher im Schatten der hinter dem Fallturm aufgehenden Sonne den See verließen, hieß es auch für die Besatzung der Rettungswache Stadtwaldsee: Feierabend!

Zweite Haake Beck Badeinsel-Regatta auf der Weser

Am Sonntag, dem 08. Juli, fand die zweite "Haake Beck Badeinsel-Regatta" auf der Weser statt. Nivea IIIDie von der Bremer Brauerei Beck & Co. heftigst beworbene Veranstaltung, die in Bremen und umzu Kultcharakter erlangen soll, zog denn auch trotz des miesen, regnerischen Wetters viele tausend Zuschauer an, und auch fast alle der gemeldeten Teilnehmer waren erschienen.
Nachdem gegen 15:00 Uhr die erste Schwierigkeit zufriedenstellend bewältigt war ("Wie komme ich auf diese rutschige Insel?"), gab Popstar Sarah Connor den Startschuss. Die Teams machten sich sodann motiviert und paddelnd auf den Weg vom Martini-Anleger bis zum "Café Sand". Nach rund einer halben Stunden traf das erste Team bereits am Ziel ein und unterbot den Vorjahressieger damit um mehrere Minuten.
Deichschart und PrimusDie DLRG Bremen, die mit sieben Rettungsbooten, einem mobilen Taucheinsatztrupp sowie einer Einsatzleitung vor Ort war, hatte auch gleich alle Hände voll zu tun: Vom Beschaffen neuer Badeinseln über das Einsammeln verstreuter Ausrüstung bis hin zu Aufnahme erschöpfter Sportler zog sich das gesamte Spektrum. Ernsthafte Zwischenfälle waren glücklicherweise nicht zu verzeichnen.
Nachdem auch das letzte Team geraume Zeit später beim "Café Sand" "strandete", wurden einige der Boote noch als Transportboot für Medienvertreter oder auch VIPs eingesetzt.
Letztlich fand die 2. Haake Beck Badeinsel-Regatta gegen 23:00 Uhr nach viel Musik und Entertainment mit einem großen, spektakulären Feuerwerk ihren Ausklang.

Einsatz am Waller See

Dramatische Szenen spielten sich am heutigen(28.Juli 2001) Samstagnachmittag am Waller Feldmarksee ab: Die Besatzung der dortigen DLRG-Station wurde von einem Badegast (Kind) dahingehend informiert, dass sich am Nichtschwimmerbereich des Sees ein Badeunfall ereignet hätte.
Die sofort entsandten Rettungsschwimmer konnten dann mit Hilfe eines Badegastes auch einen Elfjährigen aus dem ca. einen Meter tiefen Wasser bergen und in ein Rettungsboot verbringen. Dort wurde sofort begonnen, das Kind wiederzubeleben.
Bis zum Eintreffen weiterer Rettungskräfte (Rettungshubschrauber Christoph 6', Rettungswagen) blieben diese Bemühungen jedoch leider erfolglos. Auf dem Weg ins Krankenhaus konnte der Kreislauf jedoch wieder hergestellt werden.
Der Junge, der sich mit einem Freund am Waller See aufhielt, wollte offenbar unter dem - den Nichtschwimmerbereich begrenzenden - Gitter hindurch tauchen.
Hierzu grub er offenbar in rund einem Meter Tiefe eine entsprechende Kuhle. Beim dem Versuch, das Gitter zu untertauchen, blieb das Kind offenbar zwischen der Gitterunterkante und dem Seegrund stecken und konnte sich nicht mehr selber aus dieser misslichen Situation befreien.
Die Unglückstelle war erst wenige Stunden zuvor von der DLRG abgetaucht worden; hierbei erkannte Unregelmäßigkeiten wurden abgestellt.

Zwei Einbruchversuche in DLRG-Station am Stadtwaldsee

Bereits zum zweiten Mal mussten die Mitarbeiter der Rettungsstation Stadtwaldsee (Unisee) feststellen, dass Unbekannte versucht hatten, in die Station einzudringen.
Während beim ersten Mal versucht wurde, mit brachialer Gewalt Türen und Klappen aufzubrechen und so in das Innere der Wache zu gelangen, versuchten es diesmal die Täter mit körperlicher Arbeit: Ein in einiger Entfernung zum Gebäude aufgebautes Gerüst wurde von den Tätern zuerst ab- und später an der Station wieder aufgebaut.
Während der die erste Vollendung der Tat durch das Auslösen der Alarmanlage und das kurz darauf folgende Eintreffen den Polizei vereitelt wurde, fand der zweite Versuch ein jähes Ende durch die Beobachtung von Stationsmitgliedern, die dem rechtswidrigen Treiben ein Ende setzte.

Neues Rettungsgerät "Jasons Cradle" auf dem Streifenboot Mittelweser in Dienst gestellt

Jason's Cradle beim Test Dieses in der Bremer DLRG bislang einzigartige Gerät wurde erstmals auf dem Motorrettungsboot "Triton" installiert und eingesetzt.
In Kürze werden hier die ersten praktische Erfahrungen vorliegen!

Bis dahin können Sie sich auf der Homepage des Herstellers, http://www.jasonscradle.com, über dieses Gerät informieren.
Dort werden sie sehen was uns überzeugt hat diese Leiter einzusetzen.

Motorboot trieb führerlos kopfüber in der Weser

Mit dem Schrecken gerade noch davon gekommen ist am heutigen Sonntag ein 52-jähriger Wassersportler: Der Mann war gegen 16:30 Uhr mit seinem rund drei Meter langen Motorboot auf der Mittelweser oberhalb des Atlas-Sees (in etwas unterhalb der Weserbrücke über die Autobahn 1) unterwegs, als er zu spät erkannte, dass ein größeres Wasserfahrzeug im selben Stromabschnitt beträchtliche Wellen verursachte. Der Skipper konnte sein Boot nicht mehr rechtzeitig auf Kurs bringen, so dass es letztlich kenterte und kieloben trieb.
Eine weitere Gefahrenquelle stellte dabei der weiterhin laufende Bootsantrieb dar, da der Freizeitkapitän ohne entsprechende Sicherungseinrichtung unterwegs war. Erschwerend kam noch hinzu, dass es sich bei dem Mann um einen sehr schlechten Schwimmer handelte.
Zufällig bemerkte das DLRG-Rettungsboot "Triton" den Notfall während seiner Streifenfahrt und war schnell zur Stelle. Nachdem der Mann unverletzt aber völlig erschöpft an Bord genommen war, richteten die Rettungsschwimmer das Boot wieder auf und lenzten es. Außerdem wurde die diverse Ausrüstung des Havaristen - vom Tank bis hin zum Paddel - durch die DLRG-Besatzung aus dem Fluss geborgen und in Sicherheit gebracht Nach diesem Maßnahmen schleppte "Triton" das Motorboot samt Besitzer in einen nahegelegen Yachthafen.

DLRG-Boot "Seeadler" rettet Schwimmer vor herannahendem Frachter

Eine gefährliche Form der Abkühlung konnte die Besatzung des DLRG-Rettungsbootes "Seeadler" am Sonntag, den 26. August gegen 16:00 Uhr gerade noch zum Guten wenden. Was war geschehen?
Das DLRG-Boot, mit seiner dreiköpfigen Besatzung auf der Weser bei Stromkilometer 24 (in etwa gegenüber Bremen-Rönnebeck) unterwegs, kontrollierte den dortigen Badestrand, an dem sich zu diesem Zeitpunkt mehr als 200 Badegäste aufhielten und den sommerlich heißen Sonntag genossen.
Neben diesen Badegästen ankerten auch einige Sportboote an der Örtlichkeit. Plötzlich sprang der Skipper eines dieser Boote von Bord seines Fahrzeuges, um sich mit dem Durchschwimmen der Weser effektiv abzukühlen. Was er jedoch nicht beachtet hatte war der Umstand, dass sich ein großer niederländischer RoRo-Frachter zeitgleich stromaufwärts in Richtung Bremen bewegte.
Alarmiert durch zwei in der Nähe agierende Reusen-Fischer begab sich der "Seeadler" sofort zu dem mutigen (leichtsinnigen?) Schwimmer und nahm ihn gerade noch rechtzeitig an Bord. Dass eine weitere Verzögerung das Leben des Schwimmers ernsthaft in Gefahr gebracht hätte, lässt sich leicht durch die Tatsache belegen, dass das mit 150 PS nicht gerade schwächlich motorisierte Rettungsboot aufgrund des vom Frachter verursachten Soges Probleme hatte, aus dem Gefahrenbereich zu fahren.
Ein rechtzeitiges Erreichen des in diesem Falle rettenden, gegenüberliegenden Ufers scheint nach Einschätzung der Retter ausgeschlossen.
Der erschrockene Skipper wurde durch das DLRG-Boot wieder zu seinem Boot verbracht. Allerdings war er von der Gefährlichkeit und den möglichen Folgen seines Tuns nicht zu überzeugen.
Im Falle eines Unglücks hätten erst die Retter der benachbarten DLRG-Ortsgruppe Berne anrücken müssen, deren Rettungswache rund anderthalb Kilometer weiter weserabwärts liegt.
Aus diesem Grunde weist die DLRG alle Freizeitkapitäne und Wassersportler nochmals auf die Beachtung der allgemeinen Baderegeln sowie der geltenden gesetzlichen Vorschriften (SeeSchStrO etc.) hin. Auch wenn das Schwimmen und Baden in bestimmten Bereichen der Weser gestattet bzw. nicht verboten ist, entbindet dies nicht von der "Grundregel über das Verhalten im Verkehr".

DLRG bei "Bremer Schlüssel-Regatta" im Einsatz

Regattafeld
Mit mehreren Booten von den Wassersportvereinen YCHB, WSGW, WVST und der Wasserschutzpolizei hat das Bremer DLRG-Motorrettungsboot "Seeadler" erneut für einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Bremer Schlüssel-Regatta 2001, am 1. September gesorgt.
Diese vom Yacht-Club-Hansestadt-Bremen e.V. organisierte Regatta fand nun schon zum zwölften Mal statt, in den Vorjahren wurde diese Regatta nach ihrem Sponsor "Commerzbank-Cup" genannt.
Bereits vor dem Start konnten die Retter Bekanntschaft mit dem neuen, für sie nun zuständigen Sportsenator machen: Der prominente Starter, Dr. Kuno Böse, wurde von dem Rettungsboot vom Braker Fähranleger zum Startschiff "John Maynard" gefahren; somit ergab sich auch die Möglichkeit für einen kurzen Plausch zwischen Politik und Ehrenamt.
Pünktlich um neun Uhr und bei sonnigem Wetter und Wind in der Stärke 3-4 aus Nordwest , starteten die ersten Segler in Richtung Bremen, die weiteren Teilnehmer folgten darauf im Fünfminuten-Takt. Das Ziel für alle 49 Teilnehmer wurde auf der Weser in Höhe der Oslebshauser Schleuse markiert. Dieses erreichte der beste Segler in neuer Rekordzeit von 2 Stunden und 23 Minuten.
Der "Seeadler" begleitete das Teilnehmerfeld auf der gesamten Regattastrecke und sicherte dieses im Bereich der Fähren, um Gefahrensituationen gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Zugleich wurde bei Passieren der größeren Fahrgastschiffe "Speedy" und "Oceana" das Wettbewerber-Feld vorgewarnt und genau beobachtet, um bei eventuellen Kenterungen oder sonstigen Vorkommnissen sofort eingreifen zu können.
Gegen 13:00 Uhr überquerte der letzte Teilnehmer denn auch sicher die Ziellinie. Wo er dann, wie vor ihm auch die anderen sich auf den Weg zum Neustädter Hafen machte um beim Hafenfest am Lankenauer Höft zu feiern.

DLRG sichert Anbaden am Stadtwaldsee

Der in Kreisen so genannter Polyathleten, und mittlerweile auch in der DLRG, wohl bekannte Knut Hansen veranstaltete am 9. Februar das alljährliche Anbaden "seiner" Sportler am Stadtwaldsee.
Dieses Event feierte dieses Jahr bereits sein fünfjähriges Bestehen und ist somit fast schon eine Tradition zu nennen.
Trotz des ausgesprochen unwirtlichen Wetters versammelten sich dennoch 15 extrem Wagemutige sowie rund fünfzig Zuschauer. Diese Letztgenannten konnten dann pünktlich um 14:00 Uhr verfolgen, wie sich die größtenteils phantasievoll kostümierten Sportler in die nur 7° C "warmen Fluten" des Unisees stürzten und dort ein wenig umher paddelten.
Nach dieser kurzen Demonstration wahrhaft hanseatischer Härte kehrten sie an den FKK-Strand zurück und ließen von einer Jury ihre Verkleidungen prämieren. Im Anschluss hieran konnten sich alle Beteiligten mittels Kuchen und warmer Getränke stärken.
Die DLRG-Station am Stadtwaldsee wurde so auch in diesem Jahr einmal mehr um die Unterstützung dieser Vorführung gebeten, die natürlich gerne gewährt wurde. Mit fünf Rettungsschwimmern, Überlebensanzug, Leinen und allerlei medizinischem Equipment sowie Wärme spendenden Decken wurden die Rettungsschwimmer dort vorstellig, brauchten aber auch hier - strikt der Tradition folgend - nicht einzugreifen.
Eine gelungene Veranstaltung, an der auch mehr und mehr die regionale Presse Gefallen findet. Es bleibt zu hoffen, dass sich im kommenden Jahr noch mehr Zuschauer und vor allem natürlich Mitmacher finden, die dieser wahrhaft coolen Veranstaltung dann endgültig zu Kultstatus verhelfen können.
Mehr zu den Angeboten der Polyathleten erfährt man auch unter www.polyathlet.de.

Weserschwimmen fand im Werdersee statt

Am Sonntag, den 3. März 2002 fand im Werdersee das traditionelle Weserschwimmen des Bremer Tauchsportvereins "Oktopus" statt.
Gegen elf Uhr begaben sich rund 45 Wagemutige an der DLRG-Station in das, mit nur knapp 6 °C eher mäßig warme, Weserwasser, aus dem der Badesee in der Bremer Neustadt gespeist wird. Anschließend legten sie schwimmend, teilweise aufwändig kostümiert und mit allerlei Utensilien ausgerüstet, die rund einen Kilometer lange Strecke bis zum Deichschart zurück.
Dafür, dass die teilnehmenden Taucher aus fast allen Bremer Tauchsportvereinen nicht mehr als unvermeidbar froren, sorgten Octopusschwimmendie beiden zur Sicherung eingesetzten DLRG-Rettungsboote "Primus" und "Sirius": Neben der standardisierten Rettungsausrüstung führten sie noch etliche Liter warme Getränke mit. Diese wurden, der Tradition des Weserschwimmens folgend, dann auch unmittelbar im Wasser verzehrt.
Die seit nunmehr fast 30 Jahren statt findende Veranstaltung musste in diesem Jahr vom Fluss auf den See ausweichen, da die Weser eine viel zu hohe Fließgeschwindigkeit des Oberflächenwassers aufwies. Da unter diesen Voraussetzungen die Sicherheit der Teilnehmer nicht mehr gewährleistet werden konnte, verzichtete der Organisator auf die bereits erteilte behördliche Genehmigung und wich auf den Badesee aus. Dies bedeute jedoch für die Taucher eine ungewohnte Mehrarbeit: Anstatt sich - wie in den vergangenen Jahren - in der Weser von der Erdbeerbrücke bis zum Post SV treiben zu lassen, musste nun die Strecke durchweg schwimmend zurück gelegt werden.
Trotzdem konnten die Rettungsschwimmer der DLRG letztlich vermelden: Keine besonderen Vorkommnisse!

"Seeadler" findet vermissten Angler auf der Weser

Glimpflich ausgegangen ist am vergangenen Samstag (18.05.) die Suche nach einem vermissten Angler und seinem Boot im Bereich der Weser.
Die Mitarbeiter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wurden am Nachmittag von der Ehefrau des circa 50jährigen Mannes angesprochen, dass diese ihren Gatten seit dem Vortage vermisse.
Dieser war am Freitag unmittelbar nach der Arbeit an die Weser gefahren, um mit einem kleinen Boot seinem Hobby auf dem Fluss nachzugehen. Bis zum Samstagnachmittag war er jedoch nicht zurück gekehrt und hatte darüber hinaus keinen Kontakt mit seiner Frau aufgenommen.
Nachdem die besorgte Frau das Auto ihres Mannes an der Weser abgestellt vorfand, schloss sie daher ein Unglück nicht aus und alarmierte die Polizei und die Lebensretter, die daraufhin eine groß angelegte Suchaktion starteten.
Nachdem der DLRG Namen und Aussehen des Mannes mitgeteilt wurden, fuhr das am Hohentorshafen stationierte Rettungsboot "Seeadler" das bevorzugte Angelgebiet des Vermissten zwischen der Stephanibrücke und dem Neustädter Hafen ab. Unter anderem wurden dabei der Hohentorshafen, Europahafen und der Holzhafen systematisch abgesucht. Auch mehrere andere anwesende Petrijünger konnten keine Hinweise auf den Verbleib des Mannes liefern. Auf der Anfahrt zum Lankenauer Höft wurde dann ein weiteres Angelboot angesprochen, auf dem sich schließlich der Vermisste befand.
Dieser teilte mit, dass er die vergangene Nacht auf seinem Kajütboot verbracht habe, um am Morgen unmittelbar weiter fischen zu können. Aus privaten Gründen habe er auf die Unterrichtung seiner Frau verzichtet.
Diese Feststellungen wurden unmittelbar an die Wasserschutz- und Schutzpolizei weitergeleitet, die die Maßnahmen daraufhin abbrachen.

MRB "Triton" leistet Skater Erste Hilfe

Am Samstag, 22.06.02, befand sich das DLRG Mittelweser-Streifenboot "Triton" im Bereich des "Boulevard Schlachte" im stadtbremischen Bereich der Weser.
Die Besatzung hatte den Auftrag, die stattfindende Veranstaltung "Wassersport in der Stadt am Fluss" wasserseitig zu sichern.
Gegen 14:00 Uhr wurden die Rettungsschwimmer durch ein Streifenboot der Wasserschutzpolizei Bremen darüber informiert, dass ein Skater im Bereich der so genannten Teerhof-Brücke verunglückt sei. Das Rettungsboot fuhr umgehend zu einem nahe gelegenen Anlegeplatz, die Besatzung begab sich zur angegebenen Unfallstelle.
Hier fanden die Retter dann einen 14jährigen Skateboardfahrer, der mit seinem Sportgerät gestürzt war und nun bewusstlos am Boden lag.
Die Besatzung versorgte den Verunfallten sofort und forderte über den "Triton" einen Rettungswagen zur weiteren medizinischen Versorgung an. Nach dessen Eintreffen wurde der 14jährige bestens vorbereitet an das Rettungsdienstpersonal übergeben, das den Jungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus brachte.

Erneut Einbrüche in DLRG-Stationen

Erneut wurde im Monat Juni versucht, gewaltsam in DLRG-Rettungsstationen in Bremen einzudringen.
Nachdem bei einem ersten Versuch an der Jugend- und Lehrrettungsstation am Mahndorfer See glücklicherweise nur vergleichsweise geringer Sachschaden entstand, sah es kurz darauf am Stadtwaldsee schon schlimmer aus:
Auch hier gelangten die Täter aufgrund glücklicher Umstände nicht in die Station, tobten sich jedoch auf dem Gelände und an dem Gebäude aus: So wurden Schirm- und Fahrradständer beschädigt, Bewegungsmelder zerstört, und Vorräte aufgebraucht. Zudem wurde ein gefliester Betontisch komplett entfliest. Die, teilweise extrem scharfkantigen, Fliesen flogen in den See und werden der DLRG nun sicherlich viel Arbeit bereiten: Mit der Versorgung von Schnittwunden an den Füßen der Badegäste.
Kurz darauf wurde erneut ein DLRG-Gebäude am Mahndorfer See heimgesucht. Hier entstand diesmal kapitaler Sachschaden und die Täter versuchten offensichtlich sogar, im Inneren der Station Feuer zu legen.
Als wäre dies nicht schon mehr als genug, wurde auch versucht, in das Schulungsgebäude der DLRG am Hohentorshafen einzubrechen. Auch hier entstand glücklicherweise "nur" Sachschaden.
Vor größerem Schaden hat den Verein und seine ehrenamtlichen Mitarbeiter vermutlich die moderne Alarmanlagentechnik bewahrt. Statt - wie früher - nur auf Abschreckung zu setzen, befindet sich nun in den Gebäuden ein ausgeklügeltes, modernes System, das innerhalb kürzester Zeit nach Auslösung sowohl die Polizei als auch die Verantwortlichen der DLRG informiert und zum Einsatzort leitet.
In einem Fall führte dies bereits zum Erfolg. Nach einem der oben geschilderten Taten wurde ein Täter in unmittelbarer Nähe angetroffen und durch die Polizei festgenommen. Neben den strafprozessualen Folgen kommen auf ihn jetzt auch die Schadenersatzforderung der DLRG zu. Darüber hinaus prüft die Polizei, in wie weit er für weitere Taten verantwortlich gemacht werden kann.

"Pelikan-Stadt" beim Accor Tag 2002 in Uphusen

Am Sonntag, 16. Juni, fand der diesjährige "Accor Tag 2002" im Novotel in Uphusen statt. Der "Accor Tag", dessen Schirmherrschaft übrigens die Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf inne hat, ist eine Veranstaltung, an der sich nahezu alle deutschen Häuser der gleichnamigen Hotelkette beteiligt haben.
Aufgabe war es, durch ein vielfältiges Amüsier- und Informationsprogramm möglichst viele Besucher auf das Gelände des Novotel am Bremer Kreuz zu bekommen. Diese konnten jeweils einen Euro gegen einen "Accor Taler" tauschen. Dieser stellte die einzige an dem Tag geltende Währung dar. Egal, ob man ein Bier trinken oder sich über den Space Park informieren wollte, alles wurde in "Accor Talern" abgegolten.
So hatten denn neben Arbeiter Samariter Bund, Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und der Bundeswehr auch diverse private Organisationen sowie Firmen und Vereine den Weg ans Bremer Kreuz gefunden. An diesem Event, das unter der regionalen Schirmherrschaft der beiden Bürgermeister Dr. Henning Scherf (Bremen) und Christoph Rippich (Achim) stand, nahm selbstverständlich auch die DLRG aus Bremen-Stadt teil.
Wie im Vorjahr war es der Taucheinsatztrupp "Pelikan-Stadt", der mit einiger Unterstützung seine Möglichkeiten und Leistungsfähigkeit demonstrierte und für Wassersportler als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stand.
Was jedoch wesentlich wichtiger war: Erneut konnten wagemutige Kinder und junge Erwachsene gegen einen "Accor Taler" die Unterwasserwelt des hoteleigenen Pools erleben. Die Teilnehmer wurden unter fachkundiger Aufsicht der ausgebildeten DLRG-Taucher anfangs mit Neoprenjacke, Maske und Tauchgerät ausgerüstet und entsprechend eingewiesen. Danach ging es hinab in den knapp zwei Meter tiefen, dafür aber angenehm temperierten Außenpool.
Während die Kinder die ersten bisher ungekannten Erfahrungen mit dem Element Wasser machten, ließen sich viele Eltern und Großeltern erklären, was die DLRG noch zu bieten hat. Letztendlich konnte der Einsatzleiter auch in diesem Jahr dem Repräsentanten des Novotel, Herrn Nabli, eine erkleckliche Anzahl von "Accor Talern" übergeben.
Das so erwirtschaftete Geld geht nunmehr dem Deutschen Behindertensportverband und den Mukoviszidose Selbsthilfegruppen in Deutschland zu.
Erfreulich, dass auch die DLRG Bremen erneut zum Gelingen dieses wohltätigen Tages beitragen konnte.

Dritte Haake Beck Badeinsel-Regatta

Die von der Bremer Brauerei Beck & Co. heftigst beworbene Veranstaltung, die in Bremen und umzu nun längst den Kultcharakter erlangt hat, lockte trotz des Dauerreregens mehrere tausendende Zuschauer an die Weser.
Seit 10:00 Uhr an diesem Sonntagvormittag waren schon drei Boote der DLRG im Einsatz. Diese, für den Veranstalter und die Rennleitung zur Verfügung gestellten Boote, nahmen im Auftrag der Einsatzleitung Kontakt zu den anderen an Die Sicherungsboote vor dem Startdieser Veranstaltung teilnehmenden Schiffsführern und der Wasserschutzpoizei auf. Um 15:00 Uhr gab das Küstlerduo "Right Said Fred" den Startschuss für die zweihundert Teilnehmer auf ihren 100 Badeinseln unter der Teerhofbrücke ab.
Zu diesem Zeitpunkt war auch die DLRG mit fünf weiteren Booten vor Ort. Die DLRG war auf dieses Event bestens vorbereitet. Da dieses im Gegensatz zu den Teilnehmern, die nur einmal bei dieser Regatta starten dürfen, unsere dritte Badeinselregatta war. Auch die Verlängerung der diesjährigen Strecke um ca. 300 Meter stand dem nicht entgegen.
Neben den drei Booten die für die Pressevertreter reseviert waren, sorgten weitere drei Boote für die Wassersicherheit, eines kümmerte sich auch ohne "rote Laterne" um das Ende des Regattafeldes. Als Neuererung in diesem Jahr wurde ein Boot extra dazu abgestellt, die Wettkampfteams mit neuen luftgefüllten Badeinseln zu versorgen. Übrigens: Der Hersteller der Badeinseln kann sich gerne an uns wenden; wir haben den Grund der Luftlosigkeit gefunden.
Agi und Uwe kurz vor dem Ziel Und noch eines war neu. Erstmals hatten wir ein eigenes Team (Nr.26) bei der Regatta. Agi und Uwe, die im letzten Jahr noch auf dem Motorrettungsboot "Seeadler" für die Sicherheit der Teilnehmer sorgten, waren nun mitten im Teilnehmerfeld. Leider konnten sie ihre im letzten Jahr abgeguckten Kenntnisse nicht zu einem der vorderen Plätze ausnutzen. Sie halfen, wie für Mitglieder einer Hilfsorganisation selbstverständlich, zwei kurz nach dem Start "gekenterten" Mannschaften wieder auf deren Inseln. Dennoch hat es für den 23. Platz bei den "Mixed-Teams" gereicht.
Das Wetter während dieser Veranstaltnung brauchen wir wohl wirklich nicht zu kommentieren. Es war einfach nur nass. Dauerregen, von einer Stunde vor dem Start bis zum vorzeitigen Ende der Veanstaltung um ca. 20:30 Uhr. Sogar das vom Veranstalter geplante Höhenfeuerwerk wurde abgesagt.
Feststellen konnten wir nur dieses: Während bei der ersten Badeinselregatta im Jahr 2000 bei warmen Temperaturen und Sonnenschein gefeiert und auf gelben Inseln geschwommen wurde, war bei den zwei nachfolgenden Regatten auf roten Inseln das Wetter durchwachsen. Sollte es wirklich an der Farbe der Badeinseln liegen, gibt es im Juli 2003 Schnee.

DLRG wieder beim Hafenfest am Lankenauer Höft mit dabei

Wie in all den Jahren zuvor war auch beim diesjährigem Hafenfest im Neustädter Hafen rund um das Lankenauer Höft die DLRG aus dem Bezirk Bremen- Stadt e.V. vertreten. Die Aufgabe bestand in diesem Jahr wiederum darin, die Veranstaltung von der Wasserseite aus zu sichern, welche durch die drei Motorrettungsboote "Triton", "Seeadler" und "Nivea 3" wahrgenommen wurde. Für einen eventuellen Ernstfall auf dem Wasser wurde zusätzlich die am Achterdieksee stationierte Taucheinsatzgruppe "Pelikan Stadt" bereitgestellt. Die Einsatzleitung koordinierte während beiden Veranstaltungstagen diese Arbeit der ehrenamtlich tätigen Rettungsschwimmer.
Höhepunkte des diesjährigen Hafenfestes waren wieder einmal die vielen Schiffe, die rund um das Lankenauer Höft festgemacht hatten und für die Besucher zugänglich waren. So konnten unter anderem der russische Großsegler "Mir", den Dampfeisbrecher "Wal" sowie die beiden Hansekoggen "Ubena von Bremen" und "Roland von Bremen" besichtigt werden. Weiterhin konnte man Flüge mit einem der beiden Hubschrauber sowie mit dem Flugboot der WEFA- Luftwerbung über dem Hafengebiet der Stadtgemeinde Bremen unternehmen. An Land wurde die Veranstaltung durch diverse Buden, Stände und Karussels sowie Bühnen- Liveprogramm abgerundet.
Anläßlich des Hafenfestes wurde am Sonntag morgen von Radio Bremen 1 das Hafenkonzert live gesendet, zu dem auch Vertreter der Bremer DLRG eingeladen worden waren, um über die Bremer DLRG und die aktuellen Erlebnisse aus dem Hochwassergebiet an der Elbe zu berichten. Während dieser Veranstaltung wurden die anwesenden Wasserretter auf eine junge Frau mit akuter Atemnot aufmerksam gemacht. Diese wurde dann professionell durch die Rettungsschwimmer erstversorgt und an den alarmierten Rettungswagen übergeben.
So war das Hafenfest nicht nur durch die vielen Besonderheiten abwechslungsreich, denn auch Petrus war in diesem Jahr abwechslungsreich: Nieselregen und Sonnenschein wechselten sich ab. Bleibt nur noch zu hoffen, daß im kommenden Jahr das Hafenfest gänzlich im Trockenen stattfinden kann, denn bei diesen paar schönen Sommertagen in der Saison wäre das Hafenfest zweifelsohne ein gelungener Saisonabschluß.

Katastrophenschutzübung "Starke Hanseaten"

Am Sonnabend, den 21.September 2002 fand die seit Anfang des Jahres vom Innensenator geplante Katastrophenschutzübung unter dem Namen "Starke Hanseaten" statt. Sie wurde trotz der im Sommer stattgefundenen realen Hochwasserkatastrophe an der Elbe durchgeführt.
1.500 Hilfskräfte von rund 20 Organisationen aus Hamburg, Berlin, Bremen und Niedersachsen nahmen an dieser Großübung im Bremer Stadtgebiet und zum angrenzenden Niedersachsen teil. Der Kreis der beteiligten Organisationen reichte von Polizei und Berufsfeuerwehr über einige freiwilligen Feuerwehren, den wasser- und landgebundenen Rettungsdiensten, der Bundeswehr, der Rettungshundestaffel bis hin zur Notfallseelsorge Bremen.
MRB Hercules auf der Weser Bei der Übung wurden fünf Schadensfälle durchgespielt. Vier dieser Schadensfälle fanden abseits vom Wasser statt. Diese sind bereits in Wort und Bild unter der Adresse http://www.feuerwehr.bremen.de dokumentiert.
Der Landesverband Bremen der DLRG war mit einem "Fachberater Wasserrettung" und einem zugehörigen "Sachbearbeiter Wasserrettung" in der zentralen Einsatzleitung, sowie mit zwei Rettungstauchtrupps in die Übung mit eingebunden.
Diese Rettungstauchtrupps wurden bereits am Freitagabend durch eine Katastrophenwarnung voralarmiert. Am Vormittag des nächsten Tages wurde per Funkmeldeempfänger Katastrophenalarm ausgelöst. Eine Stunde später konnte der zentralen Einsatzleitung mitgeteilt werden, dass die Einsatzbereitschaft hergestellt wurde.
Sandsack - Notdeich bei Hasenbüren Der Tauchtrupp aus Bremen-Stadt hielt sich mit der Stärke 1:4 an der Rettungswache am Achterdieksee in Bereitschaft, als um die Mittagszeit herum der Einsatzbefehl zum Einsatz an der Weser bei Hasenbüren eintraf. Ungefähr 35 Minuten später meldete sich der Trupp bei der techn. Einsatzleitung (TEL) vor Ort. An der Einsatzstelle erhielt der Tauchtrupp den Auftrag, die an der Schadenstelle eingesetzten Kräfte wasserseitig zu sichern. Nach Erkundung der Schadenstelle stellte sich folgende Lage dar: Auf einer Länge von ca. 50m war der Deich beschädigt und es war damit zu rechnen das er mit der nächsten Flut (Tidenhub) nicht mehr hält.
Weil der Übungsort direkt an der Schifffahrtsstrasse lag, entschied der Truppführer, dass das Boot zusätzlich mit zwei Tauchern besetzt wurde und sich Weserseitig im Bereich der Schadenstelle aufhalten sollte. Dieses wurde der TEL mitgeteilt.
Der Notdeich bricht Gegen Nachmittag stand das Wasser ca. 50 cm unter der Notdeichkrone. Der Tauchtruppführer nahm Kontakt zum Abschnittsleiter auf und teilte ihm mit, dass der Höchstwasserstand erst in ein bis zwei Stunden zu erwarten sei, worauf dieser weitere Maßnahmen veranlasste. Aufgrund mangelnden Nachschubes von Sandsäcken, wurde das Boot in einen sichereren Bereich von der Schadenstelle entfernt verlegt, da die Flut nur noch wenige Zentimeter unter der Notdeichkrone stand. Gut eine halbe Stunde später wurde die Deichkrone überspült, diesen Wassermassen konnte der Notdeich nicht mehr stand halten und brach. Personen waren nicht gefährdet, da die Hilfskräfte rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht wurden. Das Boot wurde nach Rücksprache mit dem Abschnittsleiter aus seiner Aufgabe, aus dem Wasser genommen und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Bevor es neue Aufgaben geben konnte wurde das Übungsende bekannt gegeben.

Anbaden bei 2,5° Celsius

Bereits zum siebten Mal in Folge bat der Förderverein Polyathlon am Samstag, 08. Februar, an den Bremer Stadtwaldsee, um sein traditionelles Anbaden durchzuführen.
Und auch in diesem Jahr wurde der Ruf von Organisator Knut Hansen erhört und es erschie-nen 16 Wagemutige, die sich auch von Wassertemperaturen knapp oberhalb des Gefrierpunk-tes nicht schocken ließen. Darüber hinaus ließen sich zahlreiche Zuschauer auch vom tristen, nasskalten Wetter nicht abhalten, dem Spektakel am FKK-Strand des Badesees beizuwohnen.
Ebenfall Tradition ist es, die Veranstaltung von der DLRG überwachen zu lassen, denn: Man weiß ja nie....! So waren die Helfer auch dieses Jahr mit reichlich Wolldecken, Erste Hilfe-Material, Leinen und einem Eisrettungsanzug angerückt, um die Sicherheit der "sympathi-schen Verrückten", wie sie ob ihrer merkwürdigen Begeisterung liebevoll genannt werden, zu garantieren.
Gegen 14:30 Uhr gingen die 15 erwachsenen Teilnehmer sowie ein Kind mutig ins Wasser und drehten dort eine mehr oder weniger große Runde in teilweise phantasievollen Kostümen.
Als Belohnung, hier hatte sich Knut Hansen wiederum nicht lumpen lassen, gab es originelle Erzeugnisse aus den USA: Hämorrhoiden-Kapseln, Plastik-Hamburger und vieles mehr.
Übrigens: Muss extra erwähnt werden, dass Knut Hansen seinen beruflichen Amerika-Aufenthalt nur wegen dieser Veranstaltung unterbrochen hat und erst vier Stunden vor deren Beginn in Bremen landete?
Sympathische Verrückte eben!


Erfolgreiche Eisrettung am Bremer Stadtwaldsee (Unisee)

Die erfolgreiche Rettung eines im Eis eingebrochenen Mannes kann heute (8. Februar 2003) die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen vermelden.
Der 33-Jährige aus Hannover befand sich anlässlich einer so genannten "Kohl-Fahrt" in Bremen. Während der Rest der Gesellschaft den Wetterungsweg benutzte, um ans Ziel zu gelangen, setzte sich der alkoholisierte Mann von der Gruppe ab und betrat um kurz nach 17 Uhr das Eis des teilweise zugefrorenen Stadtwaldsees (Unisee). Nachdem er eine kurze Strecke auf dem Eis zurücklegen konnte, brach er letztlich in rund 25 Meter Entfernung zum Strand des Schwimmerbereiches ein.
Die Rettungsschwimmer der DLRG-Station am Stadtwaldsee bemerkten dies und eilten dem Mann, der sich aus eigener Kraft bereits nicht mehr aus seiner misslichen und gefährlichen Lage befreien konnte, zur Hilfe.
Zwei DLRG-Retter zogen den Verunglückten schließlich mit Hilfe eines so genannten Eisrettungsanzuges und einer Leiter an Land. Von hier aus wurde die unterkühlte und geschockte Person zur DLRG-Rettungswache verbracht, erstversorgt und im Anschluss an den Rettungsdienst übergeben, der den frierenden Kohlfahrer in ein Krankenhaus brachte.

27. Weserschwimmen des Tauchclubs "Oktopus"

Die Veranstaltung fand dieses Jahr zum 27. Male statt, die DLRG sichert sie seit "ewigen Zeiten", so der Technische Leiter der DLRG Bremen-Stadt, Ulrich Aßmann: Am 09. März fand das traditionelle Weserschwimmen des Tauchclubs Oktopus' in dem winterlich kühlen Fluss statt.
Als am späten Vormittag dieses regnerischen Sonntags insgesamt 65 Tauchsportbegeisterte aus nahezu der gesamten Republik an der "Erdbeerbrücke" in die braunen Fluten stiegen, um sich rund drei Kilometer mit der Strömung Weser abwärts treiben zu lassen, war auch die DLRG wieder auf dem Posten: Die Rettungsboote Primus, Theodor Ahrens und Herkules warteten bereits mit sieben gut ausgebildeten Rettungsschwimmern auf die Teilnehmer, die sich erneut auch durch phantasievolle Kleidung und Accessoires auszeichneten.
Quasi erschwerend' kam für die Einsatzkräfte hinzu, dass das eigentlich ebenfalls zur Sicherung vorgesehene Boot der Wasserschutzpolizei aus dienstlichen Gründen nicht erscheinen konnte.
Es passierte aber - und auch das ist Tradition - auch in diesem Jahr nichts, so dass sich die Retter auf das Austeilen wärmender Getränke und das Bergen abhanden gekommener Devotionalien beschränken konnten.
Nach dem Trailern der Boote am Ziel, dem Gelände des Post SV, konnte Einsatzleiter Stefan Mau dann auch keine besonderen Vorkommnisse vermelden. Lediglich unmittelbar nach dem Start der Veranstaltung musste mehreren Tauchern aus einem Strudel an einer Buhne geholfen werden, um eine Gefahrensituation zu vermeiden.

Hilfe für gekenterten Kajakfahrer in der Lesum

Seinen ersten Einsatz im Jahr 2003 konnte das DLRG-Rettungsboot "Seeadler" am 21. April auf der Lesum vermelden:
Während der ersten Streifenfahrt der diesjährigen Saison wurde die Bootsbesatzung gegen 16.30 Uhr von Passanten von einem Anleger aus auf einen gekenterten Kajakfahrer aufmerksam gemacht.
Der Mann, Mitglied einer Kajakwandergruppe, war mit seinem Fahrzeug circa zwei Kilometer hinter dem Lesumsperrwerk gekentert und hielt sich nun hilflos an seinem treibenden Paddel fest. Andere Kajaksportler bemühten sich derweil um das vollgelaufene Gefährt des Mannes.
Die sofort zur Unglücksstelle geeilten Helfer nahmen den unterkühlten Mann an Bord und versorgten ihn mit wärmenden Decken. Anschließend bargen sie die Ausrüstung des Wassersportlers. Letztlich wurde noch das Kajak mit Hilfe der elektrischen Lenzpumpe des "Seeadler" gelenzt.
Da der Verunglückte keine weitere medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst wünschte, wurde er durch die Helfer der DLRG bis zu seiner Rückkehr zum Segelverein "Neptun" (SVN) begleitet, wo er frierend aber glücklich an seine Sportkameraden übergeben werden konnte.

Bootsführerfortbildung am Werdersee

Am Samstag, den 03. Mai, fand am Werdersee im Beisein der TL Rettungstechnik und Wasserrettungsdienst eine Fortbildung für Bootsführer im Bezirk Bremen-Stadt statt.
Bei widrigen Witterungsverhältnissen mit Regen und Starkwindböen trafen sich die Teilnehmer anfänglich am Technischen Betrieb, um die benötigten Fahrzeuge zu empfangen und auszurüsten.
Danach ging es in Kolonnenfahrt zur Rettungsstation am Werdersee. Hier begann bei einer wärmenden Tasse Kaffee oder Tee der theoretische Teil der Ausbildung:
Die Technischen Leiter referierten kurz und problemorientiert über Aufbau, Funktion und daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der Bergung von Ruder- und Segelbooten. Assistiert wurden die beiden von Fikret Sisman, einem Rudersport betreibenden Sportstudenten und Mitglied der DLRG-Station am Waller Feldmarksee.
Wert wurde hier insbesondere auf die Vermittlung der Fachbegriffe gelegt, damit im Einsatzfalle die Kommunikation zwischen Wassersportler und Wasserretter möglichst reibungslos vonstatten gehen kann. So hörten hier auch einige erfahrene Boostführer zum ersten Mal von Gondelleisten und Rasterschiene.
Außerdem wurde aufgezeigt, an welchen Punkten die empfindlichen und somit auch sehr teuren Hightech-Sportgeräte idealer Weise angefasst und befestigt werden sollten. So manches hartnäckige "Das haben wir schon immer so gemacht"-Argument konnte so ad absurdum geführt werden.
Im Anschluss an die Theorie mit warmen Kaffee standen die praktischen Übungen: Vorführung eines "echten" Sportruderbootes sowie einer Sunflower - Segeljolle.
Hier musste das zuvor Gehörte sofort wiedergegeben werden, was dem Großteil der Anwesenden auch keine Probleme bereitete.
Nach dem Slippen der Motorrettungsboote "Deichschart", "Nivea 3" und "Auxilia" wurden sogleich die ersten praktischen Manöver gefahren: Bergen und Transportieren eines gekenterten Ruderbootes sowie Rettung eines verunglückten Seglers mit anschließendem Aufrichten der Jolle.
Hier zeigte sich, dass die auf dem Werdersee bereits eingerichtete Regattastrecke sowie die schlechten Witterungsbedingungen zusätzliche Schwierigkeiten darstellten, die den Bootsführern diesmal als Herausforderungen jedoch willkommen waren.
Denn, alte DLRG-Bootsführerweisheit: "Bei schönem Wetter geradeaus Vollgas fahren kann jeder!"
Gegen 13 Uhr konnte dann auch der praktische Teil der Fortbildung zur überwiegenden Zufriedenheit aller abgeschlossen werden.
Nach einem wärmenden und stärkenden Mittagessen (der bewährten Küchencrew sei Dank!) begann das Reinigen und der Rücktransport der Fahrzeuge und der Tag wurde pünktlich zur Wetterbesserung beendet.
Nichts desto trotz, so waren sich die Teilnehmer einig: Eine sauber organisierte und zum richtigen Zeitpunkt durchgeführte Fortbildungsmaßnahme des TL Rettungstechnik, Heiner Henke, die bereits am folgenden Wochenende (Internationale Ruderregatta auf dem Werdersee) dem einen oder anderen Sportler und auch DLRG-Helfer zu Nutze kam.

Schwimmer aus der Weser gerettet

Die Rettung eines Schwimmers aus der Weser kann die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen vermelden:
Die Besatzung des DLRG-Streifenbootes "Triton" wurde auf der Mittelweser in Höhe der Ortschaft Bollen (LK Verden/Niedersachsen) durch eine Sportbootbesatzung auf die Notlage einer Weser aufwärts im Wasser befindlichen Person aufmerksam gemacht.
Nach Eintreffen an der Einsatzstelle bei Flusskilometer 352 (Höhe Campingplatz Bollener Holz') trafen die Rettungsschwimmer auf einen 17-Jährigen, der sich zeitweise bereits unter Wasser befand. Der junge Mann konnte mit Hilfe des "Jason's Craddle" (einem leiterartigen Rettungsgerät) an Bord des "Triton" geholt und versorgt werden.
Wie sich heraus stellte, war der Mann aus der Dominikanischen Republik zusammen mit einigen Freunden gestartet, um die Weser zu überqueren. Während die anderen Personen zügig zum gegenüber liegenden Ufer schwimmen konnten, schwanden dem 17-Jährigen plötzlich die Kräfte, so dass er sich nur noch mit Mühe in dem Strom über Wasser halten konnte. Buchstäblich in letzter Minute wurde er dann vom DLRG-Rettungsboot gerettet.
Die Person wurde anschließend den aus Bremen herbei geeilten Rettungshubschrauber "Christoph 6" übergeben. Der Notarzt konnte nach letzten Erkenntnissen jedoch keine schwer wiegenden Verletzungen feststellen, so dass der Gerettete im Anschluss zu seiner Gruppe zurückkehren konnte.


Segelboot trieb kieloben auf der Weser

Einen neuerlichen Rettungseinsatz mit ihrer Beteiligung kann die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen heute vermelden:
Gegen 12:30 Uhr erreichte das DLRG-Motorrettungsboot "Triton" über Seefunk die Meldung, dass auf der Weser in Höhe des Weserstadions ein Segelboot gekentert sei. Über den Zustand der an Bord befindlichen Besatzung konnte nichts ausgesagt werden.
Sofort nahm das zu diesem Zeitpunkt auf der Mittelweser in Höhe des Allerhafens (Hemelingen) fahrende Boot Kurs auf den Unglücksort. Zudem wurden der gerade auf der Rückfahrt von einer Ausbildungsveranstaltung befindliche DLRG-Rettungstauchtrupp "Pelikan-Stadt" über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und begab sich ebenfalls zur Unfallstelle. Kurze Zeit später trafen die Wasserretter vor Ort ein und konnten feststellen,dass das rund fünf Meter lange, aufgetakelte Segelboot kieloben in der Mitte des Fahrwassers trieb.
Der Skipper, ein 36-jähriger Mann, hatte sich bereits schwimmend ans Ufer retten können. Weitere Personen befanden sich nicht an Bord. Gemeinsam mit zwei zufällig vorbei kommenden Sportbooten sicherte das DLRG-Bootdie Unfallstelle und den treibenden Segler bis zum Eintreffen der Wasserschutzpolizei.
Ein anschließender Versuch, das Boot wieder aufzurichten, schlug fehl, da Mast und Aufbauten beim Kentern erheblich Schaden genommen hatten. An dieser Aktion beteiligten sich auch Taucher der DLRG beteiligt, die in der Weser schwimmend Leinen am Havaristen befestigten und die Boostbesatzungen so wirksam unterstützten.
So blieb den Einsatzkräften nichts anderes übrig, als das Boot in die Marina eines anliegenden Wassersportvereins zu bugsieren und dort zu sichern. Abschließend wurden durch die Wasserretter noch treibende Ausrüstungsgegenstände geborgen und dem konsternierten Eigner übergeben.
Über die Unglücksursache herrscht derzeit noch Unklarheit.

Suche nach zwei Kindern am Stadtwaldsee

Am 07. Juni 03 erschien gegen 16:35 Uhr eine aufgelöste Frau an der DLRG-Rettungsstation Stadtwaldsee. Sie berichtete, dass sie seit nunmehr einer halben Stunde ihre zwei Kinder im Alter von neun und zehn Jahren vermisse.
Die Kinder, die sich in Begleitung eines weiteren Jungen befanden, waren vom FKK-Strand aus gestartet und schwammen anfangs in Richtung der Wasserungsanlage.
Nach einiger Zeit kehrte ein Junge zurück, während die anderen noch einer Gruppe Wasservögel hinterher schwimmen wollten. Die beiden, die mit Wasserspielzeugen (Luftmatratze, aufblasbares Krokodil) ausgerüstet waren, konnten nach einer Weile von ihrer Mutter nicht mehr entdeckt werden, so dass diese sich Hilfe suchend an die DLRG wandte.
Nach kurzer Suche mit einem Fernglas konnten Kinder ausgemacht werden, deren Beschreibung sich weitgehend mit der von der Mutter abgegebenen deckte. Unverzüglich wurde das Rettungsboot "Primus" in Marsch gesetzt, um die letzten Unsicherheiten zu beseitigen.
Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich bei den Kindern um die Gesuchten handelte. Über die Faszination der Flora und Fauna am beliebten Bremer Badesee hatten die Beiden schlichtweg die Zeit vergessen, konnten aber die Angst vor einem "mütterlichen Donnerwetter" mit dem Angebot der Rettungsschwimmer einer Extra-Runde im Motorboot kompensieren.
Sie wurden an Bord genommen und - nach der versprochenen Ehrenrunde - zur Wachstation gebracht, wo sie der überglücklichen Mutter übergeben werden konnten.

Badeunfall am Stadtwaldsee

Einen tragischen Einsatz muss die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen heute vermelden:
Gegen 17:50 Uhr wurden zwei Rettungsschwimmer am FKK-Strand des Stadtwaldsees (Unisee) von Passanten auf einen bewusstlosen Mann hingewiesen, der am Strand liege.
Bereits kurz nach dem Eintreffen am Ereignisort stellte sich heraus, dass der Mann keine Vitalfunktionen mehr aufwies und somit die Notwendigkeit der Reanimation bestand. Diese wurde unmittelbar durch die DLRG-Kräfte eingeleitet.
Währenddessen wurde das DLRG-Rettungsboot "Primus" der am Stadtwaldsee befindlichen DLRG-Rettungsstation zum Ereignisort in Marsch gesetzt. Mittlerweile hatten sich aus der Menge der Badegäste bereits Mediziner zu erkennen gegeben, die die Rettungsschwimmer in ihrem intensiven Bemühen fachkundig unterstützten.
Diese Maßnahmen wurden nach Eintreffen des Rettungshubschraubers "Christoph 6" fortgeführt; am Ende konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Bislang steht lediglich fest, dass der Verunglückte offenbar treibend im Schwimmerbereich des FKK-Strandes festgestellt und durch Badegäste an Land gebracht wurde.
Ermittlungen zur Unglücksursache wurden durch die Polizei vor Ort aufgenommen.

MRB Seeadler birgt Leiche in der Weser

Am 09.06. (Pfingstmontag) gegen 16:10 Uhr wurden am Technischen Betrieb (TB) der DLRG Bremen anwesende Rettungsschwimmer durch auf der anderen Weserseite am so genannten Weserbahnhof angelnde Personen durch lautes Rufen und Gestikulieren auf eine im Wasser treibende Person aufmerksam gemacht.
Sofort wurde das am TB stationierte Motorrettungsboot "Seeadler" mit vier Rettungsschwimmern besetzt und zum Fundort in Marsch gesetzt.
Zeitgleich erfolgte durch einen weiteren DLRG-Mitarbeiter das Absetzen des Notrufs an die Rettungsleitstelle und das Einweisen der entsprechenden Kräfte.
Nach nur rund vier Minuten traf das MRB am Einsatzort ein; hier hatte zwischenzeitlich ein zufällig anwesender Sportbootfahrer die Person gegen weiteres Vertreiben gesichert.
Nach Eintreffen des "Seeadler" wurde die männliche Person an Bord genommen und unmittelbar mit der Einleitung der Reanimation begonnen.
In Absprache mit der mittlerweile anwesenden Polizei und dem Rettungsdienst wurde der Mann durch die DLRG zum Sportbootanleger "13" (etwa Höhe Stephanibrücke, Altstadt-Weserseite) verbracht. Hier konnte die Person dem Notarzt des Rettungshubschraubers "Christoph 6" übergeben werden, welcher jedoch nur noch den Tod des ca. 50-Jährigen feststellen konnte.
Auf Anweisung des Arztes wurde daraufhin die Reanimation eingestellt.
Aus Pietäts- und Spurensicherungsgründen wurde die DLRG von der Polizeibehörde ersucht, den Leichnam bis zum Eintreffen der Kriminalpolizei an Bord zu behalten. Dieser Bitte wurde entsprochen, was die DLRG-Kräfte für weitere rund zwei Stunden vor Ort band.
Nach Übergabe der Person kehrten die Rettungsschwimmer schließlich zum Technischen Betrieb zurück, wo abschließend die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und verbrauchtes Material ersetzt wurde. Das Einsatzende wurde sodann mit 18:35 Uhr notiert.
Ob es sich um einen tragischen Unglücksfall oder um einen Suizid handelt, wird derzeit von der Polizei untersucht.

6000 feiern Uni Nacht am Stadtwaldsee

Am 14. Juni feierten erneut rund 6000 Besucher die Uni Nacht "Open Air" am Strand des Bremer Stadtwaldsees (Unisee).
Wie auch in den voran gegangenen Jahren, war auch diesmal die DLRG mit von der Partie, die den Auftrag hatte, die Veranstaltung von der Wasserseite her zu sichern.
Zu diesem Zweck wurden von der Einsatzleitung der zuständigen Rettungsstation Stadtwaldsee die Rettungsboote Primus und Auxilia sowie insgesamt 16 Rettungsschwimmer und Logistikkräfte eingesetzt.
Nach einer Einweisung in die Lage und in die Örtlichkeit durch Einsatzleiter Björn Haje nahmen die Kameraden den Dienst auf dem Wasser auf. Mit fortschreitender Zeit steigerte sich auch die Zahl der Zuschauer und - damit einher gehend - die Intensität der Beschallung der drei am Nichtschwimmerstrand aufgebauten Bühnen. Somit wurde dieser Einsatz letztlich auch zu einem Test der am Veranstaltungsort eingesetzten Funkgeräte, der allerdings mit Hilfe der ausgegebenen Headsets zufriedenstellend verlief.
Die nach Mitternacht reichlich eintreffenden Gäste waren allesamt gut gelaunt und bisweilen stark alkoholisiert. Diejenigen Wagemutigen, die sich tatsächlich ins gar nicht so kühle, weil 21° C warme, Nass trauten, waren jedoch mit Masse einsichtig und verließen das Wasser auf Rat der Rettungsschwimmer.
Ein paar Unbelehrbare wurden zu ihrer eigenen Sicherheit durch die Rettungsboote eskortiert und konnten somit sicher wieder das sichere Land erreichen.
In der Hochphase der durch die Eventmacher der "GIP-Corporation" gut organisierten Party konnten die DLRG-Helfer noch Kameradschaft gegenüber dem ebenfalls eingesetzten Deutschen Roten Kreuz demonstrieren, indem einige DLRG-Helfer während eines kurzfristigen personellen Engpasses ausgeliehen' wurden.
Gegen fünf Uhr morgens - nach mehr als neun Stunden - wurde die Uni Nacht beendet und die DLRG-Einsatzleitung konnte wieder einmal vermelden: Keine besonderen Vorkommnisse!
Der Dank der Einsatzleitung galt einmal mehr den engagierten Mitgliedern der Rettungsstation Stadtwaldsee und insbesondere den anwesenden Kameraden anderer Stationen sowie der hervorragenden Versorgungs-Crew.

Erfolgreiche Rettung am Sodenmattsee

(OP)Großes Glück hatte am Dienstag, 29. Juli 2003 offenbar ein dreijähriges Kind am Sodenmattsee in Bremen-Huchting:
Gegen 16 Uhr bemerkten Rettungsschwimmer der DLRG-Station am Sodenmattsee, wie ein scheinbar lebloser Körper in einiger Entfernung auf der Wasseroberfläche trieb.
Ein Rettungsschwimmer konnte den Jungen binnen kürzester Zeit erreichen und ihn an Land bringen. Hier setzte spontan die Eigenatmung des Jungen wieder ein. Die Lebensretter versorgten den Jungen daraufhin im Rahmen der Ersten Hilfe und durch die Gabe von Sauerstoff bis zum Eintreffen des Notarztes.
Nach jetzigem Erkenntnisstand hatte sich der 3-jährige Nichtschwimmer unbemerkt vom Liegeplatz seiner Mutter am Strand des Gewässers entfernt und war ins Wasser gegangen. Hier geriet er in einen Bereich, in dem er nicht mehr stehen konnte und versank.
Dank der aufmerksamen DLRG-Helfer konnte das Kind unmittelbar darauf gerettet werden. Der kleine Junge wurde im Anschluss an die Sofortmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht.

Rettung einer weiblichen Person aus der Weser

Anlässlich des Einsatzes bei der Haake Beck Badeinsel-Regatta am Samstag konnten die Rettungsschwimmer bereits kurz nach dem Start (17:05 Uhr) eine ca. 20-jährige Frau aus der Weser retten, deren Kreislauf zusammengebrochen war. Die Frau glitt infolge des Kollapses von der Badeinsel und wurde an Bord des DLRG-Rettungsbootes 'Primus' genommen und versorgt. Wenig später wurde sie am Martini-Anleger einem Rettungswagen übergeben.
Kuriosum am Rande: Durch die Aufregung, die er infolge des geschilderten Vorfalles erlitt, brach ein die Frau begleitender "Fan" an Land ebenfalls zusammen. Beide Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Schwer Verletzter nach Hundebiss versorgt

Im Rahmen des Einsatzes bei der Badeinselregatta wurden die begleitenden DLRG-Rettungstaucher in der Nähe des Anlegers der Sielwallfähre auf eine verletzte männliche Person aufmerksam gemacht. Wie sich schnell heraus stellte, hatte der ca. 45-jährige Mann durch einen Hundebiss im Bereich des Bauches und der Nieren schwere Verletzungen erlitten. Während die DLRG-Mitarbeiter den Mann medizinisch erstversorgten, wurden über Funk Polizei und Rettungsdienst verständigt, die den Mann übernahmen und in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus verbrachten.

Rettung eines Achtjährigen aus dem Bultensee

Über eine weitere Rettung (s.a. DLRG-Presseinformation vom 29.07.03 "Rettung eines Kindes aus dem Sodenmattsee") konnten sich - ebenfalls am Samstag - die DLRG-Rettungsschwimmer der Rettungsstation am Bultensee freuen: Ein achtjähriger Junge war dort über die den Nichtschwimmerbereich begrenzende Absperrung geklettert und kurz darauf in dem tiefen Wasser versunken.
Die Rettungsschwimmer bemerkten den in Panik geratenen Jungen und konnten ihn ans rettende Ufer bringen. Hier wurde auch er bis zur Übergabe an den Rettungsdienst versorgt. Nach dessen Angaben war eine weitere stationäre Versorgung oder Beobachtung in einem Krankenhaus nicht mehr nötig.

Nicht ansprechbares Kind am Achterdieksee

Die Besatzung der DLRG-Rettungsstation am Achterdieksee erhielt am selben Tag gegen 15:20 Uhr den Hinweis eines Passanten, dass im Grüngürtel des Gewässers ein offenbar verletztes Mädchen liege. Nach kurzer Suche wurde die 14-Jährige an der beschriebenen Örtlichkeit aufgefunden.
Das Mädchen war nicht mehr ansprechbar und wurde sofort im Rettungsboot zur Rettungsstation verbracht, wo es bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Notarzt versorgt wurde. Nach derzeitigem Erkenntnisstand war das Kind infolge des übermäßigen Konsums berauschender Mittel kollabiert und drohte zudem in hilfloser Lage ins Wasser zu fallen. Auch diese Person wurde der Kinderklinik zugeführt.

Frau drohte im Stadtwaldsee zu ertrinken

Gegen 19:45 Uhr schließlich wurde die DLRG-Rettungsstation am Stadtwaldsee (Unisee) telefonisch darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine 76-jährige Frau im Wasser in Not geraten sei. Die Besatzung des sofort zum Ereignisort am FKK-Strand entsandten Rettungsbootes 'Theodor Ahrens' traf ein, als zu dieser Stunde glücklicherweise noch anwesende andere Badegäste der Frau bereits ins flache Wasser geholfen hatten.
Dort stellte sich heraus, dass die rüstige Dame nach mehreren Jahren Schwimm-Abstinenz einmal wieder den an sich gesunden Sport ausüben wollte. Hierbei hatte sie ihre Kräfte allerdings überschätzt und geriet in tiefem Wasser in Panik. Nach einer Erstversorgung durch die DLRG-Kräfte lehnte die geschockte und frierende Frau eine weitere medizinische Versorgung allerdings ab.

Suche nach zwei vermissten Kindern am Werdersee

Über einen Mangel an Beschäftigung konnten sich auch die DLRG-Mitarbeiter am Werdersee nicht beklagen: Am Samstag konnte ein vermisster neunjähriger Junge durch die Retter wieder aufgefunden werden, der sich im Bereich des Nichtschwimmerstrandes unbemerkt von seiner erwachsenen Begleitung entfernt hatte. Der Nichtschwimmer hatte es vorgezogen, am Werdersee-Fest des Kreissportbundes teilzunehmen, vergaß darüber jedoch, sich bei seinem Begleitung abzumelden. Nach rund zwanzigminütiger intensiver Suche konnte der Junge durch Rettungsschwimmer aufgegriffen werden.
Am Abend des Samstags wiesen Passanten die Retter auf einen seit mehreren Stunden abgestellten Rucksack im Bereich des Strandes hin. Das Pikante: In dem Behältnis befand sich unter anderem abgelegte Unterwäsche und ein trockenes Handtuch, nicht jedoch Badebekleidung. Nach zeitaufwändiger Suche im und am Werdersee konnte letztlich die Polizei Entwarnung geben: Der Eigentümer des Rucksacks konnte zu Hause angetroffen werden, er hatte ihn schlichtweg am See vergessen.

Verletzte Radfahrerin am Werdersee

Am Sonntag musste letztlich noch eine 53-jährige Bremerin durch die Rettungsschwimmer versorgt werden, nachdem sie während einer Fahrradtour am Werdersee einen Kreislaufkollaps erlitt. Nachdem der Frau während des Fahrens plötzlich schwarz vor Augen wurde, verlor sie die Kontrolle über das Rad, kam vom Weg ab und stürzte direkt in einen Stacheldrahtzaun. Da sich der Zustand der Frau nicht besserte, wurde erneut der Rettungsdienst hinzu gezogen, der die Einweisung ins Krankenhaus veranlasste.

41-Jähriger treibt regungslos im Werdersee

Ein erneuter Unglücksfall überschattet die am vergangenen Wochenende so erfolgreiche Arbeit der Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen:
Am Montag, 04. August 2003 gegen 18:05 Uhr wurde das auf dem Werdersee auf Streifenfahrt befindliche DLRG-Motorrettungsboot "Deichschart" von Passanten alarmiert. Der eintreffenden Besatzung wurde durch Badegäste mitgeteilt, dass diese soeben einen regungslos im Wasser vor dem Nichtschwimmerbereich treibenden Mann geborgen und an Land gebracht hätten.
Sofort nach dem Eintreffen am Einsatzort übernahmen die Rettungsschwimmer die von weiteren Badegästen bereits eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen. Nach kurzer Zeit gaben sich darüber hinaus aus der Menge der Passanten zwei Ärzte zu erkennen, die die weiter gehende medizinische Versorgung vor Ort vorbereiteten.Zusammen mit dem zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungsdienst und Notarzt konnte bei dem 41-Jährigen wieder ein Kreislauf erzeugt werden. Nach Stabilisierung dieses Zustandes wurde der Mann in ein Krankenhaus verbracht.
Über die Unglücksursache können derzeit keine Aussagen gemacht werden.

Erfolgreiche Rettung am Bultensee

Über eine wiederum gelungene Rettung können sich erneut die Mitarbeiter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen freuen.
Am Mittwoch, 6.August 2003 gegen 18:40 Uhr wurden die Rettungsschwimmer der Rettungsstation am Bultensee durch Hilferufe einer 30jährigen Frau aufmerksam. Diese war, gemeinsam mit zwei weiteren Personen, in einem aufblasbaren Autoschlauch im Schwimmerbereich des Sees unterwegs. Offensichtlich verlor die junge Frau, die nach eigenen Angaben nicht schwimmen kann, hierbei das Gleichgewicht und geriet mehrfach mit dem Kopf unter Wasser.
Von den anderen Anwesenden sah sich offenbar niemand in der Lage, der Frau zu helfen, so dass lediglich der Autoreifen durch das rund sechs Meter tiefe Wasser in Richtung Ufer bewegt wurde.Ein Rettungsschwimmer schwamm zur der in Not Geratenen und brachte sie ans Ufer. Hier brach die Person schließlich zusammen und musste durch die DLRG-Helfer mit Sauerstoff bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt werden. Dieser verbrachte die Frau ins Krankenhaus.

Aufwändige Suchaktionen im Mahndorfer See

Suche ergebnislos abgebrochen / Mann in Badehose auf der Autobahn

(OP)Zwei spektakuläre Einsätze hatte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen binnen kurzer Zeit am Mahndorfer See zu bewältigen:
Am Samstagabend gegen 18 Uhr meldeten zwei junge Frauen, dass sie beim Schwimmen entlang der Bojenkette des Mahndorfer Sees unter Wasser auf einen vermutlich menschlichen Körper gestoßen seien.
Ein sofort zum Ereignisort entsandtes DLRG-Rettungsboot konnte hingegen nichts entdecken; ebenso erging es den in rund fünf Metern Wassertiefe operierenden DLRG-Schnorcheltauchern. Die kurz darauf eintreffenden Rettungstaucher der Feuerwehr Bremen sowie des DLRG Taucheinsatztrupps "Pelikan-Stadt" konnten ebenfalls keine Person auffinden, so dass die Suche - an der sich zeitweise auch der Rettungshubschrauber "Christoph 6" beteiligte - gegen 19:30 Uhr ergebnislos abgebrochen wurde.

Nur wenige Stunden später, am frühen Sonntagmorgen des 10.August 2003 gegen 03:55 Uhr, wurden die Rettungsschwimmer der Rettungsstation am Mahndorfer See abermals alarmiert.
Aufgeweckt durch das panische Schreien einiger junger Frauen erfuhren sie, dass sich eine männliche Person im Mahndorfer See das Leben nehmen wolle. Kurze Zeit später entdeckten die DLRG-Retter vier offensichtlich alkoholisierte Personen, unter denen sich auch der mutmaßliche Suizidant befand. Drei Personen kamen der Aufforderung, das Wasser zu verlassen mehr oder weniger widerwillig nach. Der vermutliche Selbstmörder schwamm indes unverdrossen weiter. Als die wiederum alarmierten Rettungstaucher der Feuerwehr und der DLRG Bremen am See eintrafen, war der Mann bereits nicht mehr zu sehen. Auch eine systematische Suche mit dem Motorboot der Feuerwehr brachte keinen Erfolg.
Kurz darauf konnte durch die Polizei im Bereich der Autobahn 1 ein männliche Person in Badebekleidung gestellt werden, von der sich jedoch kurz darauf herausstellte, dass es sich nicht um den Vermissten handelte.
Gegen 04:45 Uhr wurde dann erneut ein Mann in Badehose auf der Autobahn gemeldet und von der Polizei festgestellt. Bei dieser Person handelte es sich schließlich um den ca. Anfang 20-jährigen Osteuropäer, der aufgrund von Beziehungsproblemen sein Ableben angekündigt hatte. So konnte gut eine Stunde nach Einsatzbeginn dieser Einsatz mit glücklichem Ausgang abgeschossen werden.

DLRG rettet entkräfteten Schwimmer aus Unisee

(OP)Seine körperliche Unversehrtheit und womöglich auch sein Leben verdankt ein 28-jähriger Mann dem erneuten schnellen Eingreifen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.
Der Mann schwamm gegen 17.14 Uhr inmitten des Schwimmerbereiches des Stadtwaldsees (Unisee), als ihn die Kräfte verließen. Durch laute Hilferufe und Winken konnte er das gerade auf Streifenfahrt befindliche DLRG-Rettungsboot "Primus" alarmieren.
Dessen Besatzung nahm den entkräfteten und erschrockenen Mann an Bord und brachte ihn zur örtlichen DLRG-Rettungsstation. Nach einer ersten Versorgung wurde die Person abschließend an seine Begleiterin übergeben.

Verletzte von DLRG aus dem Mahndorfer See gerettet

Auf eine erneute erfolgreiche Rettung können die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bremen verweisen:
Am heutigen Montag, 11. August 2003 gegen 18 Uhr wurden die DLRG-Mitarbeiter am Mahndorfer See durch Hilferufe auf zwei Mädchen aufmerksam, die sich rund 50 Meter vom Ufer entfernt im rund neun Meter tiefen Wasser befanden.
Die Besatzung des sofort entsandten Rettungsbootes "Widder" traf kurze Zeit bei den Personen ein. Die eine Person, eine 15-Jährige, hatte sich während des Schwimmens an der Schulter verletzt und war nun nicht mehr fähig, aus eigener Kraft ans Ufer zurück zu kehren. Die in etwa gleichaltrige Begleitung des Mädchens sah sich nicht im Stande, ihrer Freundin zu helfen. Daraufhin geriet die Verletzte in Panik und drohte unterzugehen.
Eine besondere Schwierigkeit für die Rettungsschwimmer stellte der Transport der Verletzten zur Rettungsstation dar: Aufgrund der starken Schmerzen des Mädchens konnte dieses nicht an Bord des Bootes gebracht werden und musste - von den Rettungsschwimmern unterstützt und gesichert - außerhalb des Bootskörpers transportiert werden. Nach der Einlieferung in den Sanitätsraum der DLRG-Wache kollabierte die junge Frau schließlich, so dass die DLRG-Retter neben dem Rettungsdienst auch einen Notarzt nachfordern mussten. Die Verunglückte wurde in Begleitung des Notarztes in eine Klinik eingeliefert.

Groß angelegte Suche am Stadtwaldsee

Am gestrigen Dienstagabend gegen 19:50 Uhr meldete ein Badegast telefonisch der DLRG-Station am Stadtwaldsee, dass er seit ca. 19 Uhr einen vorher neben ihm liegenden älteren Herren vermisse.
Die Besatzung des sofort zum Ereignisort am FKK-Strand entsandten Rettungsbootes 'Primus' konnte in Erfahrung bringen, dass der Vermisste des öfteren die Strecke vom FKK-Strand zur Wasserungsanlage über den See schwimmt und dann regelmäßig zu Fuß zurückkommt. Diesmal sei er jedoch losgeschwommen, obwohl er vorher über Erschöpfung geklagt habe. Zudem sollte die Person leicht alkoholisiert sein.
Sofort nach Absetzen des Notrufes werden auch zufällig am Unisee zum Übungstauchen anwesende Rettungstaucher der DLRG Ganderkesee und Delmenhorst um Unterstützung gebeten, während sämtliche noch im Wasser befindlichen Personen durch die Besatzung des Rettungsbootes befragt werden. Kurze Zeit später trifft die Feuerwehr Bremen mit mehreren Booten und Rettungstauchern an der Einsatzstelle ein und unterstützt die Rettungsschwimmer bei ihrer Suche. Ebenfalls vor Ort ist der Rettungshubschrauber Christoph 6, der die Wasserfläche aus der Luft absucht.
Während der Suchmaßnahmen, bei denen auch festgestellt wird, dass sich der Pkw des Vermissten noch auf dem Parkplatz befindet, erhält die Polizei den Hinweis, dass die mutmaßlich vermisste Person sich möglicherweise nach einer voraus gegangenen Straftat bewusst verborgen halten könnte. Eine entsprechende Fahndung an Land erbrachte jedoch keine Ergebnisse. Kurz vor 22:00 Uhr schließlich wird der Gesuchte von den abrüstenden Kräften der DLRG Ganderkesee / Delmenhorst festgestellt und alarmierten Polizeikräften übergeben.

Vermisste sorgt für abendliche Aufregung am Achterdieksee

Für große Aufregung hat am gestrigen Dienstagabend eine 18-Jährige aus der Bremer Vahr gesorgt:
Ihre besorgte Schwester meldete sich gegen 20:30 Uhr an der DLRG-Station am Achterdieksee und teilte mit, dass sie die junge Frau vermisse. Diese sei vor geraumer Zeit in Höhe des Volleyballplatzes ins Wasser gegangen und bislang nicht zum Liegeplatz zurück gekehrt.
Nachdem Lautsprecherdurchsagen und eine durch DLRG-Rettungsschwimmer durchgeführte Suche an Land und im Wasser erfolglos blieben, wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Zusätzlich zu den Tauchern der Feuerwehr sollte zudem der DLRG-Tauchtrupp Pelikan-Stadt' zum Einsatz kommen. Ebenfalls traf der Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht am Ort des Geschehens ein um zu unterstützen. Gegen 21:10 Uhr klärte sich der Sachverhalt dann jedoch im Guten auf: Die junge Frau erschien - sichtlich beeindruckt durch die angelaufenen Suchmaßnahmen - an der DLRG-Station und gab sich als die Vermisste zu erkennen.

Kurz nach Ende dieses Einsatzes fanden sich drei Personen an derselben Rettungsstation ein, da sie seit 13:30 Uhr nichts mehr von ihren Kindern gehört hatten, die ebenfalls zum Baden gehen wollten.
Durch die aufwändigen Rettungsmaßnahmen aufmerksam geworden, befürchteten sie nun Schlimmes. Während der Sachverhaltsaufnahme ergaben sich jedoch keine weiteren Hinweise auf einen Unglücksfall am Achterdieksee, zumal sich die Kinder eigentlich im Großraum des Bultensees aufhalten wollten. Die besorgten Angehörigen wurden an die Polizei überwiesen.

Erneute Rettung eines Kindes am Bultensee

Am heutigen Mittwoch gegen 16:04 Uhr wurden die Rettungsschwimmer der DLRG-Rettungsstation am Bultensee einmal mehr durch Hilferufe alarmiert.
Ein achtjähriges Mädchen war erneut durch einen aufblasbaren Schwimmreifen gerutscht und geriet nun im rund drei Meter tiefen Wasser in Panik. Dem Mädchen zur Hilfe eilte eine Frau, die begann, dass Kind ins flachere Wasser zu schaffen. Währenddessen schwamm ein DLRG-Rettungsschwimmer ebenfalls zum Unglücksort im Schwimmerbereich des Sees und übernahm die Verunglückte. Das Kind wurde so sicher an das rettende Ufer verbracht und dort durch DLRG-Mitarbeiter bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt. Dieser verbrachte die 8-Jährige in ein Krankenhaus.

Schülertriathlon am Werdersee

Ausgesprochen sportlich verlief der Donnerstag, 04. September, für die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrum Obervieland (SZO) an der Alfred-Faust-Straße in Bremen.
Organisiert durch verschiedene Lehrkräfte führten die rund 300 Pennäler am Werdersee einen so genannten Schülertriathlon durch.
Bei diesem sportlichen Wettkampf mussten verschiedene Jahrgänge rund 300 Meter schwimmen, 3,5 Kilometer laufen und bis zu neun Kilometer Fahrrad fahren.
Der DLRG kam - neben logistischer Unterstützung - die Aufgabe der Sicherung der Schwimmveranstaltung auf dem Werdersee zu.
Bereits gegen acht Uhr versammelten sich die Rettungsschwimmer um Stationsleiter Gerrit Kappher und machten die Rettungsstation einsatzbereit. Kurze Zeit später trafen die ersten Klassen erwartungsfreudiger Schüler und Schülerinnen am Badestrand des Neustädter Sees ein. In den kommenden Stunden verbrachten rund einhundert Kinder und Jugendliche ihren Schultag damit, einen Dreieckskurs in dem nicht mehr ganz warmen See zu schwimmen. Insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen zeichnete sich frühzeitig ab, dass es eine richtige Entscheidung war, die DLRG mit in das Geschehen mit einzubeziehen: Insgesamt neun Schüler mussten die Rettungsschwimmer mit dem Rettungsboot "Wortbruch" und einem Kajak aus dem Wasser ziehen und an Land den Lehrern übergeben; sie waren entweder frühzeitig erschöpft, hatten ihre Kräfte überschätzt oder sonstige physische Probleme wie z.B. Krämpfe.
Alle Teilnehmer konnten jedoch nach Ende der Veranstaltung gegen 12:15 Uhr in den wohl verdienten Schulschluss entlassen werden.